Berufungsgrundlagen für das Priesteramt
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9. Juli, 15:37
Berufungsgrundlagen für das Priesteramt
Jeder Priester muss ein Kommunikator sein. Dies bestätigte der Sekretär des päpstlichen Rates für soziale Kommunikationsmittel, der Ire Msgr. Paul Tighe, bei seiner Reflexion am 44. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel über das Thema: „Der Priester und die Pastoral in der digitalen Welt: die neuen Medien im Dienst am Wort Gottes“.
Msgr. Tighe: „Wenn man zum Kern der Berufung geht, ist es offensichtlich, dass der Priester auch ein Kommunikator sein muss. Eine der Aufgaben, die der Priester in einer Pfarrei übernimmt, ist, Kommunikation zwischen den Pfarrmitgliedern herzustellen. Aber er ist besonders derjenige, der das Wort Gottes innerhalb der Pfarrei verkünden muss. Unsere Hoffnung ist es, dass jeder Priester aufmerksam das Wort Gottes hören und aufnehmen kann, um es mit anderen Menschen zu teilen.“
Die Kirche setzt großes Vertrauen in die neuen Technologien, um den Horizont der Glaubensvermittlung zu erweitern.
Msgr. Tighe: „Die Priester haben heute die Möglichkeit, Menschen zu erreichen, wie noch niemals zuvor. Traditionell denkt man sich eine Pfarrei als einen geografisch begrenzten Raum. Im Moment aber, wie wir glauben, muss die Pfarrei ein universaler es Konzept haben, in der der Priester seine Ideen teilen kann, um Personen zu erreichen, die in anderen Ecken der Erde leben. Wir möchten die Priester motivieren, diese neuen Technologien dazu fruchtbar zu machen, einerseits das Wort Gottes zu verbreiten, andererseits Meditationen darüber sowie eigene Botschaften anzubieten.“
Die Bildung beginnt bereits bei den Seminaristen.
„Wir vom päpstlichen Rat für die sozialen Kommunikationsmittel versuchen, mehr Wert auf die Kommunikation in den Programmen der Seminare auf der ganzen Welt zu legen. Es geht nicht nur um die Lehre technischer Fragen, sondern darum, die Personen zu befähigen, wirklich das Wort Gottes zu hören und dieses Wort an andere Menschen weiterzugeben.“





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