Catalina - ihre geistlichen Erfahrungen
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#16 1. Januar, 18:33
Die zärtliche Umarmung von der Mutter

In diesem Augenblick sah ich, wie die Gottesmutter vom Himmel herunterkam, in der Luft schwebte und sich zu Füßen meiner Mutter stellte; und ich sah auch, wie sie die Hände meiner Mama entgegen- streckte. Auf einem ihrer Arme trug die Muttergottes ein weißes Kleid. Meine Mutter streckte die Hand aus so, wie wenn sie etwas in Empfang nehmen oder angreifen würde; ich beobachtete wie die Muttergottes ihre Hand ergriff. Die Mama verlor das Bewusstsein in diesem Moment für weniger als eine Minute und machte gleich darauf ihren letzten Atemzug.
Als ihr Kopf leblos und ganz ruhig auf meiner Hand lag, - ich hatte ihr den Kopf nämlich die ganze Zeit mit meiner Hand gehalten, - dachte ich, dass meine ganze Vision zu Ende sein und entschwin- den würde, aber gleich darauf sah ich und konnte das Geschehen wahrnehmen, wie die Seele meiner Mutter zum Vorschein kam, indem sie sich vom Körper trennte!

Sie wandte sich der Gottesmutter zu, die ihr in diesem Moment das weiße Kleid, das auf ihren zwei Armen lag, übergab. Und sie legte das Kleid so über das Nachthemd, das meine Mama anhatte, wie wenn sie es ihr anprobieren wollte. Und unmittelbar und plötzlich erschien sie auch schon bekleidet mit diesem neuen Kleid... Die Gottesmutter strahlte eine so große Güte und Milde durch ihren Gesichtsaus- druck aus, sie lächelte und zog meine Mama an sich, indem die Muttergottes um die Mitte ihres Rückens ihre Arme legte: Und meine Mama machte ihrerseits dasselbe und legte dabei ihren Kopf auf die Schulter der Muttergottes und so stiegen sie zusammen mit dem ganzen Ehrengeleit himmlischer Persönlichkeiten, die diese Szene umrahmten, gemeinsam empor.

Das Zimmer blieb fast ganz leer zurück. Der Heilige Josef richtete ein Blick auf uns, berührte die Hand des Heiligen Sylvester, und der spendete uns allen daraufhin seinen Segen. Dann drehte er sich um und ging hinaus, gefolgt vom Heiligen Josef.

JESUS sagte daraufhin sehr feierlich zu mir:

- "Erzähle das der ganzen Welt, damit die Menschen den Wert der Gnade, die man bekommt, wenn man bei einem Sterbenden verweilt, der von dieser Welt mit Unterstützung des Himmels Abschied nimmt, mehr schätzen lernen. Die innere Sammlung soll absolut und total sein, da ja tatsächlich ein Teil des Himmels in diesem Raum gegenwärtig ist. Es ist der Augenblick, in dem GOTT diesen Platz aufsucht."

Nach Abschluss dieser Vision kniete ich mich nieder und dankte GOTT unter Tränen dafür, dass ER uns diese großen Gnaden geschenkt hat, und dass ER es erlaubt hat, dass ich dieses wunderbare Geschehen in einer Vision wahrnehmen konnte, von dem ich heute der ganzen Welt berichten darf, damit sich alle darüber Rechenschaft geben, dass es sehr wichtig ist und vor allem auch zu unseren Pflichten gehört, unseren Sterbenden - und jedem im Todeskampf liegenden Menschen - beizustehen und ihnen zu helfen, damit sie glückselig ihre Reise in die Ewigkeit der LIEBE GOTTES antreten.
#17 1. Januar, 18:35
Kapitel 7

Ein dringender Aufruf: "Steht den Sterbenden zur Seite!"


Einige Tage später war ich gerade dabei den Barmherzigkeits-Rosenkranz zu beten, als ich die Stimme des HERRN vernahm, der zu mir sagte:

- "Gib acht auf alles, was Du nun sehen wirst, hab?? keine Angst, aber es ist sehr wichtig und nötig, dass Du dies siehst."

In diesem Augenblick hatte ich eine Schauung, bei der ich das Krankenzimmer eines Spitals sah. Dort lag ein älterer Herr, zwischen 50 und 65 Jahre alt; (ich konnte sein Alter nicht genauer schätzen, da er sehr krank und abgemagert aussah).

