Philothea
Veröffentlicht am 25. Januar 2011, von Philothea
Da bei mir die Lebermetastasen gewachsen sind und ich auch nicht wirlich viele Medikamente zur Auswahl habe. fängt bei mir ein weiteres Abschiednehmen an..
Jetzt in der Weihnachtszeit ist mir vor allem aufgefallen dass ich immer weniger leistungsfähig bin.
Ich hab mich darüber beim Herrn beschwert.
nach dem Motto, dass ich doch eigentlich in einem Alter bin, wo man anderen hilft und nicht dass mir geholfen wird.
Auf deutsch, ich kann für mich die Hilfe sehr schwer nur annehmen.
Soviele Menschen die so viele Dinge für mich tun, sei es das Fahren zur Therapie, das Kochen, das Waschen, Bügeln .....
Mir fällt das sehr schwer.

Da hat mir der Herr eine Antwort gegeben - sehr passend für die Weihnachtszeit.

"Was glaubst du wie ich mich in der Krippe gefühlt habe.
Ich habe die Welt erschaffen, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen,
nun in der Krippe bin ich ganz hilflos, muss auch Hilfe annehmen und auf Hilfe warten. Ich kann nicht selber laufen, noch nicht einmal die Geschöpfe streicheln die ich geschaffen habe.
Glaubst du mir war das leicht?
Aber das gehört mit zu meinem Auftrag - ganz zu werden wie alle Menschen. Die Hilfe annehmen und dafür dankbar sein.
Dafür bin ich auf die Welt gekommen um dich so zu lieben, wei du bist und dich so anzunehmen wie du bist - auch wenn du jetzt Hilfe brauchst."

Für mich war und ist das ein großer Trost.
wir haben einen Herrn, der alles erlebt hat, der weiß wie wir uns fühlen und der uns dabei nicht alleine läßt sondern bei uns ist und mit uns durch diese Zeiten geht.
Mehr zum Thema: Abschied, Krippe
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Philothea schrieb am 28. Januar 2011
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oh danke ich liebe Josh Groban
Philothea
felix andreas schrieb am 28. Januar 2011
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Philothea schrieb am 27. Januar 2011
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Danke, liebe Magdalena

das war mir jetzt wirklich eine großé Hilfe.
ich kann helfen - das freut mich richtig

Danke und Gottes Segen
Philothea
Magdalena schrieb am 27. Januar 2011
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Liebe Philothea!
Ich nehme Dich in meine Gebete auf und hoffe, dass Gottes Willen diesmal auch unser Willen ist.
Du schreibst, Du bist in einem Alter in dem Du helfen und nicht Hilfe annehmen solltest. Mir, und ich denke auch vielen anderen die Deine Zeilen lesen hilfst Du mit Deinem Zeugnis! Du hilfst uns zu glauben, zu lieben und demütiger zu werden. Blumen
Liebe Grüße und Gottes Segen,
Magdalena
Magdalena
Philothea schrieb am 27. Januar 2011
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Danke
das ist lieb
Philothea
felix andreas schrieb am 26. Januar 2011
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Für Dich liebe Philothea Blumen

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LG + GS

Felix Andreas
felix andreas
Philothea schrieb am 25. Januar 2011
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Danke für eure Rückmeldungen

sie helfen mir

Euch allen Gottes Segen
Philothea
MFF schrieb am 25. Januar 2011
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Liebe Philothea,
danke für dein, für uns alle, wertvolles Zeugnis.
Ja, Jesus hat uns mit seiner Menschwerdung den Weg vorgegeben, der Weg ist oft steinig, aber wir wissen die Richtung stimmt.
Gottes Segen wünscht dir:
Paul Blumen
MFF
Talita schrieb am 25. Januar 2011
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Liebe Philothea,

die Antwort, die der Herr Dir gegeben hat, hat mich auch sehr gerührt... wir vergessen das immer so schnell!

