Chiara
Veröffentlicht am 16. April 2011, von Chiara
Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel hat die 1942 in Ägypten geborene Seherin Vassula Rydén mit einer am 16. März veröffentlichten Entscheidung exkommuniziert.


Näheres hierzu ist im Artikeln von kath.net zu lesen:
http://www.kath.net/detail.php?id=31059
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Chiara schrieb am 18. April 2011
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Liebe Love
Du kennst Vassula persönlich und hast den Eindruck gewonnen, dass sie alle die Tugenden aufweist, die eine echte Mystikerin haben sollte.
Dann legen wir es nun in Gottes Hand. Denn ER hat noch nie die Seinen fallen lassen.
Eine gesegnete Karwoche weiterhin - salus et pax kreuz-gelb
Chiara
love_shalom schrieb am 18. April 2011
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Zitat:
Original von: Chiara

Pater Karl Wallner hat in einem seiner Vorträge gesagt: "Zuerst leidet man für die Kirche. Dann leidet man durch die Kirche. Das ist viel schlimmer. Das zu ertragen und auszuhalten, ist Teil der Nachfolge..."


Das sind wahre und wichtige Worte!
Das gilt für jeden Christen: in der Nachfolge Jesus ertragen und aushalten, was man lieber verurteilen möchte... denn Jesus hat gesagt: "an den Früchten werdet ihr sie erkennen" und das Gleichnis vom Unkraut "lasst beides wachsen bis zur Ernte, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus".
love_shalom
love_shalom schrieb am 18. April 2011
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Liebe Chiara,

Vassula ist zutiefst demütig und gehorsam! Ich kenne sie persönlich und lege meine Hand für sie ins Feuer. Du hast keine Ahnung, wie sie für Jesus leidet. Sie folgt Jesus nach in Seinen "blutigen Fußstapfen"!

Ich bete täglich für jene die sie schlecht machen, in den Dreck ziehen und sie verurteilen. Für jedes negative Wort werden sie einmal zur Verantwortung gezogen. Keiner von ihnen "lebt" die Bibel - die Worte von Jesus, doch sie glauben alles zu wissen!
Sie glauben sogar, den Heiligen Geist zu haben, diesen Geist, der durch Seine Propheten spricht!

Man ist nicht verpflichtet alles zu glauben, doch man ist als Christ verpflichtet, für seine "Feinde" zu beten, ja, sie sogar zu lieben - und keinesfalls schlecht über sie zu reden und dann auch noch Öl ins Feuer zu gießen...
love_shalom
Chiara schrieb am 18. April 2011
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Bei aller Liebe: Sr. Faustyna und Pater Pio waren Paradebeispiele für gelebte Demut und noch mehr für den heiligenden Gehorsam.

Der Gehorsam ist ein wichtiger Gratmesser für Wahrheit.

P. Pio wurde seinerzeit von der röm. Kurie verurteilt. Wie sehr hat er gelitten. Und doch: Wie sehr hat ihn sein Gehorsam geheiligt.....!

Pater Karl Wallner hat in einem seiner Vorträge gesagt: "Zuerst leidet man für die Kirche. Dann leidet man durch die Kirche. Das ist viel schlimmer. Das zu ertragen und auszuhalten, ist Teil der Nachfolge..."
Chiara
love_shalom schrieb am 17. April 2011
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Zitat:
Original von: Bernice
MFF, Chiara, Stefan, danke für Eure Antworten! Die Seher von Heroldsbach wurden auch exkommuniziert... So viel ich weiss, ist Pater Pio (jetzt einer der beliebtesten Heiligen) ebenfalls von der Kirche (eine Zeitlang) verworfen worden.


Und nicht zu vergessen: Schwester Faustyna Kowalska - fast 20 Jahre lang wurden die Botschaften und die Bilder des Barmherzigen Jesus von der Glaubenskongregation verboten!
love_shalom
Bernice schrieb am 17. April 2011
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MFF, Chiara, Stefan, danke für Eure Antworten! Die Seher von Heroldsbach wurden auch exkommuniziert... So viel ich weiss, ist Pater Pio (jetzt einer der beliebtesten Heiligen) ebenfalls von der Kirche (eine Zeitlang) verworfen worden.
Bernice
love_shalom schrieb am 17. April 2011
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Auf der Webseite des Ökumenischen Patriarchates (Konstantinopel) ist eine Verlautbarung bezüglich Vassula und Wahres Leben in Gott veröffentlicht worden.
Angeblich kommt dieses Dokument vom Patriarchen Bartholomäus. Dieses Dokument wurde nicht unterschrieben, noch wurde es mit dem Siegel des Patriarchen bestätigt, dass es von ihm kommt. Normalerweise signiert der Patriarch und setzt zusammen mit seiner Unterschrift sein Siegel darunter.