Es waren verschiedene Leute bei ihm, einige davon weinten, aber alle schienen nur noch auf sein Hinscheiden zu warten. Auf einmal hörte man verzweifeltes Weinen und Jammern, der Mann zuckte immer wieder vor Schmerzen zusammen. Er wusste, dass er im Sterben lag, aber er sah sehr verärgert aus und man hörte ihn schimpfen und rufen:

- "Wie muss ich sterben...! Wie kann es GOTT nur zulassen, dass ich so sterbe...! Tut doch etwas... ich will nicht sterben!"

Und dabei schüttelte es ihn unwillkürlich und stark am ganzen Körper. Er bäumte sich auf vor der Unmittelbarkeit des Todes. Man bemerkte den Konflikt, die Auseinandersetzung, die Qual, das völlige Fehlen des Friedens. Und was mich besonders beeindruckte, war, dass die Leute, die bei ihm waren, nichts, aber schon rein gar nichts dazu beitrugen, dass diese Seele Frieden finden konnte, niemand betete.

Am Gang draußen konnte ich einen kleinen Hof erkennen, wo sich einige Personen unterhielten und lachten, andere dort Anwesende rauchten und tranken, alle dort waren aber ganz weit entfernt und im Widerspruch zu dem so wesentlichen Augenblick, den dieser neben ihnen im Todeskampf liegende Kranke gerade durchlebte. Das ganze Rundherum war so normal und gewöhnlich wie bei einem beliebigen und alltäglichen Treffen in Gesellschaft.

Kurz danach sah ich eine geistliche Schwester kommen und da sagte der HERR zu mir:

- "Das ist eine Gesandte MEINER Mutter."

Und kurz darauf konnte ich die Muttergottes sehen, die aus der Entfernung das Geschehen beobachtete. Sie betete dort mit gefalteten Händen, während ihr die Tränen über das Gesicht liefen. Es war auch ein Engel mit einem sehr traurigen Gesichtsausdruck neben dem Kranken; mit einer Hand verdeckte er sich sein Gesicht und mit der anderen berührte er den Kranken. Kurz darauf stand der Engel auf und versuchte mit den Händen viele Schatten zu vertreiben, die sich dem kranken Mann nähern wollten. Diese Schatten-Gestalten sahen ganz entstellt aus und hatten Köpfe wie Hirsche, Bären, Pferde. Ich konnte sie aber nicht ganz klar sehen, da sie eben nur Schatten waren.

Als die Nonne das Zimmer betrat, ging sie bis zum Bett des sterbenden Mannes...

Sie nahm die Hand des Sterbenden. Sie versuchte, ihm eine Medaille in die Hand zu drücken und sagte dabei etwas zu ihm. Der Mann aber erhob die Hand abwehrend und als deutliches Zeichen des Zurückweisens; die Schwester versuchte ein weiteres Mal, ihm die Medaille näher zu bringen. Aber der im Todeskampf liegende Mann fuchtelte mit letzter Kraft und kurzatmig mit den Händen herum zum Zeichen, dass er jede weitere Annäherung verweigere und nicht wünsche. Er schrie und schimpfte verärgert.

Die geistliche Schwester verließ sehr traurig das Zimmer. Auf dem Gang draußen nahm sie den Rosenkranz zur Hand und begann zu beten. Die Leute, die diese Schwester beobachteten, belächelten sie belustigt und grinsend, und sie hatten nicht die geringste Ahnung, wie wichtig und bedeutend in diesem heiklen Moment ihr Gebet war. Die Schwester lud die Umstehenden ein, mitzubeten, aber die Augen und die Grimassen brachten ihre eindeutigen Zurückweisungen und ihr Desinteresse zum Ausdruck.

Wenige Minuten darauf verstarb der Mann, und ich konnte beobachten, wie alle diese dunklen Schatten-Gestalten sich auf ihn stürzten, als seine Seele den Körper verließ; jeder dieser Schattenfiguren ergriff sie, und zog sie an sich, sie schienen wild und ausgelassen wie Bestien, Wölfe, Hunde, die ein Beute-Stück unter sich zerrissen. Plötzlich stellte sich der Engel vor sie hin, erhob seine Hand und befahl:

- "Halt! Lasst ihn los, er muss sich zuerst vor GOTTES Thron zeigen, damit er gerichtet werde!"

