Bernice
Veröffentlicht am 19. Oktober 2009, von Bernice

Diktatur der Sittenlosigkeit:

Sexualkunde bald obligatorisch an Schulen?

Der Sexualkundeunterricht an Schweizer Schulen sollte in Zukunft für alle Kinder und Jugendlichen obligatorisch sein. Diese Ansicht vertritt die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen. (...)

Quelle: http://www.drs.ch/www/de/drs/nachrichten/schweiz/146997.sexualkunde-bald-obligatorisch-an-schulen.html
 
 
Diese Nachricht ist nicht nur eine sehr traurige, sondern eine sehr verheerende Nachricht!
Würde es sich um eine gesunde Sexualkunde handeln, die im Sinne der kath. Kirche unterrichtet werden würde, wäre ich dabei glücklich.

Leider ist es aber genau umgekehrt. Hierzu möchte ich euch ein wenig meine Erfahrung mit der Schule berichten.

Mein Mann und ich waren kürzlich am Elternabend unserer ältesten Tochter (12 jährig). Der Lehrer hat zu unserem guten Glück noch die Einstellung, dass er das Fach Sexualkunde nur unterrichtet, wenn alle Eltern damit einverstanden sind. Wir waren die einzigen, die dagegen stimmten. Als ich fragte, ob man z.B. sein Kind während der Sexualkunde vom Unterricht fernbehalten könne (so wie es ja beim Religionsunterricht ja gang und gäbe ist), sagte er von sich aus, dass er genug anderes zum unterrichten habe und daher in diesem Jahr die Sexualkunde fallenlasse.
 
Er gab uns aber noch das Unterrichtsmaterial (Herkunft aus Deutschland), damit wir ein wenig Einblick bekommen könnten, um was es sich handle. Wir nahmen es mit nach Hause, mit der Einstellung, dass es sich ja evtl. um ganz Harmloses handeln könnte, wobei wir so einem Unterricht evtl. doch noch zustimmen könnten.
 
Doch oh weh, oh Schreck! Unsere Erwartungen wurden im negativen Sinne bei weitem übertroffen.
 
Und ich möchte euch nun grob mitteilen, um welche Unterrichtsinhalte es sich bei der bald obligatorischen Sexualkunde handelt. Man bedenke dabei, dass es sich um 12 jährige Kinder handelt und man bedenke auch, wie das System immer mehr antireligiös voranschreitet - denn dem Religionsunterricht darf man fernbleiben, der unmoralischen, verderblichen Sexualkunde aber nicht! Auch wurden die Religionsstunden gekürzt und in Zukunft wird anstelle eines der 2 Religionslektionen das Fach "Ethik" (es stellt sich natürlich die Frage, welche/wessen Ehtik?!?) unterrichtet werden. 
 
Beim Unterrichtsmaterial, das in der Sexualkunde verwendet wird, wird den Kindern Folgendes beigebracht:
 
-Onanie ist ganz o.k.
-Pornographie ist normal
-Frühzeitiger Geschlechtsverkehr ist völlig normal und o.k., angegeben ist, dass viele schon mit 14 Geschlechtsverkehr haben
-Abtreibung ist etwas, was man halt so tun kann, wenn man unvorbereitet sexuellen Umgang hatte
-Abtreiben, wenn unter 16 jährig kann man problemlos ohne, dass die Eltern es erfahren müssen
-Verhütungsmitteln wie Pille, Spirale, Kondome werden vorgeführt, im Unterricht sogar mithilfe von Modellen!
 
Es wird kaum oder gar nicht über die Problematiken hingewiesen, die bei den angeführten Stichpunkten zur Genüge vorhanden sind.
 
Solche Unterrichtsmaterialien bedienen sich zwar "neutraler" Abbildungen, sind aber absolut auf dem Niveau von "Bravo" und Co.

Zu was werden die Kinder und Jugendlichen also mit dem "Segen" der Schule geführt/verführt?
 
-verfrüht sexuelle Erfahrungen zu machen
-Abtreibung ohne mit den Eltern zu reden durchzuführen
-zu Abhängigkeit von Pornographie und Onanie
-etc.
 
Wer bringt ihnen noch bei, dass 
 
-es eine Tugend ist, bis zur Ehe zu warten
-Enthaltsamkeit gut für die Charakterbildung ist
-es gut ist, Kleidung, Benehmen und Gedanken sittlich, resp. rein zu halten
-verfrühte sexuelle Kontakte negative Auswirkungen haben
-Abtreibungen zerstörerisch und für eine Frau/ein junges Mädchen sehr schwer zu bewältigen sind
-dass Liebe, Treue und Sexualität nicht voneinander getrennt werden sollten
-und, und und...?!
 
