Verzicht und Fasten
#1 26. Februar, 8:32
Verzicht und Fasten

Aus dieser Text ist nicht mehr der Jüngste. Aber für mich hat er nichts an seiner Aktualität eingebüsst. Und vielleicht kann er auch dem Einen oder anderen von Euch von Nutzen sein:


Der Verzicht

#2 26. Februar, 13:13

Ich möchte ein wenig über den Unterschied von Fasten und Verzichten schreiben. Zumindest so, wie ich es verstehe:


Fasten= sich von Nahrung enthalten, entweder ganz oder teilweise, dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann bei Wasser alleine fasten (max. 1 Woche in der Regel für Normalsterbliche ), bei Brot und Wasser (z.B. Mittwochs und Freitags), oder einfach ohne Fleisch und Süssigkeiten, etc., etc.


Verzichten= auf etwas verzichten, was ein Genuss oder ein Vergnügen ist. Das kann "überflüssige" Nahrung sein, aber auch andere Dinge wie z.B. Fernseh gucken, Zigaretten rauchen, etc. Verzichten kann man auch - was wohl bedeutend schwerer ist - auf Herumnörgeln, Lästern, Hass erfüllte Gedanken, etc.


In der Fastenzeit kann/soll man versuchen, beides zu üben, also Fasten und Verzichten. Aber aus Erfahrung weiss ich, dass man sich nicht allzu viel vornehmen sollte (um nicht zu viele Misserfolge zu erleben - wegen deinem Griff in die Keksdose, kannst du getröstet sein, liebe Franziska). Sich selber verzeihen und nochmals beginnen (in kleinen Schritten) gehört wohl auch ein bisschen zur Fastenzeit. Es soll ja nicht zu einem Krampf verkommen.


So, nun werde ich den Text von Anfänger durchnehmen. Vielleicht entdecke ich ja Ähnliches, wie ich hier schon geschrieben habe...

Deo Gratias!
#3 26. Februar, 13:26

"Das Fasten des Leibes hält die Sünde nieder", betet die Kirche in der Liturgie der Fastenzeit. Auch das ist ein positiver Sinn meines Verzichts. Wenn ich übe, zu Dingen Nein zu sagen, dann hilft mir dies auch, wenn die Versuchung an mich herantritt." (aus dem Text von Anfänger)


Dem kann ich nur zustimmen!


Und auch dem:


"Doch auch hier kann uns die Übung sehr helfen. Wenn ich in unwichtigeren Situationen versuche, bewusst o.k. zu sagen, auch die positiven Seiten zu sehen; dann fällt mir dies auch in schwierigeren Situationen immer leichter."

Deo Gratias!