Einige Leute rund um den Verstorbenen begannen mit einem Ausdruck großer Verzweiflung, besser gesagt hysterisch zu weinen.

Da habe ich auf einmal begriffen, was für ein großer Unterschied dazu besteht, wenn wir eine Seele verabschieden, die im Frieden ist und in der Hoffnung auf die Barmherzigkeit GOTTES aus dieser Welt scheidet.
#18 1. Januar, 18:40
Zweiter Teil

Das Sakrament der Versöhnung


"Wenn einer von euch hundert Schafe besitzt und eins davon verliert, lässt er nicht die neunundneunzig anderen in der Einöde und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Hat er es gefunden, nimmt er es voll Freude auf seine Schultern. Und wenn er nach Hause kommt, ruft er Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: "Freut euch mit mir. Ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war."
Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel größere Freude sein über einen Sünder, der sich bekehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die der Bekehrung nicht bedürfen."
(Lukas 15, 4 ?? 8)

Kapitel 8

DU, Der DU die Sünden der Welt hinweg nimmst


Am Dienstag, den 8. Juli fuhren wir nach Cozumel (Ort in der Nähe von Cancún / Mexiko - Anmerkung des Übersetzers) in Mexiko, da wir von dort eine Einladung bekommen hatten, um dort einen Vortrag zu halten. Der HERR diktierte mir eine Botschaft für eine junge Frau und sagte mir dazu folgendes:

- "Sag- ihr, dass ich lange Zeit auf diesen Moment gewartet habe und ich erwarte ihre Hingabe."

Es war eine junge Frau, die unseren geistlichen Leiter aufsuchte, um bei ihm eine Lebens-Beichte abzulegen. Als ich ihr die Botschaft übergab, begann sie zu weinen. Daraufhin bat mich der HERR, ihr zu helfen. Wir unterhielten uns bis zur Ankunft des Priesters. Als beide zusammen das Zimmer verließen, um für die Beichte in einen anderen Raum zu gehen, sah ich ganz plötzlich, dass das Mädchen von einer Menge Leute umgeben war, es waren vielleicht 10 (zehn) bis12 (zwölf) Personen, die zusammen mit ihr ins Beichtzimmer gehen wollten.

Ich war zuerst sehr überrascht, das wahrzunehmen, aber bald darauf begriff ich, dass es eine mystische Erfahrung war, und ich begann sogleich fest zu beten. Einerseits waren Stimmen zu vernehmen, die sehr laut diskutierten mit einer betäubenden Musik im Rhythmus von Trommeln, und zugleich hörte ich einen Chor, Personen, die das "Ave" von Fatima sangen, und ein anderer Chor, der in einiger Entfernung sang und folgendes aussagte:

"Ruhm und Lobpreis unserem GOTT, dem Schöpfer, dem SOHN, der uns erlöst hat, und dem HEILIGEN GEIST...!"

Ich kniete nieder und bat, dass der HERR mit SEINEM Licht diese Beichte erleuchten möge. Und plötzlich hörte ich einen fürchterlichen Lärm von Leuten, die durcheinander schrieen. Unmittelbar darauf schaute ich dorthin, woher dieser Lärm kam, und bemerkte, dass das laute Geschrei vom Balkon des Zimmers kam, wo die junge Frau gerade beichtete.

Was ich dann sah, war einfach nur schrecklich und schauerlich: absolut gräusliche Gestalten, verzerrte Wesen, liefen schreiend aus dem Zimmer und stürzten sich vom Balkon in den Abgrund hinab. Und als ich mich dem Fenster näherte, um in einem ersten Plan, ihr Hinabfallen zu sehen, war nichts und niemand mehr zu sehen.

In diesem Augenblick kam der Freund herein, der bei unserem Priester die Beichtgelegenheit für die junge Frau erbeten hatte, und auf einmal hörten wir beide ganz deutlichen Lärm von Ketten und Eisen, wie wenn sie über das Dach und die Wände kratzen würden. Wir begannen zu beten, und ich sagte zu ihm, er soll keine Angst haben, und dass dies die typischen Geräusche und Zornausbrüche des Dämons darüber sind, weil man dabei ist, ihm eine Seele zu entreißen.

