JosefBordat
Veröffentlicht am 4. März 2011, von JosefBordat in Bibel
Zu Mk 10, 46-52

Drei Dinge braucht es zum Wunder: 1. Demut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! (Mk 10, 46/47) - 2. Wille: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können. (Mk 10, 51) - 3. Gottvertrauen: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen. (Mk 10, 52)

Dann geschieht das Wunder: Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg. (Mk 10, 52)

Wenn diese drei Dinge den Menschen erfüllen – Demut, Wille, Gottvertrauen –, dann geschehen Wunder. Auch heute.

(Josef Bordat)
Mehr zum Thema: Demut, Gottvertrauen, Wille, Wunder
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waeltwait schrieb am 5. März 2011
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Liebe Talita,

du hast völlig Recht. Ach wären wir schon soweit, das wäre schön.
Liebe und Vertrauen sind die einzigen Dinge, die von uns kommen und die wir Gott schenken können. Alles Andere gehört Gott bereits. Aber Liebe und Vertrauen müssen vom Menschen kommen.

LG Manfred
waeltwait
waeltwait schrieb am 5. März 2011
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Lieber Josef,

ich verstehe wie du das meinst, aber schau es gibt auch hochmütige Reue = "Es tut mir leid". Die hochmüte Reue bezieht sich immer auf einen selbst, während die demütige Reue sich immer auf den Nächsten bezieht.
Es darf bei einer Reue nie um ein Selbstbildnis gehen, dann ist es durch sich selbst verletzte Eitelkeit. Echte Reue, die den Anderen meint, bereut mehr als die Tat die Lieblosigkeit, die zur sündhaften Tat geführt hat.

Im Prinzig glaube ich meinen wir das Selbe.

LG Manfred
waeltwait
Talita schrieb am 4. März 2011
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Mich hat am gestrigen Evangelium vor allem der unbeirrbare Glaube beeindruckt, den Bartimäus zeigt:

"Er aber rief noch lauter...!!!"

Es gibt kaum ein Wunder, in dem Jesus nicht ausdrücklich betont, dass der Glaube des Geheilten letztlich das Wunder bewirkt hat.

Allmählich bekomme ich eine Ahnung von dem, was Jesus als wirklichen Glauben versteht. Es ist der Glaube, der Daniel in der Löwengrube bewahrt hat. Ein wunderbarer, tiefer und unerschütterlicher Glaube, der allein auf Gott sieht und sich sowohl auf Seine Macht als auch auf die eigene Kindschaft beruft. Ein Glaube, der Berge versetzen kann!

Liebe Grüße!

Talita
Talita
JosefBordat schrieb am 4. März 2011
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Danke Manfred, für die Gedanken! Ich glaube aber schon, dass echtes Bereuen immer etwas Demütiges in sich trägt. Ein Begriff, der das vielleicht ganz gut fasst, ist „Scham“.

Wenn „Es tut mir Leid!“ nicht nur eine Floskel sein soll, bedeutet es immer auch „Ich schäme mich!“. Dahin zu kommen, verlangt Demut. Wobei es auch Scham ohne Schuld gibt, aber ich meine jetzt die Scham, die sich durch Schuld einstellt, nicht die natürliche Hemmung, die wir alle in uns tragen, um unsere Intimität und Persönlichkeit zu schützen.

In Deinem Beispiel des Selbstverliebten bedeutet „Es tut mir Leid!“ ja soviel wie: „Es tut mir für mich Leid, dass ich meinem Selbstbild nicht entspreche!“ Das ist Eitelkeit. Echtes Bereuen bedeutet, dem/den Anderen zu sagen „Es tut mir für Dich/Euch Leid!“ So sehe ich das.

LG, Josef
JosefBordat
waeltwait schrieb am 4. März 2011
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Lieber Mijo,
Einspruch Euer Ehren !

JoBo schreibt von Demut. Und Demut und Nichtbereuen passen nicht zusammen. Wer demütig ist, unterwirft sich Gott. Wer bereut braucht allerdings nicht unbedingt demütig zu sein. Denn was ist denn Reue ? Reue ist ein "Es tut mir leid".
Es kann mir auch leid tun, dass ich mich nicht so verhalten habe, wie ich es von mir als großartige selbstverliebte Person erwartet hätte.
Der Demütige erkennt erst einmal wer er ist und hängt nicht irgendwelchen selbstverliebten Träumen nach. Wer demütig ist, erkennt einen Menschen als seinen Bruder/Schwester. Er erkennt dass wir alle nur verbunden sind durch die Liebe. Gott und Mensch ! Und er erkennt, wenn er seinen Bruder/Schwester nicht liebevoll behandelt hat.Alles Denken, Fühlen, Handeln muß auf die Liebe hinauslaufen. Alles Andere ist von Übel.

LG Manfred
waeltwait
JosefBordat schrieb am 4. März 2011
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Ja, Mijo, sicherlich. Das ist ganz wichtig: Reue, Buße, Umkehr. Ich wollte bloß bei der Mk-Stelle bleiben, wo diese drei Elemente (Demut, Wille, Gottvertrauen) deutlich heraustreten. Danke für den Kommentar! Gottes Segen, Josef
JosefBordat
Mijo schrieb am 4. März 2011
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Hallo Josef.
Sehr schön. Meiner Meinung nach, fehlt aber noch die Reue.In einen schmutzigen Tempel kommt nicht der Heilige Geist.
Und diesen braucht man für ein Wunder.
(Joh.15, 7) Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles was ihr wollt : Ihr werdet es erhalten.
Einen gesegneten Tag.
Mijo
Mijo