Ein Vorsatz für die Fastenzeit
Mir auch einmal helfen lassen!
"Was soll das?" werdet Ihr euch fragen. Gekommen ist mir dieser Gedanke, als ich gestern versuchte, jemandem zu helfen. Die Reaktion war, gelinde gesagt, ablehnend. Daraufhin habe ich mich gefragt, wie ich reagiere, wenn mir jemand helfen will. Nein, nicht dann, wenn ich mir das wünsche, sondern dann, wenn dadurch mein Stolz und/oder Eigensinn verletzt wird.Daraufhin habe ich in meine Sprüchesammlung notiert:
Oft ist es leichter zu helfen
als sich helfen zu lassen.
Es ist leichter anderen zu helfen, als sich helfen zu lassen
Das ist gut und richtig erkannt! Damit man angebotene Hilfe dankbar annehmen kann, bedarf es der Demut. Es kann vorkommen, dass derjenige, der Hilfe anbietet, dies aus einer Haltung: Ich kann es besser, lass mich nur machen! tut. Das kann für denjenigen, der die Hilfe angeboten bekommt, wirklich eine Demütigung sein. Lassen wir jedem Mitmenschen die Freiheit unsere Hilfe anzunehmen oder abzulehnen.
Wenn uns jemand seine Hilfe ungefragt anbietet, haben wir Gelegenheit, diesem Menschen einen Liebesdienst zu erweisen, indem wir seine Hilfe annehmen.
Wie auf der Humorseite die vier Kinder, die einer alten Frau über die Strasse geholfen haben!
Indem wir die angebotene Hilfe annehmen, tun wir unserem Nächsten einen Liebesdienst! Denn dieser darf sich Schätze fürs Himmelreich sammeln!
Vor Jahren im Zug, ich war damals sehr krank, hat mir eine ältere Frau ungefragt in den Mantel geholfen! Wie oft habe ich schon voll Dankbarkeit an diese Frau gedacht und zu Gott gebetet: Selbst wenn dies die einzige gute Tat ihres Lebens gewesen sein sollte, lass sie für diese eine Tat gerettet sein!





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