Das Video beschreibt in eindrücklichen Bildern die tridentinische Heilige Messe. Die Feier der Heiligen Messe in der außerordentlichen Form des lateinischen, des römischen Ritus der heiligen Katholischen Kirche. Als Knabe und als Jugendlicher habe ich, dafür danke ich Gott in besonderer Weise dem liturgische Leben in der Kirche, als Ministrant dienen dürfen. Dieser Reichtum im religiösen und liturgischen Leben der Kirche begleiten zu dürfen ist ein Geschenk Gottes für mich gewesen. Diese Bildzusammenstellung ist als Dank gedacht für das Motu Proprio von Papst Benedikt XVI.
Diese außerordentliche Form der Liturgie der Heiligen Messe kann auch junge Menschen begeistern. Der Luxemburgische Pianist und Komponist David Ianni erinnert sich an eine heilige Messe, die er nie mehr vergessen wird.
Die Musik, die seine Worte begleitet, wurde von ihm selber komponiert
Ich bin Mitglied der Priesterbruderschaft St. Petrus, also dem 3.Orden zugehörig und dankbar über all die positiven Meldungen im allgemeinen oder Videomitschnitte im besonderen. Es ist mir ein persönliches großes Anliegen die Form des ao Ritus bekannt zu machen, denn auch ich bin nur langsam in dieses hochzuschätzende Gut des ao Ritus hineingewachsen. Dass die Priesterbruderschaft in meiner Gemeinde die Sonntags- bzw. Familienmesse feiern DARF, habe ich unserem Herrn Pfarrer zu verdanken. So durfte ich der Priesterbruderschaft näher kommen und alles kennenlernen. Ich bin auch in das Gemeindeleben hineingewachsen und integriert, da ich auch in der Frauenchoralschola mitsinge, obwohl der lateinischen Sprache überhaupt nicht mächtig. Ich bin sehr dankbar für dieses Geschenk des ao Ritus und sehe es mittlerweile als eine große Gnade, die Hl.Messe im ao Ritus mitfeiern zu dürfen. Erstmalig habe ich heuer auch an einem Einkehrwochende mit Priestern der Petrusbruderschaft teilgenommen und obwohl ich eher skeptisch mitgefahren bin und schon eine Absage in Erwägung gezogen habe, bin ich voller Begeisterung zurückgekehrt. Ich wachse immer tiefer in ein völlig neues Eucharistieverständnis hinein und nach diesem Wochende glaube ich,dass noch lange nicht alles ausgeschöpft ist und es noch vieles zu entdecken gibt.
Wer k-tv empfängt, dem lege ich sehr ans Herz sich einmal die Hl. Messe im ao Ritus sich anzusehen, jeden Sonntag überträgt k-tv die Hl. Messe um 8h aus Wigratzbad. Es gibt wirklich guten Grund Gott dafür dankbar zu sein
Gratia
Lieber Siegfried-Karl Ich bin als junger Mensch täglich im Internat dazu gezwungen worden und habe in diversen Punkten Schwierigkeiten.
Die deutsche Sprache hat mir geholfen zu verstehen, dass in der hl. Messe das Kreuzes-Opfer Christie dem dreifaltigen Gott in der Wandlung vergegenwärtigt wird. Andererseits hatte ich in anderen Ländern das Problem der Messe richtig zu folgen, so dass Latein auch wieder praktisch ist. Ich liebe den Lobpreis. In der Hl. Messe im tridentinischen Ritus habe ich bisher dies noch nicht richtig praktizieren können. Was ich wirklich gut finde, ist die Tatsache, dass der Priester sich während der Wandlung zum Kreuz, bzw. zum Tabernakel wendet als Zeichen, dass das Opfer Christie dem Allmächtigen vergegenwärtigt wird und dass der Priester für die Gemeinde betet. Was mir persönlich gefällt, ist die Möglichkeit kniend die Mundkommunion zu empfangen. Nun ja, Gott wird es richten. Liebe Grüße und Gottes Segen leo
