

Nach Kardinal Levada bedeutet dies: „Der Heilige Vater Benedikt XVI. hofft, daß die anglikanischen Kleriker und Gläubigen, die sich nach der Einheit mit der Katholischen Kirche sehnen, in dieser kirchenrechtlichen Struktur die Möglichkeit finden, jene anglikanischen Traditionen zu bewahren, welche für sie wertvoll sind und mit dem katholischen Glauben übereinstimmen. Insoweit sie eine deutliche Form des gemeinsam bekannten Glaubens darstellen, sind diese Überlieferungen ein Geschenk, welches die universale Kirche teilt. Die Einheit mit der Kirche verlangt keine Uniformität, welche die kulturellen Unterschiede ignoriert, wie es die Geschichte des Christentums aufzeigt. Außerdem sind die vielen und unterschiedlichen Traditionen, welche heute in der Katholischen Kirche zugegen sind, alle verwurzelt in dem vom heiligen Paulus formulierten Prinzip, das er in seinem Brief an die Epheser benennt: ‘Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe’ (4,5). Unsere Gemeinschaft ist also durch verschiedene legitime Unterschiedlichkeiten befestigt, und wir sind deshalb glücklich, daß diese Männer und Frauen ihre besonderen Beiträge zu unserem gemeinsamen Leben aus dem Glauben einbringen.“
Also ich finde das wundervoll! Mögen bald alle Christen eine Einheit sein 
Kardinal Levada präzisierte bei der Pressekonferenz auch, daß die Apostolische Konstitution nur an die anglikanische Gemeinschaft gerichtet sein werde. Sie habe daher keinerlei direkte Auswirkung beispielsweise auf Presbyterianer, Lutheraner oder die lateinischen Riten, und ebensowenig wird sie Effekte für jene nach sich ziehen, die das (zölibatär erwählte) katholische Priestertum verlassen und geheiratet haben. Bis zur endgültigen Veröffentlichung der Konstitution werden wir uns noch ein paar Wochen gedulden müssen. In der Vorfreude darüber und in der Freude über den nächsten Schritt Seiner Heiligkeit in Treue zu einer auf dem Boden aller Konzilien stehenden Ökumene grüßt Euch herzlich Euer Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik - Padre Alex
Das noch: beibehalten dürften die konvertierten anglikanischen Gemeinden ihre traditionelle Riten, die sich vielleicht nur leicht von den kath. unterscheiden, aber im Wesen gleich sind. Also das Eucharistie-Verständnis wird schon das gleich sein, wie bei der kath. Kirche.
Vielleicht kann aber jemand noch mehr dazu sagen...
anglikanischen Christgläubigen als Katholiken mit
allen Rechten und Pflichten unter Beachtung legitimer Gewohnheiten und
Traditionen aufzunehmen...
Ich kann mir darauf keinen Reim machen, denn was heißt
unter Beachtung legitimer Gewohnheiten und
Traditionen aufzunehmen...???
Heißt das, daß in der katholischen Gläubige verschiedenen Rechts gibt ?? Was ist mit Scheidung, was mit weiblichen Priestern? Ich verstehe unsere liebe Mutter Kirche nicht in all ihren Entscheidungen. Wenn es eine katholische Kirche verschiedenen Rechts gibt, so wird das der Same sein zum Ende einer starken katholischen Kirche. Es stellen sich mir viele Fragen.