

1957 veröffentlichte die "Frankfurter Illustrierte" einen Bildbericht über die zehn reichsten Mönner der Welt. Und es spricht für den Esprit des Redakteurs, unter die dollarschweren Milliardäre das Bild von Bruder Wolfgang aus dem Kloster Nütschau (Schleswig-Holstein) zu setzen. Vielleicht war der schlichte Bedediktinermönch, der hier das Vieh heim in den Stall führt, in seiner Mittellosigkeit sogar reicher als Onassis und Konsorten.
Übrigends: Man sagt, Bruder Wolfgang hätte den Psalter auf lateinisch und deutsch auswendig gekonnt.