Seite am 10. Dezember 2008 gegründet. 48 Mitglieder.
Über mich
Ja, da gäbe es viel zu erzählen...
Man nennt mich auch von Ort zu Ort ein wenig verschieden: Samichlaus, Santa Claus, Sontgaclau, St. Nikolaus...
Ich bin um 280 / 286 in Patara in Lykien, heute Ruinen bei Kalkan in der Türkei geboren und zwischen 345 und 351 in Myra, heute Demre, in der Türkei gestorben.
Ich bin Patron von Russland, Lothringen; von Amsterdam, Kanton und Stadt Fribourg in der Schweiz, Meran, Ancona, Bari, Trani in Apulien und New York; der Kinder, der Schüler, Mädchen, Jungfrauen, Frauen mit Kinderwunsch, Gebärenden und alten Menschen, der Ministranten, Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, Seeleute, Schiffer, Fischer, Flößer, Schiffsbauer, Matrosen und Fährleute; der Sinti und Roma (Zigeuner), der Gefangenen, Diebe und Verbrecher, der Eigentümer und Bettler, Kaufleute, Bankiers, Pfandleiher; der Richter, Rechtsanwälte und Notare, der Apotheker, Bauern, Bäcker, Müller, Korn- und Samenhändler, Metzger, Bierbrauer, Schnapsbrenner, Wirte, Weinhändler, Fassbinder, Parfümhersteller und -händler, Schneider, Weber, Spitzen- und Tuchhändler, Knopfmacher, Brückenbauer, Steinmetze, Steinbrucharbeiter, Kerzenzieher; für glückliche Heirat und Wiedererlangung gestohlener Gegenstände; gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe; (zweiter) Patron des Bistums Lausanne-Genf-Fribourg!
Bauernregeln:
"Regnet es an Nikolaus / wird der Winter streng, ein Graus.”
„Trockener St. Nikolaus, / milder Winter rund um's Haus.”
„Fließt zu Nikolaus noch Birkensaft, / dann kriegt der Winter keine Kraft.”
„St. Nikolaus / spült die Ufer aus.”
Meine auserwählten Gebete
Stammt von mir persönlich:
„Gebet Gott die Ehre, meine Kinder. Ich bin ein Sünder, und unnützer Knecht!”
Hintergrund:
Einmal erschien ich, noch als lebender Bischof mehreren Schiffern, die ein wütender Sturm auf dem Meere in die höchste Todesgefahr versetzte, und die sich meinem Gebete deshalb empfohlen hatten. Freundlich sprach ich zu ihnen: „Sehet, ich bin da, den ihr gerufen; es wird euch Hilfe werden. Vertraut auf Gott, dessen Diener ich bin!” Ich ergriff nun das Steuerruder und führte das Schiff glücklich an das Land, wo ich dann verschwand. — Erfreut über ihre wunderbare Rettung, eilten sie zum mir, als ich gerade im Chore mit meinen Geistlichen betete, um mir zu danken. Ich aber sprach ganz beschämt über die Entdeckung des Wunders zu den Schiffern das oben erwähnte Gebet.