Alexandra Maria Linder referierte am 10. Juni in Wien über das Milliardengeschäft mit der Kinderabtreibung.
Bezogen auf die unterschiedlichen Auffassungen in unserer Gesellschaft zur Tötung der werdenden Menschen im mütterlichen Körper, sollten nachfolgende Gedanken beachtet werden. (Peter 70 - Gloria Tv)
Nach Wikipedia (Sie haben bestimmt auch bessere Quellen) wird Mord einleitend wie folgt beschrieben:
"Mord gilt in allen Rechtsordnungen als gravierendste Straftat gegen das Leben eines Menschen".
Nun meine Frage an die Abtreibungsbefürworter:
Was ist das Ziel und das gewünschte Ergebnis einer Schwangerschaft? Bei aller Sachlichkeit und gefühlloser Nüchternheit dieser Frage, lautet die Antwort nicht: ein Mensch??? Und zwar nicht ein toter, sondern ein lebendiger Mensch!
Wird aber die Frucht des Leibes einer schwangeren Frau entfernt, ich spreche bewusst nicht vom Menschen, sondern von der Frucht des Leibes einer schwangeren Frau, wird also diese Frucht aus ihrem Leibe entfernt, wird daran nicht der Mensch am Leben gehindert, welcher aus dieser Schwangerschaft hervorgehen sollte???
Es spielt doch überhaupt gar keine Rolle ob ich die Frucht des Leibes einer schwangeren Frau als Mensch bezeichne oder definiere! Entscheidend ist doch, dass daraus ein lebendiger Mensch, menschliches Leben hervorgehen sollte! Das ist das erklärte Ziel einer Schwangerschaft. Und dieses Leben wurde in seiner Entstehung gehindert! Das Leben eines Menschen.
Folglich ist der Tatbestand eines Mordes bei jedem Schwangerschaftsabbruch vollkommen, ganz und gar erfüllt. Und das ohne wenn und aber! Ganz unmissverständlich und unzweideutig. Es lässt sich weder leugnen noch umdefinieren. Das ist die Wahrheit.
Nun werden manche Fragen: was aber ist mit Verhütung? Ich selbst weiß es nicht. Und zwar darum nicht, weil man nicht wissen kann, ob die Frucht eines Liebesaktes ein Mensch werden sollte, und ob er also am werden, gehindert worden ist. Das weiß wirklich nur Gott allein.
Allerdings handeln wir fahrlässig, denn wir hindern das Leben, das werden wollte, zumindest potenziell und nehmen das also so in Kauf.
Dies ist aber sicher, sobald die weibliche Eizelle befruchtet worden ist, ist ein gewaltsamer Akt, dessen Ziel Abbruch der Schwangerschaft ist, ein versuchter Mord. Wird die Schwangerschaft gewaltsam beendet, ist es Mord, schlicht weil der Tatbestand des Mordes nach seiner eigenen Definition, erfüllt ist.
ich finde, ihr habt beide recht. Im Grunde ist es völlig egal wie man das ausdrückt, wenn man damit dasselbe meint.
Aber in unserer heutigen Zeit, in der man ja mit der Sprache anders umgeht als früher, als die Worte "Gegrüßet seist du Maria....." gebildet wurden, ist da rein klanglich schon ein großer Unterschied. Frucht des Leibes hört sich schon etwas an wie ein Geschwür. Da hat sich im Leib etwas gebildet was vorher nicht da war. Das sollte man weg machen, damit der Leib wieder in den vorigen "Normalzustand" versetzt wird. In Anbetracht der Tatsache, dass die Abtreibugsbefürworter ja auch bei dem menschlichen Fötus vom " Zellklumpen" reden, macht den Hinweis darauf, dass sich hier ein " Mensch" entwickelt sehr notwendig.
Ich finde, da hat Made mit ihrem Gefühl und mit der Aussage, dass es sich hierbei um einen Menschen handelt völlig Recht.
Natürlich ist im christlichen Sinne auch der Ausdruck " Frucht des Leibes" richtig. Aber eben nur für Christen, die diesen heute nicht üblichen Ausdruck aus dem bekannten Mariengebet kennen.
