spero
Veröffentlicht am 14. Juli 2010, von spero
Die wichtigsten Fragen,die wir stellen können,sind die unlösbarsten. Es gibt keine direkte Antwort auf die Frage nach dem Sinn Lebens.Aber es gibt einen Glauben, der so ist, dass wir unsere Frage aus der Hand legen können. Es gibt zwar keinen Bescheid, aber den Frieden, und der Friede ist mehr als das Bescheidwissen.

Jörg Zink
Gästebuch
spero schrieb am 14. Juli 2010
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Lieber Manfred,
Es geht Jörg Zink nicht unbedingt um die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Wenn du aber diese Frage so beanwortest,hast du für dich die Wahrheit gefunden. Andere würden sie anders beantworten. Ich glaube aber, dass Jörg Zink den Satz in hohem Alter gesagt hat, ziemlich am Ende des Lebens.
Er schreibt "Aber es gibt einen Glauben, der so ist, dass wir unsere Frage aus der Hand legen können."
Ich meine, es gibt einen Punkt wo man keine Fragen mehr hat. Wie ein Kind das ganz seiner Mutter vertraut, auch wenn es nicht alles versteht.
Versteh mich richtig; es ist durchaus legitim Fragen zu stellen und Antworten zu suchen.
Doch es hat alles seine Zeit.
Spero
spero
waeltwait schrieb am 14. Juli 2010
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Liebe Monika,
ich bin da ganz anderer Meinung als Jörg Zink. Der Sinn des Lebens ist sich auf das Leben welches uns Gott schenken möchte-göttliches Leben, ewiges Leben vorzubereiten. Wir können von Gott frei sein wollen, dann werden wir von Gott frei sein. Wir können uns nach Gott sehnen, dann werden wir das ewige Leben erhalten. Wir sollen lernen mit Gottes Schöpfung liebevoll umzugehen. Wir sollen lernen besonders mit dem Menschen als Krone göttlicher Schöpfung liebevoll umzugehen. Wir sollen lernen, daß wir alles von Gott unserem Vater geschenkt bekommen. Wir sollen lernen diese Geschenke als Geschenke anzunehmen, sie wert zu schätzen und zu lieben. Zu lieben aber nicht so, daß das Geschenk wertvoller für uns wird als Gott der uns alles geschenkt hat. Und wir sollen lernen, daß wir Teil von Gott sind und alle Gelüste nach eigener Macht abtöten. Gott ist unser Schöpfer, unser liebender Vater, unsere Heimat aber auch unser Herr.

Ich habe hier im KS einen wunderbaren Videobeitrag gesehen von enem Priester, der als Priesteranwärter auf dem Jakobsweg gepilgert ist. Er wollte sich über seinen Weg als Priester klarwerden und der als Fazit die Erkenntnis mitbrachte." Es kommt im Leben nicht darauf an besondere Dinge zu tun, sondern die alltäglichen Dinge mit besonderer Liebe zu tun.
Deswegen muß man sich mit der Wahrheit permanent auseinandersetzen, damit man des Richtige glaubt. Unsere Generation hat man ganz falsch erzogen; aber die Wahrheit setzt sich immer wieder durch.

LG Manfred
waeltwait