Meisner: Zölibat beweist Gegenwart Gottes
Übernommen aus (gloria.tv/ KNA)
Der Zölibat ist nach den Worten des Kölner Kardinals Joachim Meisner der deutlichste Beweis für die Gegenwart Gottes.
Gott könne einem Menschen so nahe kommen, dass er in die Planung eines Lebens eingreife, sagte Meisner am Sonntag in Würzburg beim Weltkirche-Kongress des katholischen Hilfswerks «Kirche in Not». Die Weiheurkunde allein reiche nicht, um zu sagen, «ich bin jetzt Priester». Dazu sei eine intensive Christusbeziehung nötig. Es gebe kein Priestertum ohne Jüngerschaft, so der Kardinal.
Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sagte, ein Priester brauche ein geordnetes geistliches Leben. Gerade angesichts der zunehmenden Belastung durch die Übernahme mehrerer Gemeinden gelte es, Wege und Möglichkeiten zu finden, Christus zu begegnen. «Die Liebeskraft Christi ist das beste Antistress-Mittel, das ich kenne», so Hanke. Die beiden Bischöfe nahmen am Podium «Gebt uns heilige Priester!» teil.