Siegfried-Karl
Veröffentlicht am 28. Februar 2010, von Siegfried-Karl in Familienpolitik
Der Grünen Politiker Cohn-Bendit, hat in den Jahre um 1980 sehr aktiv für die Freigabe des sexuellen Verhaltens mit Kindern versucht zu erreichen. Viele Gruppen, die sich dafür einsetzten treten heute als Richter über die r.k.- Kirche auf und unterstellen der Kirche, es sei ihr Verhalten gewesen, daß Mitglieder der Kirche diese Sünden getan haben, zum Schaden der Kinder und der Kirche.
Die Kirche hat als Institution diese Taten immer bekämpft.

Was Cohn-Bendit 1982 im französischen 2. Fernsehprogramm dazu anregt im beigefügten Kurzfilm

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Siegfried-Karl schrieb am 1. März 2010
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Vielen Dank für Deinen bzw. Eure Beiträge. Diese Taten, hier ist es eigentlich egal um wen es sich handelt. Da, so nehme ich an, ca 80% der Täter getaufte Menschen sind, wird durch sie der Kirche immer Schaden zugefügt. So trifft der Satz im Beichtgebet immer die Wahrheit, "..Kirche, der ich durch meine Sünden Schaden zugefügt habe." In meinem Alter, mit fast 63 Jahren habe ich sehr weite Erfahrungen, ich war in einem Konvikt der Missionspriesterbruderschaft der "Väter vom heiligen Geist", kann ich feststellen dort wo die Autorität eine ehrliche war. Die in der Person, im Amt und in der Weisheit begründet war und ist, da stellt die Autorität einen Schutz für den Erwachsenen und auch dem Jugendlichen dar. Auch im normalen menschlichen Umfeld wie Mann zu Frau, nicht nur im Homobereich. In meiner Jugend hatte ich von einer Angelegenheit als Schüler Kenntnis erhalten, dies war nicht im kirchlichen Bereich. Dies war im schulischen Umfeld mit einer Lehrkraft (Professor für Germanistik), obwohl schon älter, legte er auf Autorität keinen Wert. In Du - Form konnte er sich nicht anreden lassen, dies war von der vorgesetzten Autorität untersagt. Dieser sehr nette Herr hat sich von einigen Schülern (auch nicht aus unserem Internat)in einer Form der dritten Person anreden lassen. Der Herr kam mit diesen Schülern sehr gut aus, er war auch zu uns anderen nicht streng. Heute würde man sagen der war cool. Der hat mit sogenannten Lieblingsschülern, was wir nicht wußten auch außerschulischen Kontakt. Er half denen die Hausarbeiten zügig zu erledigen. Bei dem trafen sich in der Wohnung zusätzlich andere Herren, von der teilweise noblen Gesellschaft am Ort. Dort ist das geschehen, was zwischen netten älteren Herren und jüngeren Knaben so vorkommen kann. Es kam nur zu einer Anzeige, da eine Mutter der Polizei den Tipp gab. Deren Sohn hat das was er in diesen Kreisen lernte am Ort zusätzlich gegen Geld den Soldaten der französischen Armee angeboten, die in 8 Kasernen am Ort stationiert waren. In dieser Angelegenheit suchte die Polizei den Knaben. Dieser wohnte teilweise fest bei der Lehrkraft und nicht bei den Eltern. Die Mutter sagte zur Polizei; "der X ist nicht da, schauen Sie beim XY, mit dem treibt er es auch. Nur die Zügellosigkeit des Knaben und das Wissen der Mutter hat das männliche Freudenhaus geschlossen.
Die Kirche wird immer dann anfällig, wenn die wahrhafte Autorität und das Gebet verloren geht. Die Amtskleidung war früher und ist auch heute ein Schutz. Wenn der Priester wie es heute oft gesagt wir keine zeit für das Stundengebet hat, beginnt schon die Gefährdung und wenn der Klerus aufhört seinen täglichen Rosenkranz zu beten, hat er bereits sehr viel Schutz verloren. Dann kommen die Nachlässigkeiten, wie täglich eine Heilige Messe zu feiern, was eigentlich Vorschrift ist unterbleibt. So finden in unserem Bistum Montags keine Heiligen Messen mehr statt. Alle Priester und kirchlich bediensteten in den Pfarreien haben an diesem Tag frei, ebenso finden am Samstag keine Messen mehr statt.Die Bischöfe müssen wieder ihrer Aufgabe gerecht werden und an der Heiligung ihrer Priester mitwirken, so wie dies der heilige Pfarrer von Ars erbeten hat.
Wenn die Arznei dem Klerus nicht mehr gegeben wird, dann kommen andere Einflüsse, die Rauschmittel anbieten.