Er begleitete mich noch einige Minuten im Gebet, dann musste er gehen. Ich verweilte dann allein für Minuten... ich weiß nicht mehr wie viele es waren.. im Gebet versunken; und auf einmal veranlasste mich ein starkes LICHT die Augen zu öffnen. Ich stellte fest, dass die Wand vor mir verschwunden und nicht mehr zu sehen war, die das Zimmer, wo ich mich befand, von dem Raum trennte, wo gerade die Beichte stattfand.

Auf diese Weise konnte ich die junge Frau sehen, die dort saß und beichtete, aber ich sah sie nicht gegenüber dem Priester, sondern direkt vor JESUS CHRISTUS selbst. Ich sah den Priester gar nicht, es war JESUS selbst, DER seinen Platz eingenommen hatte. Der HERR war im Profil zu sehen, mit wie zum Gebet verschränkten Fingern und Händen, dabei stützte ER SEIN Kinn auf SEINEN verschränkten Händen auf.

Aber SEINE Haltung war ganz und gar auf das Zuhören konzentriert. Hinter dem Mädchen neben der Zimmertür stand eine Gruppe von Personen, unter denen ich eine Nonne, mit blauen Kleid und schwarzem Schleier erkennen konnte. Neben ihr ragte ein Engel mit sehr großen Flügeln hervor, eine sehr majestätische Gestalt, mit einer großen Lanze in der rechten Hand, und er schaute immer nach links und nach rechts, indem er aufmerksam über alles wachte. Ich dachte mir, dass es der Erzengel Michael sein könnte, oder irgendein Hauptmann seiner Himmlischen Heerscharen.

Ganz hinten, rechts von JESUS und dem Mädchen, das gerade beichtete, erkannte ich die Muttergottes, die Jungfrau Maria, stehend, bekleidet wie "Unsere Liebe Frau von der immerwährenden Hilfe", mit einem Kleid wie aus kostbarer Seide, perlfarben, und mit einem -goldbraunen- oder -karamelfarbigen- Mantel, mit den Wappen und Zeichen, die auf diesen Bildern für gewöhnlich immer eingeprägt sind.Zwei sehr große Engel mit ihren Schwertern in der Hand standen auch dort und wachten mit großer Aufmerksamkeit über alles, genauso wie der große Engel bei der Zimmertür.

Sie waren äußerst beschützend und aufmerksam, wie wenn sie die Gottesmutter bewachen würden, die ganz still mit zum Gebet gefalteten Händen stehend und mit dem Blick zum Himmel gerichtet verweilte, während die Engel ihre Aufmerksamkeit ganz auf die Bewachung des gesamten Zimmers ausrichteten.

Es waren zahlreiche kleine Engel, die kamen und gingen, und die wie durchsichtig waren. Und zu einem bestimmten Moment erhob JESUS SEINE rechte Hand und hielt die Handinnenfläche in einiger Entfernung vom Kopf der jungen Frau. SEINE ganze Hand war voll hellen Lichtes, von ihr gingen goldene Strahlen aus, die sie komplett in ihrem Glanz einhüllten und sie so im Glanz verwandelten. Ich sah, wie sich der Gesichtsausdruck des Beichtkindes langsam änderte und verwandelte, wie wenn man ihr eine Maske wegziehen würde... Ich habe gesehen, wie dieses ernste und versteinerte Gesicht von vorher, sich verwandelte in ein anderes Gesicht, das vornehm, zärtlich und friedvoll aussah.

In dem Augenblick, wo der HERR die Absolution erteilte, machte die Muttergottes eine Kniebeuge und verbeugte den Kopf, und alle Wesen, die um sie herum standen, machten es ihr gleich, knieten nieder und verbeugten sich. JESUS erhob sich nun, ging auf das Beichtkind zu und erst jetzt konnte ich den Priester dort sitzen sehen, wo vorher JESUS selbst gesessen war.

Der HERR umarmte die junge Frau und küsste sie auf die Wange. Danach drehte ER sich um, umarmte den Priester und gab auch ihm einen Kuss auf die Wange. Und in diesem Augenblick erfüllte sich der ganze Raum mit einem starken, intensiven Licht, das sich entfernte, indem es langsam zum Hausdach emporschwebte, während gleichzeitig die ganze Vision verschwand, und ich von Neuem einfach nur die Wand vor mir sah.