Lieber Leo, zuerst die Frage, warst Du Ministrant? Als Ministrant, lernten wir die gleichbleibenden Texte der Hl. Messe sowohl in laneinischer, wie in deutscher Sprache auswendig. Mit dem Stufengebet beginnend, ebenso die Standartgebete des Gegrüßet seist du Maria, den Angelus und alle gängigen Akklamationen. Dies war in allen Pfarreieen in denen ich Ministrant war üblich. Es bereitete uns Freude diese Texte zu kennen. Die jüngeren Ministranten übten dies mit einem älteren ein. So hatte immer ein älterer einen jüngeren zum Lernen als Freund übernommen. Für die Heilige Messe gab es und gibt es auch für die Form nach PP. Johannes XXIII. von 1962 den Schott. Der Schott ist das Handbuch für die Gläubigen in dem alle Tages- Festtags- und Sonntagsmessen voregegebemn sind. Da ich fast jeden Morgen ministrierte, habe ich vor meinem Abendgebet (ab dem 3 Schuljahr) die Tagestexte gelesen, so wußte ich die Texte geistig am nächsten Tag. Bei Sonntags- und Festtagsmessen wurde immer nach dem Evangelium ein Heilig - Geist Lied gesungen. Danach schaute der Priester ja zur Gemeinde von der Kanzel aus. Er las zuerst den Text der Lesung und dann den Text des Evangeliums in deutscher Sprache vor. Dies wurde eingeleitet, indemn der Priester sprach: "Liebe Schwestern und Brüder nun vernehmt nocheinmal den Text der Lesund xxxx, und nun erhebt Euch und hört noch einmal den Text aus dem heiligen Evangelium nach xxxx.". Natürlich, wenn der Schott nicht zur Verfügung stand, dann hat der Gläubige auch die Möglichkeit gehabt aus dem Gesangbuch des Bistum das Tagsegebet und Schlußgebet dort nachzulesen. die gleichbleibenden Text waren auch in diesem Buch in beiden Sprachen vorgegeben. Für die Texte von Lesung und Evangelium gab es nur den Hinweis auf Kapitel in der Bibel. So konnte der Gläubige sich auf die Heilige Messe auch im kleiner Form vorbereiten. Die Vorbereitung war so, jeder ministrant konnte den Vater unser in lateinischer, wie deutscher Version. Die heutigen Ministranten können zum größten Teil das Vater unser, in deutscher Version alleine nicht sprechen. Dies ist mir sehr gut bekannt, meine Enkelkinder sind in diesem Alter und deren Freunde auch. Mit diesen Kindern und Jugendlichen komme ich auch über Gebete in das Gespräch.
Durfte auch schon einige Male die tridentinische Heilige Messe mitfeiern, war immer sehr schön. Ich liebe die lateinische Sprache, kann sie mir nur sehr schwer merken. Bei uns in der Gegend wird die außerordentliche Form selten gefeiert. Ich bin schon dankbar, wenn die Hl.Messe sehr ehrwürdig gefeiert wird. Der Empfang der Mundkommunion liegt bei 2%. Danke für den Beitrag!
Bin selbst mit dem o.a. Ritus nicht so sehr vertraut. Mit der lateinischen Sprache hab ich Probleme. Leo´s Kommentar kann ich mich anschließen. Schätze den a.o. Ritus jedoch sehr und finde es gut, das beide Riten gefeiert werden können.
In Demut bet ich Dich verborgene Gottheit, an,
die Du den Schleier hier des Brotes umgetan.
Mein Herz, das ganz in Dich anschauend sich versenkt,
sei ganz Dir untertan, sei ganz Dir hin geschenkt.
Gesicht, Gefühl, Geschmack betrügen sich in Dir,
doch das Gehör verleiht den sichern Glauben mir.
Was Gottes Sohn gesagt, das glaub` ich hier allein:
Es ist der Wahrheit Wort, und was kann wahrer sein!
Am Kreuzesstamme war die Gottheit nur verhüllt;
Hier hüllt die Menschheit auch sich gnädig in ein Bild.
Doch beide glaubt mein Herz und sie bekennt mein Mund,
wie einst der Schächer tat in seiner Todesstund!
Die Wunden seh` ich nicht, wie Thomas einst sie sah.
Doch ruf ich: "Herr, mein Gott. Du bist wahrhaftig da!"
O gib, dass immer mehr mein Glaub` lebendig sei!
Mach meine Hoffnung fest, mach meine Liebe treu.
O Denkmal meines Herrn an seinen bitteren Tod,
o lebensspendendes, und selbst lebend`ges Brot:
Gib, dass von Dir allein sich meine Seele nährt,
und Deine Süßigkeit stets kräftiger erfährt.
O guter Pelikan, o Jesus, höchstes Gut!
Wasch rein mein unrein Herz mit deinem teuren Blut.
Ein einz`ger Tropfen schafft die ganze Erde neu,
wäscht alle Sünder rein, macht alle schuldenfrei.
O Jesus, den verhüllt jetzt nur mein Auge sieht,
wann stillst das Sehnen Du, das in der Brust mir glüht:
dass ich enthüllet Dich anschau` von Angesicht
und ewig selig sei in Deiner Glorie Licht. Amen.