Zitat:
Original von: spero
Lieber Siegfried Karl,
wie Paul schreibt weist man der katholischen Kirche eine besondere moralische Verantwortung zu.
Dass auch Lehrer und Erzieher diese Verantwortung haben, und auch in ihren Kreisen sexueller Missbrauch getrieben wurde, macht das Vergehen in der Kirche nicht weniger schlimm.Es ist nur nicht angebracht die eine Schuld gegen die andere aufzuwiegen oder anderen die ursächliche Schuld zuzuweisen.
Ich habe in meiner Jugend erlebt dass es auch damals schon sexuelle Übergriffe an Kindern und Jugendlichen gab, aber wenn es sich um "Obrigkeiten" handelte, wie Lehrer, Priester, Politiker, Lehrherrn, dann wagte kein Mädchen darüber zu reden. Im Gegenteil, die Opfer schämten sich, nicht die Täter.
Das hat auch mit dem damaligen Obrigkeitsdenken zu tun.Männer der Kirche waren für uns Kinder über jeden Verdacht erhaben, also musste die Schuld an den Opfern liegen. Unter uns Mädchen war das bekannt.
Nur in der Öffentlichkeit wusste niemand etwas. Das Totschweigen und unter den Teppich kehren funktionierte lange.
Es hat viele Jugendliche aus der Kirche getrieben.
spero
Siegfried-Karl
spero schrieb am 1. März 2010
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Lieber Siegfried Karl,
wie Paul schreibt weist man der katholischen Kirche eine besondere moralische Verantwortung zu.
Dass auch Lehrer und Erzieher diese Verantwortung haben, und auch in ihren Kreisen sexueller Missbrauch getrieben wurde, macht das Vergehen in der Kirche nicht weniger schlimm.Es ist nur nicht angebracht die eine Schuld gegen die andere aufzuwiegen oder anderen die ursächliche Schuld zuzuweisen.
Ich habe in meiner Jugend erlebt dass es auch damals schon sexuelle Übergriffe an Kindern und Jugendlichen gab, aber wenn es sich um "Obrigkeiten" handelte, wie Lehrer, Priester, Politiker, Lehrherrn, dann wagte kein Mädchen darüber zu reden. Im Gegenteil, die Opfer schämten sich, nicht die Täter.
Das hat auch mit dem damaligen Obrigkeitsdenken zu tun.Männer der Kirche waren für uns Kinder über jeden Verdacht erhaben, also musste die Schuld an den Opfern liegen. Unter uns Mädchen war das bekannt.
Nur in der Öffentlichkeit wusste niemand etwas. Das Totschweigen und unter den Teppich kehren funktionierte lange.
Es hat viele Jugendliche aus der Kirche getrieben.
spero
spero
waeltwait schrieb am 28. Februar 2010
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Lieber Siegfried-Karl.
Den kann ich sowieso nicht verknusen. Tut mir leid, aber er ist ein rotes Tuch für mich.
Allerdings muß man auch sagen, daß die Kirche sich hier nicht richtig verhalten hat. Sie hat die Schelte verdient, auch wenns die Heuchler anprangern.

LG Manfred
waeltwait