Habe noch viele Sternstunden dieser Art - und sei in Seinen Armen geborgen!

Liebe Grüße,

Talita
Talita
Klara-Maria schrieb am 25. Januar 2011
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liebe philothea,
danke für dieses zeugnis. ich wünsche dir für deinen weg ganz viel kraft und gottes segen.
herzliche grüße, k-m
Klara-Maria
GICA schrieb am 25. Januar 2011
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Liebe Philothea!
Dein obiger Blog hat mich stark berührt und auch ein wenig "wachgerüttelt"!
Auch für mich ist "annehmen" ein großes Problem, aber Deine Erklärung hilft mir ein großes Stück weiter! Ich danke Dir aus ganzem Herzen dafür!

Wie Du weißt, bist Du täglich in unseren Gebeten eingebunden. Ich werde das täglich jetzt verstärkt für Dich tun; leider kann ich Dir nicht anderweitig helfen!

Ich umarme Dich liebevoll!
GICA umarmend
GICA
kreuz schrieb am 25. Januar 2011
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http://www.kathtube.com/player.php?id=12765

weihnachtsengel mit auf Deinen Weg.
i.G.v. "kreuz"
kreuz
Philothea schrieb am 25. Januar 2011
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Kein Problem
Sie sind mir ja am Herzen wie meine Kinder und dann hätte ich auch Enkelkinder, da mein eines Patenkind zweifacher Papa ist jawohl
Philothea
waeltwait schrieb am 25. Januar 2011
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Liebe Philothea,

sorry, du hast natürlich Recht. Patenkinder waren es. Ich hatte in dein Profil geschaut und ruckzuck hatte mein Hirn ais Patenkinder Enkelkinder gemacht.
Entschuldige bitte.

LG Manfred
waeltwait
Philothea schrieb am 25. Januar 2011
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Danke lieber Manfred für deine lieben Worte.
ja ich glaube du hast Recht, dass es auch wichtig ist das anzunehmen, was andere uns geben.
Es ist die Liebe die wir brauchen.

Eine kleine Korrektur: Enkelkinder habe ich noch keiner blink dazu sind meine Kinder auch noch zu jung - aber Patenkinder habe ich drei klatschend-spring
Philothea
waeltwait schrieb am 25. Januar 2011
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Liebe Philothea,
danke für diesen tollen Beitrag.
Ja, wir wollen immer dass es uns gut geht. Das ist ein ganz natürlicher und berechtigter Wunsch. Aber wir vergessen dabei, dass Christus auch alle diese Schwierigkeiten hatte wie wir.

Außerden ist dabei folgendes nicht zu vergessen.
Wo einer gibt, muss einer sein, der das Gegebene annimmt. Mit deiner Hilfsbedürftigkeit gibst du anderen Menschen die Gelegenheit ihre Liebe zu leben; ihre Liebe zu realisieren.
Als Jesus seinen Jüngern die Füsse waschen wollte, weigerte sich Petrus. Und Christus sagt: wenn du dir nicht von mir die Füsse waschen läßt, hast du keinen Anteil an mir. Oder anders gesagt: wenn du nicht meine Liebe annimmst, so sind wir nicht eines Wesens und deshalb hast du einen Anteil an mir. Geben und nehmen sind zwei Akte, die unbedingt zusammen gehören. Es macht keinen Sinn zu geben, wenn es nicht angenommen wird.
Früher gab es ein Sprichwort: Geben ist seeliger als Nehmen. Ein absoluter Unsinn. Wenn alle geben wollen aber keiner annimmt ist das genau so ein Unsinn als wenn alle nehmen wollen wo keiner gibt.
Du hast deinem Mann, deinen zwei Kindern und deinen drei Patenkindern bestimmt viel gegeben. Das war deine Berufung. Nun bist du dran. Annehmen können ist so wichtig.

Liebe Grüße und die besten Segenswünsche von

Manfred
waeltwait