Vortrag der Seherin Ivanka - Teil I
Gestern, am 25. Juni 2010, war das 29. Jubiläum der Erscheinungen in Medjugorje. Die Erscheinungen begannen am 24. Juni 1981, dem Gedenktag Johannes des Täufers. Ivanka, eine der sechs Seher bekommt jeweils am 25. Juni, dem Jahrestag der Erscheinungen (der Tag, an dem die Muttergottes zum ersten Mal zu den Jugendlichen gesprochen hatte, also ein Tag nach der allerersten Erscheinung) ihre jährliche Erscheinung.
Im Folgeneden der Vortrag, den sie am 10. April 2010 in Medjugorje hielt.
(Aus: der monatlichen Medjugorje-Zeitschrift, der Gebetsaktion "Maria, Königin des Friedens", Mai 2010/273, Bilder von
http://medjugorje.hr )
"Liebe Freunde, zuerst möchte ich euch mit dem schönsten Gruss grüssen: Gelobt seien Jesus und Maria!
Es gibt keinen Tag an dem ich mich nicht frage: Gott warum hast Du mich ausserwählt? Warum hast Du mir dieses grosse Geschenk gegeben, aber auch gleichzeitig eine riesengrosse Verantwortung? Ich habedies ganz einfach angenommen und ich bete, dass mir die Kraft gegeben wird, dass ich den Weg gehen kann, den die Muttergottes von mir erbittet.
Ich bin eine normale Sterbliche wie jeder einzelne von euch hier. 1981 war ich ein einfaches Kind wie alle anderen Kinder. Ich habe mich nicht unterschieden von den andern Kindern. Ich hatte nie gehört, dass die Muttergottes erscheinen könnte, überhaupt nicht, dass es Erscheinungen gibt.
Am 24. Juni 1981, dem Fest des hl. Johannes des Täufers, einem Feiertag, war klar, dass man zur Kirche geht und danach, nach der Messe, durften wir Kinder spielen gehen. An diesem Nachmittag sind Mirjana und ich als erste ausserhalb des Ortes gewesen und haben nach den andern Kindern geschaut, ob sie zu uns kommen würden. Ich weiss nicht wie lange wir da waren. Es war dann etwas langweilig und wir gingen zurück zu den Häusern. Als wir zurückkehrten, hat mich etwas veranlasst zum Berg hinauf zu schauen. Als ich hinschaute, habe ich die Muttergottes gesehen. Da habe ich Mirjana geschubst und gesagt: "Schau, da ist die Muttergottes." Sie hat nicht einmal geschaut, sie hat einfach nur gesagt, was erzählst du für einen Blödsinn. Ich habe dann geschwiegen und wir sind weitergegangen.
Bei den ersten Häusern sind wir Milka, Marijas Schwester, begegnet. Sie war unterwegs um die Schafe zu holen. Sie hat mich angeschaut und fragte mich: "Ivanka, was ist passiert?" Ich kehrte mit ihr zurück und habe ihr erzählt, was ich gesehen habe. Als wir zu diesem Platz kamen, haben die beiden hingeschaut und haben das gleiche wie ich gesehen. Die Muttergottes war so zwischen 400 bis 500 Meter von uns entfernt auf dem Hügel. Sie hat uns mit der Hand zu sich gerufen. Alle Emotionen haben sich in unsern Herzen vermischt, es gab Lieder, Tränen, Lachen und Gebet, aber die Angst war grösser, wir haben uns nicht getraut näher zu ihr hinzugehen.

Ivanka Elez, eine der sechs Seher

Friedensmarsch am 29. Jubiläumstag - Dieser Friedensmarsch findet alljährlich statt
In der Zwischenzeit kam Vicka zu uns und sah, dass etwas Sonderbares mit uns geschah. Sie hat gefragt: "Was ist los mit euch?" Wir haben gesagt: "Komm, beeil dich, wir sehen die Muttergottes." Als wir ihr dies gesagt haben, hat sie ihre Latschen ausgezogen und ist Richtung der Häuser davon gerannt. Da begegnete sie den beiden Ivans und sagte ihnen was wir drei sähen. Die drei kamen auch zu uns und sie haben das Gleiche gesehen wie wir auch. Auch wenn wir mehrere waren, haben wir uns nicht getraut dorthin zu gehen. Ich weiss nicht wie viel Zeit wir dort verbracht haben, aber ich weiss, dass einige nach Hause gingen und andere sind ins erste Haus hineingerannt. In diesem Haus hat man Johannes den Täufer gefeiert und es gab viele Menschen dort. Ängstlich und in Tränen sind wir in dieses Haus gekommen und haben gesagt, wir hätten die Muttergottes gesehen."
Ende vom Teil I - Teil II folgt noch...