Mich würde auch die Erfahrung anderer Eltern interessieren. Wie geht ihr mit diesem Unterricht um?
 
 
 
Gästebuch
Mariagoretti schrieb am 19. Oktober 2009
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Dieser Unterricht ist entsetzlich, es fing schon an, als mein Sohn im 2. Schuljahr war (also1981), damals war Rheinland-Pfalz aber noch CDU-regiert, und ich konnte mit der CDU und dem Freundeskreis Maria Goretti das Schlimmste verhindern. Es sollte damals ein Aufklrungsfilm gezeigt werden, der aber dann aus dem Verkehr gezogen wurde.


Liebe Bernice, der Freundeskreis Maria Goretti kmpft gegen die Schul-SE und hilft auch Eltern, dagegen zu k䤤mpfen, bei uns fruchtet das nichts, man kann sogar ins Gefngnis kommen, wenn man die Kinder rausholt. Mir ist es Angst und bange, mein ltestes Enkelkind ist im 4. Schuljahr, da wird es kommen, im Kindergarten war bei uns nichts, der Kindergarten ist ein evangelischer und die Schule ist auch sehr stark evangelisch-kirchlich orientiert, ich hoffe, dass es da nicht so schlimm gemacht wird.


Ich geb Dir hier die Adresse vom FMG, wende Dich dahin, die Gesch䤤ftsfhrerin Fr젤ulein Bayerl wird Dir helfen, sag, dass Du es von mir hast.


Freundeskreis Maria Goretti, Engelbertstr, 21, 81241 Mnchen, Tel. 0049 89 8342050, ich lass Dir den Info zuschicken, hab Mut, kmpf dagegen an. Aber sie k줶nnen Dir genau sagen, was Du machen kannst und musst.


Ganz liebe Grsse Avila -

Mariagoretti
Roland schrieb am 19. Oktober 2009
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Hier in Deutschland gibt es diesen Sexualkundeunterricht bereits seit vielen Jahren. Sogar Kinder, die den Kindergarten besuchen, werden damit bereits konfrontiert. Und es gibt eine Steigerung: Mittlerweile gehrt zum Unterricht auch die Erzwingung der Anerkennung des sogenannten Gender-Mainstreamings zum Programm.

Es ist eine Schande fr jede Kultur, besonders f漼r eine, die aus dem christlich-europischen Kulturkreis entwachsen ist. Eltern, die ihre Kinder vom Sexualkundeunterricht fernhalten, knnen, wie bereits stattgefunden, in Erzwingungshaft genommen werden. Kurioserweise erhalten die Kinder von Moslems Berfreiung vom Sexualkundeunterricht und auc h vom Schwimmen. Ach beten d䶼rfen die kleinen Muslime whrend der Schulpausen. Andererseits wird nahezu berall das christliche Kreuz von den W伤nden der Klassenrume abgehngt.


Roland

Roland
Siegfried-Karl schrieb am 19. Oktober 2009
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In Deutschland sind diese Unterrichtseinheiten schon lngere Zeit verpflichtend vorgeschrieben.In Berlin besonders traurig, da 䟼ber die Homosexualitt unterrichtet werden mu. Um der sogenannten Homophobie, das bedeutet der 䟼bersteigerten, nicht begrndeten Angst vor Homosexualitt entgegen zu wirken. Die Unterrichtskr줤fte hierzu werden von Homoverbnden benannt.

Dies alles auf Kosten der Steuerzahler und zum seelischen Schaden der Kinder und Jugendlichen.

Ganz Europa befindet sich in einem sndhaften传Verfallsprozess. Das Gebet ist noch die einzigsteHilfe. Ohne g6ttliches Eingreifen ndert sich das Denken in der Gesellschaft und bei den Politikern nicht mehr.

Wir leben im Zeitalter der Diktatur der Snde 似ber dem Menschen. Wer sich dem Einflu entzieht, der wird bestraft, oder als rechtsradikal abgestempelt. Es gibt in Deutschland Eltern, die ihre Kinder vor diesem Einfluߟ schtzen wollen, aber diese werden strafrechtlich verfolgt.

Es gibt eine Mglichkeit, die Kinder in kircheneigene Schule zu schicken, die sexuelle Unterweisung mu춟 auch dort vorgenommen werden. Dies erfolgt aber nicht wrdelos.

Siegfried-Karl