Nachdem der HERR mir diese ungewöhnliche mystische Erfahrung als Geschenk zukommen ließ, sprach ER zu mir und sagte dabei folgendes:

- "Wenn Ihr wüsstet, wie sehr sich eine Seele verwandelt, die eine gute Beichte abgelegt hat, alle, die rund um sie herumstehen, würden sie auf Knien empfangen, denn aufgrund der Wirkung des Sakramentes ist sie voll des HEILIGEN GEISTES."

Als das Mädchen von der Beichte herauskam, überkam mich die ehrliche Sehnsucht, mich vor sie hinzuknien, aber ich hielt mich zurück und umarmte sie einfach mit all meiner Liebe, die ich für sie verspürte, denn ich wusste, dass ich einen Menschen umarmte, den kurz vorher der HERR selbst in die Arme genommen hatte. Sie sah nun ganz anders aus, sehr viel jünger und sehr, sehr glückselig. Ich berichtete alles meinem geistlichen Führer, und wir verblieben im Gebet versunken und dankten GOTT aus ganzem Herzen.

In der Nacht bat mich der HERR, dass ich mich darauf vorbereiten soll, alles, was ich gesehen hatte, in einer Publikation niederzuschreiben, die dem Sakrament der Barmherzigkeit: der Versöhnung gewidmet sein soll; und daraufhin entstand dieser hier vorliegende Text.
#19 1. Januar, 18:41
Kapitel 9

Der heikle Moment der Versöhnung


Zwei Tage später sagte der HERR zu mir, dass wir mit unserer Arbeit weiter machen sollten, und ich sah mich auf einmal in einer Kirche, genau gegenüber einer Gruppe von Personen, die gerade in einer Reihe warteten, um die Beichte abzulegen.

Vor meinen Augen erschienen viele "Schatten", mit Gestalten, die den Körper von Leuten hatten, aber mit den Köpfen von Tieren. Und diese umgarnten eine Person, die gerade auf dem Weg zum Beichtstuhl war, sie fingen sie ein mit Stricken um den Hals und um die Stirn; und währenddessen flüsterten sie ihr etwas ins Ohr... Und urplötzlich trennte sich eine der Schatten- gestalten ganz diskret vom Rest und nahm die Gestalt einer aufreizend gekleideten Frau an, die in einer sehr provokativen Art geschminkt und herausgeputzt war.

Sie drängte sich vor den Mann, der auf dem Weg war, um seine Beichte abzulegen. Und er ließ sich davon ablenken, und heftete seinen Blick auf sie.

Und jene schaurigen Wesen brachen sehr erfreut darüber in ein großes Gelächter aus. Ein Engel kämpfte mit seinen Händen gegen diese dunklen Gestalten und versuchte so diese Bestien in die Flucht zu schlagen und zu vertreiben.

Eine andere Person unter den Leuten, die auf die Beichte wartete, ein sehr demütiges und armes Mädchen, hatte ein Gebetbüchlein in ihren Händen, sie machte einen sehr gesammelten Eindruck, las etwas aus dem Büchlein und meditierte danach darüber... Die Schatten näherten sich ihr nur bis zu einer bestimmten Entfernung, aber sie konnten sie nicht einfangen, es schien, wie wenn der Engel, der bei ihr war, stärker als jene Schattenwesen wäre. (Das habe ich so gedacht).

Ich beobachtete alles weiter und als diese junge Frau aus dem Beichtstuhl kam, war sie schon nicht mehr so gekleidet wie vorher, sondern sie trug ein langes perlfarbenes Kleid, fast weiß, mit einem Diadem aus Blumen auf ihrem Kopf, sie war umgeben von vier Engeln, die sie auf ihrem Weg zum Altar begleiteten. Ihr Gesicht war voller Frieden. Am Fuße des Altares kniete sie sich nieder, um zu beten, sicherlich die ihr aufgetragenen Bußgebete, und die Engel blieben mit gefalteten Händen in Gebetshaltung auch dort. Daraufhin endete meine Schauung und ich sah von neuem die Möbel meines Hauses vor mir.

Der HERR sagte zu mir: - "Du hast gerade zwei Menschen zum Sakrament der Versöhnung gehen gesehen. Einer, der ganz zerstreut und ohne vorherige Vorbereitung in den Beichtstuhl hineingeht. Unter diesen Umständen hat jede Sache, die die bösen Geister inszenieren, mehr Gewalt über ihn.

