Siegfried-Karl
Meisner: Zölibat beweist Gegenwart Gottes

Übernommen aus (gloria.tv/ KNA)

Der Zölibat ist nach den Worten des Kölner Kardinals Joachim Meisner der deutlichste Beweis für die Gegenwart Gottes.
Gott könne einem Menschen so nahe kommen, dass er in die Planung eines Lebens eingreife, sagte Meisner am Sonntag in Würzburg beim Weltkirche-Kongress des katholischen Hilfswerks «Kirche in Not». Die Weiheurkunde allein reiche nicht, um zu sagen, «ich bin jetzt Priester». Dazu sei eine intensive Christusbeziehung nötig. Es gebe kein Priestertum ohne Jüngerschaft, so der Kardinal.

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sagte, ein Priester brauche ein geordnetes geistliches Leben. Gerade angesichts der zunehmenden Belastung durch die Übernahme mehrerer Gemeinden gelte es, Wege und Möglichkeiten zu finden, Christus zu begegnen. «Die Liebeskraft Christi ist das beste Antistress-Mittel, das ich kenne», so Hanke. Die beiden Bischöfe nahmen am Podium «Gebt uns heilige Priester!» teil.
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waeltwait schrieb am 21. März 2011
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Lieber Norbert, du schreibst:

Ich würde eher sagen, das Gott den Menschen so Nahe ist wie sie es selber zulassen.

Ich glaube das ist grundsätzlich richtig, aber es geht auch anders herum.
Siehe Saulus/Paulus und gar manche der Propheten des AT. Außerdem habe ich schon von vielen Umkehrerlebnissen von Menschen unserer Zeit gehört. Und so wie sie es schildern, glaube ich den Menschen das auch.


LG Manfred
waeltwait
Norbert Waibl schrieb am 21. März 2011
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Lieber Manfred.
Vergiss die Liebe nicht.
LG
Norbert
Norbert Waibl
waeltwait schrieb am 20. März 2011
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Lieber Norbert,

Befürworter des Zölibats führen immer wieder an, dass der Priester voll und ganz Christus annehmen, aufnehmen und dadurch Christus ähnlicher werden sollen. Durch seine Beziehung zu Christus soll er sich auch selbst heiligen.
Ich argumentiere nicht dagegen. Ich allerdings habe so einen Priester leider noch nicht getroffen. Denn wäre er Christus nur ein wenig ähnlicher so müßte man das doch merken. Er würde doch die ehrlichen Menschen anziehen wie ein Magnet.
Ich habe leider lediglich feststellen können, dass die Herren "Hochwürden" sich wie andere Menschen auch als ein Teil der sie umgebenden Gesellschaft fühlten, nur halt viel vornehmer als die anderen Menschen der Gemeinde.
Wenn er natürlich nur so tut als wenn er Christus näher ist, also heuchelt möchte ich nicht in der Haut dieses armen Tropfes sein. Außerdem verliert dann der Zölibat völlig seine Berechtigung.

LG Manfred
waeltwait
Norbert Waibl schrieb am 20. März 2011
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Empfinde ich als sehr Schön.Allerdings finde ich, das der Kardinal ein wenig Unglücklich formuliert.
Ich würde eher sagen, das Gott den Menschen so Nahe ist wie sie es selber zulassen.Und das Gott eigentlich nicht in die Planung des Menschen eingreift, aber wenn er ihm Näher kommt, der Mensch sein Leben auch immer weiter auf ihn ausrichtet.
Gottes reichen Segen und Liebe Grüße
Norbert
Norbert Waibl