Wie 1995 bei der Notifikation des Vatikans, fand auch hier vorher kein Dialog zwischen dem Patriarchat und Vassula statt.

Was Kardinal Ratzinger positives zu Vassula sagte habe ich bereits geschrieben, lest es bitte nach wenn Interesse besteht. Er ordnete an, es in Büchern vom Wahren Leben in Gott zu veröffentlichen.

Danke Stefan, für das Gebet für Vassula, sie kann es brauchen, da sie seit über 2O Jahren bekämpft wird, so wie auch Schwester Faustyna Kowalska`s Botschaften bekämpft wurden.

Die Früchte aus dem "Wahren Leben in Gott" sind deutlich zu sehen!
love_shalom
Stefan schrieb am 17. April 2011
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Man muß diese Entscheidung respektieren. Es steht uns nicht zu Entscheidungen anderer Patriarchen einfach anzuzweifeln oder in Frage zustellen. Gerade wir Katholiken sollten erstmal in unserer eigenen Kirche wieder für ein normalen christlichen Umgang sorgen. Wenn Vassula Ryden echte Botschaften erhält wird GOTT dieses Problem lösen. Vassula Ryden hätte von sich aus zum kath. Glauben wechseln müssen und nicht orthodox christlich bleiben dürfen und innerhalb der kath. Kirche die Botschaften verbreiten. Die orthodoxe Kirche hat eine ganz tiefe Marienfrömmigkeit
( weit über die der kath. Kirche ) jedoch werden Botschaften wenig Beachtung geschenkt. Wenn man andere kath. Seher(innen) zum Vergleich nimmt haben die sich immer eindeutig zum kath. Glauben bekannt, das fehlt Frau Ryden. Man darf ihr aber nicht unterstellen dass sie Botschaften frei erfindet. Es gibt auch andere Möglichkeiten um solche Mitteilungen zu hören. Die kath. Kirche prüft so etwas ganz besonders sorgfältig.
Botschaften sind auch ein Thema für sich. Sie können geglaubt werden, müssen aber nicht. Ob Maria in Lourdes oder Fatima erschien, bzw. in Medjugorje noch immer erscheint ist jedem Christen selbst überlassen daran zu glauben. Welche Folgen hat die Exkommunikation von Vassula Ryden ? Gott liebt sie doch deshalb kein bißchen weniger. Die Seher von Heroldsbach wurden auch exkommuniziert und sind es heute noch ! Sie haben nie eine Wiedergutmachung Seitens der kath. Kirche bekommen weil sie sich damals zu den Erscheinungen bekannt haben. Beten wir für Frau Ryden und bitten Gott für Klarheit.
Stefan
Chiara schrieb am 16. April 2011
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Soweit ich weiss gibt es noch keine öffentliche Ablehnung seitens der HRKK, aber bisherige Prüfungen und auch ihr Verhalten lassen nicht unbedingt eine Anerkennung erwarten. Wo Widerspruch ist, sei es im Verhalten oder in den Aussagen, da ist Klarheit von Nöten.
Ich vertraue da auf die Kirche. Der Geist Gottes weht wo ER will.
Chiara
MFF schrieb am 16. April 2011
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Bernice schreibt;
"Und was heisst in diesem Fall "ökumenisch"? "

Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel (griechisch Ikoumeniko Patriarchio Konstandinopoleos Οικουμενικό Πατριαρχείο Κωνσταντινουπόλεως, auch Kirche von Konstantinopel) ist eine autokephale, orthodoxe Kirche. Dessen Oberhaupt ist der ökumenische Patriarch von Konstantinopel. Der Kirche gehören etwa 3,5 Millionen orthodoxe Christen an.
L.G.:
MFF
MFF
Bernice schrieb am 16. April 2011
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Klingt so, als ob die Orthodoxen in dieser Hinsicht strenger sind. Ob dieser Entscheid wohl einen Einfluss auf die röm. kath. Kirche hat? Und was heisst in diesem Fall "ökumenisch"?
Bernice