Man muß bei Abtreibungsbefürwortern die Wahrheit so hart und deutlich wie möglich sagen.
Die in der Bibel und von frommen Christen gebrauchte Sprache verstehen solche Menschen ( Menschen dieser Welt ) nicht. Wenn ich mit Menschen spreche und ihnen etwas klarmachen will, dann muß ich zwingend ihre Sprache sprechen, sonst können sie mich nicht verstehen.
Wenn man es so betrachtet, macht es natürlich Sinn. Es ist eine große Tragödie, dass ungeborene Kinder nicht als Personen wahrgenommen werden. Wenn man die Frucht des Leibes als Person wahrnimmt, wie auch im Ave Maria, ist der Begriff passend.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
"Wird aber die Frucht des Leibes einer schwangeren Frau entfernt, ich spreche bewusst nicht vom Menschen, sondern von der Frucht des Leibes einer schwangeren Frau, wird also diese Frucht aus ihrem Leibe entfernt, wird daran nicht der Mensch am Leben gehindert, welcher aus dieser Schwangerschaft hervorgehen sollte???"
Wieso sollte man bewusst nicht vom Menschen sondern von der Frucht des Leibes einer schwangeren Frau sprechen? Macht Frau Linder da nicht ein zu großes "Zugeständnis" an die Menschen, die bewusst nicht vom Menschen oder Kind reden, um damit Abtreibungen zu rechtfertigen? Kirchliche Schwangerenberatungsstellen erzielen große Erfolge im Hinblick auf das Recht des Kindes wahrgenommen zu werden und damit leben zu dürfen, indem sie Bilder von ungeborenen Kindern zeigen und die Entwicklung im Mutterleib erklären. So wird vielen Frauen, die über Abtreibung nachdenken, klar, dass sie mit einem Kind schwanger sind und nicht mit einer "Frucht", aus der ein Kind werden sollte/könnte.
völlig richtig definiert. Ich empfinde diesen Beitrag als Versuch Mord als Mord zu beweisen. Definition von nicht religiöser Seite. Ich finde diesen Versuch gut. Für Einige mag das auch ein guter Denkanstoß sein. Für Andere leider nicht. Es gibt Menschen, und leider werden derer zur Zeit immer mehr, für die zählt ausschließlich ihr eigener Wille. Wunscherfüllung ist die Devise. Alles Andere zählt nicht mit. Man wünscht sich Sex ohne Folgen. Tritt die Folge trotzdem ein, so wird die Folge einfach beseitigt. Und die Welt ist wieder in Ordnung. Hauptsache ist, dass der eingene Wunsch erfüllt ist. Recht und Gesetz, Moral, Ethik, Liebe, Mitgefühl und dergleichen haben im Kalkül solcher Menschen keinen Platz, Religion schon garicht. Man will tun, was man will. Wer sich erdreistet verbieten zu wollen wird ausgelacht oder masiv bekämpft. Solche Regularien wie Christen haben solche Menschen nicht. Ich meine nicht die, die abgetrieben haben, sondern ich meine die, die für das Recht zur Abtreibung auch noch kämpfen. Solche Menschen zeigen doch damit, dass für sie und ihr "Gewissen" Abtreibung völlig in Ordnung ist und deshalb das Recht auf Abtreibung gesetzlich festgeschrieben und dadurch geschützt sein sollte. Auch solche Menschen haben ihren Gott. Ihr Gott sind sie selbst. Die Erfüllung ihrer Wünsche ist das Einzige wonach sie streben. Jedes Verbot ist ihnen zuwider und sie empfinden es als Unrecht an ihnen. Solche Menschen mit unserem Rechtsempfinden zu sehen ist völlig realitätsfremd. Wie schon erwähnt, nicht jede Frau, die abgetrieben hat empfindet so, die aber, die Abtreibung als gutes Recht des Menschen bezeichnen und für die Rechtssicherheit abtreiben zu dürfen eintreten, die sind so und in ihrem Rechtsempfinden pervers.