Siegfried-Karl
"Beten die nicht christlichen Religionen zum wahren Gott?"




Der Priester Prof. Dr. Georg May antwortete auf unsere Frage in einer Predigt:

… „Der Dalai Lama auf dem Kir­chen­tag“, konnte man vor eini­gen Jah­ren lesen. Man hat inzwi­schen zu der klei­nen Öku­mene zwi­schen den christ­li­chen Kon­fes­sio­nen eine große Öku­mene erfun­den, wel­che die nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen ein­schlie­ßen soll. Der Dalai Lama auf dem Kir­chen­tag! Vor Zei­ten galt der Dalai Lama als ein Heide, und einen Hei­den suchte man zu bekeh­ren, einen Hei­den wollte man zum Chris­ten­tum füh­ren und ihm die Unsin­nig­keit sei­ner von Men­schen gemach­ten Reli­gion vor Augen füh­ren. Der Mis­si­ons­be­fehl des Herrn ist ein­deu­tig: „Gehet hin und macht alle Völ­ker zu mei­nen Jün­gern“, auch die Tibe­ter. Und ebenso ein­deu­tig ist, dass der Herr vor sei­ner letz­ten Him­mel­fahrt den Jün­gern auf­ge­tra­gen hat: „Ihr sollt meine Zeu­gen sein in Jeru­sa­lem, in Judäa, in Sama­ria und bis an die Gren­zen der Erde.“

Die Chris­ten­heit ist lau und schlaff gewor­den. Es ist ihr die Kraft aus­ge­gan­gen, ihre Bot­schaft bis an die Gren­zen der Erde zu tra­gen. Aber der Mis­si­ons­be­fehl bleibt gül­tig, ob die Chris­ten­heit ihn wahr­nimmt oder nicht. Sie wird sich ver­ant­wor­ten müs­sen wegen ihrer Schlaff­heit. In der Reli­gion, meine lie­ben Freunde, kommt alles dar­auf an, dass sie wahr ist, und Mis­sion ist Dienst an der Wahr­heit. Es genügt nicht, irgend­wie reli­giös zu sein. Man muss die Reli­gion so betrei­ben, wie Gott es will, und des­we­gen muss man sich der Reli­gion anschlie­ßen, die von Gott stammt, das ist die christ­li­che. Sie ist die ein­zige Reli­gion, die von Gott gegrün­det ist, alle ande­ren stam­men von Men­schen. Es genügt eben nicht, irgend­wie reli­giös zu sein, den Dalai Lama wegen sei­ner angeb­li­chen Spi­ri­tua­li­tät zu prei­sen. Allein die wahre Reli­gion kann uns von Sünde befreien und kann uns zum Him­mel füh­ren. Nichts kenn­zeich­net die wahre Reli­gion deut­li­cher als das Bekennt­nis zum drei­ei­ni­gen Gott.

Das Bekennt­nis zum drei­ei­ni­gen Gott unter­schei­det das Chris­ten­tum grund­le­gend von jeder ande­ren Reli­gion. Der drei­ei­nige Gott ist wesen­haft anders als Allah, der Gott des Islam. Die Drei­per­sön­lich­keit Got­tes hebt das Chris­ten­tum klar und ein­deu­tig von jeder nicht­christ­li­chen Reli­gion ab. Der drei­ei­nige Gott ist der wesent­lichste Inhalt der christ­li­chen Reli­gion. Mit dem Glau­ben an den drei­ei­ni­gen Gott steht und fällt das Chris­ten­tum! Wer sich vom Bekennt­nis zum drei­ei­ni­gen Gott mit Vor­be­dacht aus­schließt, der begeht nicht bloß einen intel­lek­tu­el­len Feh­ler, der zer­stört seine christ­li­che Exis­tenz. …
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