Gedanken - Meditationen - Aussagen
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10. März, 19:53
Gedanken - Meditationen - Aussagen
Im Ersten Petrusbrief ruft der Apostel dazu auf, von der Berufung, die die Christen erfüllt, Zeugnis abzulegen (1 Petr 3, 15):
„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“
Jeder Mensch hat von Gott eine einzigartige Berufung. Er hat uns zu Kindern Gottes berufen, er hat einen Plan der Liebe mit uns vor und will uns in eine besondere Aufgabe hineinstellen.
Das Lebensziel des Menschen besteht darin, diese Berufung zu erkennen und ihr zu folgen, um so vor der Welt Zeugnis von ihr abzulegen.
Darum sagt Jesus (Joh 15, 16):
„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.“
Ein Mensch begegnet seiner Berufung, wenn er seiner Sehnsucht nachgeht, dass es noch mehr im Leben geben muss, wenn er die Frage in sich wach hält: „Herr, was soll ich tun?" (Apg 22,10)
Manchmal tritt Gottes Ruf mit Macht in unser Leben, meistens vernimmt man aber diesen Ruf nur ganz leise, mitten im Alltag. Gott ruft uns behutsam und wir brauchen ein hörendes Herz
Wer sich berufen fühlt, der macht nicht was er will – er hört auf Gottes Willen, lässt sich von Ihm führen und sich von Ihm formen. Das ist oft ein langer und schwieriger Prozess, ein ringen mit sich selbst.
Gott wartet immer auf das freiwillige Ja des Gerufenen. Gottes Ruf ist nie ein Befehl.
„Eine Berufung ist immer ein Zusammenwirken von Gnade und Freiheit, von Ruf und Entscheidung, von Gottes- und Menschenwillen.“
Es lohnt sich, seine eigene Berufung zu entdecken und zu leben.
Ob als verheirateter oder unverheirateter Laie,
als Mitglied eines Ordens oder als Priester.
Als ganz normaler Mensch – ob arm ob reich …
Theresia vom Kinde Jesu:
„Hier liegt das Geheimnis meiner Berufung und meines ganzen Lebens, Jesus beruft nicht die, die dessen würdig sind, sondern die, der er will.“






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