Im Unterschied dazu bereitete sich das Mädchen, im Gebet versunken, auf die Beichte vor und flehte um den Beistand des Himmels. Und deshalb konnten sich die Dämonen ihr auch nicht nähern und ihr Schutzengel konnte sie besser verteidigen, da sie ihren Schutzengel eben auch darum angefleht hat...

Dann fügte ER hinzu: - "Alle sollten für jene Personen beten, die dabei sind, zur Beichte zu gehen, damit sie eine gute Beichte ablegen, denn es könnte ja auch die letzte Beichte ihres Lebens sein."

ER hat mir zu verstehen gegeben, dass alle Personen, die sich in der Kirche aufhielten, könnten auch durch ihre Gebete eine große Hilfe sein, indem sie Fürbitten sowohl für den Beichtvater als auch für die Menschen, die gerade dabei sind, ihre Beichte abzulegen, zum Himmel schicken. Ich war einigermaßen verwundert, weil ER auch Gebete für den Beichtvater erbeten hatte, vor allem deshalb weil ich selbst doch noch einige Tage vorher gesehen hatte, dass es JESUS selbst war, DER anstelle des Priesters Vergebung gewährte.

Daraufhin sagte der HERR:

"Selbstverständlich brauchen auch die Beichtväter, dass man für sie betet. Auch sie sind den Versuchungen, den Zerstreuungen, der Müdigkeit ausgesetzt. Denk daran, dass auch sie menschliche Wesen sind."
#20 1. Januar, 18:42
Die Macht, die dem Priester übertragen worden ist

Während dieser Nacht unterrichtete mich der HERR über das, was geschieht, wenn eine Person eine Beichte verlangt, und diesem Menschen nicht die Gelegenheit dazu gegeben wird, ganz gleich ob aus Fahrlässigkeit oder Vergesslichkeit. JESUS sprach darüber zu mir.

- "Wenn eine Seele einen Priester aufsucht, um bei ihm zu beichten, ( außer wenn es sich um einen Fall höherer Gewalt handelt ) dann ist der Geistliche verpflichtet, sich die Beichte des Gläubigen anzuhören und sich dafür Zeit zu nehmen. Denn wenn dieser Sünder stirbt, wird er sofort aufgrund seiner vollkommenen Reue und seines Wunsches nach Läuterung in das Paradies aufgenommen. ICH selbst gebe ihm ja die Absolution. Aber der Priester, der ihm die Beichte verweigert hat, ganz egal ob aus Bequemlichkeit oder aus Fahrlässigkeit, ohne einen Grund der Rechtfertigung vor GOTT zu haben, wird sich vor der Göttlichen Gerechtigkeit zu verantworten haben und dabei über eine sehr schwere Verfehlung Rechenschaft ablegen müssen, und zwar in der Weise, wie wenn er selbst für die Sünden des Beichtkindes verantwortlich wäre, die anzuhören und zu vergeben er sich geweigert hatte, außer er hat dieses sein schuldhaftes Verhalten selbst gebeichtet und Wiedergutmachung dafür geleistet."

"Der Priester hat Gaben bekommen, die nicht einmal MEINER Mutter zuteil geworden sind; er ist mit MIR ganz vereint und wirkt in MIR wie ICH selbst, deshalb verdient er auch jeden nur erdenklichen Respekt seitens der Personen, die bei ihm die Sakramente suchen. Respekt im Verhalten ihm gegenüber, in der Art der Kleidung, Respekt in der Weise, wie man seine Ratschläge und die einem aufgegebene Buße annimmt."

"Deshalb bitte ich euch um Gebete für die Priester, damit sie treu ihrer Berufung und treu der Gnade und Vollmacht, die ihnen in MEINER eigenen Person übertragen ist, (in der Person CHRISTI), den Seelen Verzeihung und Barmherzigkeit zuteil werden lassen."

- "Erinnere Dich, meine Tochter, dass alles auf der Erde nur einen relativen Wert hat. Einige Dinge können einen großen materiellen Wert darstellen, und wenn eine Person sie verliert, kann sie in den wirtschaftlichen Ruin abrutschen... aber das ist auch schon alles. Sie kann von neuem beginnen und es dabei wiederum zustande bringen, alles oder wenigstens einen Teil des Verlorenen wieder zu bekommen oder aufzubauen. Aber wenn jemand seine Seele verliert, kann er sie nicht mehr vor dem Ewigen Feuer retten oder bewahren."
#21 1. Januar, 18:45
Eine kurze Überlegung zum Abschluss

Bruder, Schwester: Du, der Du bis zu dieser Stelle meines Zeugnisses gekommen bist - Hast Du Dich gefragt, wie lange es schon her ist, dass Du zu einer guten und gewissenhaften Beichte gegangen bist?

Wenn Dich der HERR in diesem Augenblick zu sich rufen würde; Glaubst Du, dass Du gerettet würdest? Hast Du Dich bewusst zur Sache GOTTES bekannt, hast Du Dich IHM, Deinem Schöpfer und Erlöser, gewidmet? Hast Du IHM von Deiner Zeit etwas geschenkt? Oder warst Du nur einer von diesen bequemen Teilzeit-Christen, die mehr aus Brauchtum, Gewohnheit und deshalb zum Sonntags- Gottesdienst gehen, um eben gesehen zu werden, als dass sie eine wahrhaftige Begeisterung dafür empfinden würden.

Hast Du Dich jemals gefragt, bei wie viel Seelen Du mitgeholfen hast, damit sie gerettet werden? Hast Du darauf geachtet, nur im Stande der Gnade des HERRN die Allerheiligste Eucharistie zu empfangen?

Oder gehörst Du zu denen, die meinen, dass man seine Sünde nur vor GOTT und nicht vor einem Priester bekennen soll?

Während Du jetzt diese Zeilen liest, wird es vielleicht jemanden geben, der für Dich ein Gebet spricht, damit Du im Augenblick Deines Todes - der unweigerlich einmal kommen wird - nicht ohne den Beistand der Sakramente sterben wirst; damit es auch bei Deinem Hinscheiden ein Fest im Himmel und auf Erden gibt. Damit Du diesen wichtigsten Augenblick Deines Lebens ohne Angst, sondern mit Liebe und Freude als großes Abschiedsabenteuer unseres Irdischen Lebens durchlebst!

Öffne die Tore Deines Herzens und Deiner Seele für die Gnade und die Verzeihung, die wir alle so sehr notwendig haben! Erbitte den Beistand der Jungfrau Maria, die Mutter Gottes und auch unsere Mutter ist, um ab heute nach dem WILLEN des VATERS zu leben!


Das wünscht Dir, in der Barmherzigen Liebe JESU,

Catalina

Laien-Missionarin des
Eucharistischen Herzens JESU

18. Juli 2003
Tag des Kostbarsten Blutes JESU
#22 1. Januar, 18:46
Nachwort:

Der Tod bedeutet nicht die Auslöschung des Lebens,sondern er ist vielmehr die "Geburt zum Ewigen Leben".

Aber der Mensch lehnt sich dagegen auf, rebelliert dagegen, und meist weist er ihn sogar zurück, indem er sich darauf überhaupt nicht oder zu wenig vorbereitet, um der Trennung ins Auge zu sehen, die die Zukunft seiner unsterblichen Seele bestimmt, nämlich entweder die ganze Ewigkeit zusammen
mit GOTT zu erleben oder sich eben endgültig von IHM zu entfernen und zu trennen. Die Aussicht ist in das Dasein jedes einzelnen Menschen seit seiner Empfängnis eingeprägt, ob er nun gläubig ist oder nicht... Wir alle haben uns mit dem Tod auseinanderzusetzen und dabei wird die Entscheidung über unser endgültiges Schicksal getroffen.

Dieses Buch will aus einem neuen Blickwinkel heraus das "unausweichliche Hinübergehen", das jedem menschlichen Wesen bevorsteht, beleuchten und dem Leser diese neue Sichtweise vermitteln.

Die Autorin schließt dabei an Begebenheiten an, die sie selbst erlebte, und mit dem gleichen Ansinnen zu Papier gebracht hat. Es ist,aus dem Glauben heraus, eine wirkliche Hilfe, um in GOTT den Frieden zu finden, der uns auch wieder Hoffnung gibt. Am Ende des Lebensweges wird unsere Nähe oder Entfernung von GOTT den wahren Erfolg oder Misserfolg unseres Lebens endgültig und transzendental ausmachen.

Apostolat der Neu - Evangelisierung
Mexiko 2003
Zeigt 16 bis 22 von 22