Hier möchte ich dazu einladen, von ganz praktischen Erfahrungen im Umgang mit der Bibel zu erzählen.
Wie, wann, bei welchen Gelegenheiten lest ihr die Bibel?
Allein oder in Gemeinschaft?
Welche Texte wählt ihr dazu aus? Benutzt ihr Lesepläne?
Benutz ihr Kommentare, Konkordanzen oder ähnlichens?
Wie geht ihr mit den Texten um?
Wie seid ihr an das Buch der Bücher herangeführt worden?
Mit welchen Erfahrungen könnt ihr anderen helfen?
Wo gibt es Probleme?
Liebe Grüße, Fulmarus
Schon seint vielen Jahren fahre ich selber doppelspurig. Einerseits lese ich wenn möglich jeden Tag je eine Seite des AT und des NT, die ganze Schrift fortlaufend. Andererseits habe ich eine Bibelkalender, der für jeden Tag einen kurzen Abhschnitt mit einem Kommentar vorgibt.
Meine Erfahrungen damit, bzw. meine Gedanken zum Thema habe ich einmal so formuliert:
Schon seint vielen Jahren fahre ich selber doppelspurig. Einerseits lese ich wenn möglich jeden Tag je eine Seite des AT und des NT, die ganze Schrift fortlaufend. Andererseits habe ich eine Bibelkalender, der für jeden Tag einen kurzen Abhschnitt mit einem Kommentar vorgibt.
Meine Erfahrungen damit, bzw. meine Gedanken zum Thema habe ich einmal so formuliert:
Schon seint vielen Jahren fahre ich selber doppelspurig. Einerseits lese ich wenn möglich jeden Tag je eine Seite des AT und des NT, die ganze Schrift fortlaufend. Andererseits habe ich eine Bibelkalender, der für jeden Tag einen kurzen Abhschnitt mit einem Kommentar vorgibt.
Meine Erfahrungen damit, bzw. meine Gedanken zum Thema habe ich einmal so formuliert:
Ich versuche jeden Tag zumindest einen kleinen Gedanken aus der Heiligen Schrift zu lesen - zu mehr reicht es manchmal nicht.
Allerdings zu manch anderer Zeit lese ich sehr intensiv die Bibel mit verschiedenen Übersetzungen und Kommentaren.
Wenn ich für den Kinderdienst unserer Gemeinschaft etwas vorbereite arbeite ich mit Kinderarbeitsbüchern (meist aus dem freikirchlichen Bereich - die sind meist besserr als die katholischen - leider) der Bibel der Konkordanz und zu vielen Theman auch mit dem Kathechismus.
Wie ich mit dem Text umgehe, hängt davon ab wofür ich ihn brauche.
Lese ich ihn "nur" für mich dann lass ich manchmal jedes einzelne Wort auf mich wirken.
manchmal versuche ich auch zu verstehen was für eine Situation es war in der z:B. Jesus gesprochen hat.
Mach ich einen Impuls dann versuch ich Bibelstellen zu finden die dazu passen und lasse die im Gebet wirken -manchmal mehrere Ttage.
Ich versuche jeden Tag zumindest einen kleinen Gedanken aus der Heiligen Schrift zu lesen - zu mehr reicht es manchmal nicht.
Allerdings zu manch anderer Zeit lese ich sehr intensiv die Bibel mit verschiedenen Übersetzungen und Kommentaren.
Wenn ich für den Kinderdienst unserer Gemeinschaft etwas vorbereite arbeite ich mit Kinderarbeitsbüchern (meist aus dem freikirchlichen Bereich - die sind meist besserr als die katholischen - leider) der Bibel der Konkordanz und zu vielen Theman auch mit dem Kathechismus.
Wie ich mit dem Text umgehe, hängt davon ab wofür ich ihn brauche.
Lese ich ihn "nur" für mich dann lass ich manchmal jedes einzelne Wort auf mich wirken.
manchmal versuche ich auch zu verstehen was für eine Situation es war in der z:B. Jesus gesprochen hat.
Mach ich einen Impuls dann versuch ich Bibelstellen zu finden die dazu passen und lasse die im Gebet wirken -manchmal mehrere Ttage.
Ich versuche jeden Tag zumindest einen kleinen Gedanken aus der Heiligen Schrift zu lesen - zu mehr reicht es manchmal nicht.
Allerdings zu manch anderer Zeit lese ich sehr intensiv die Bibel mit verschiedenen Übersetzungen und Kommentaren.
Wenn ich für den Kinderdienst unserer Gemeinschaft etwas vorbereite arbeite ich mit Kinderarbeitsbüchern (meist aus dem freikirchlichen Bereich - die sind meist besserr als die katholischen - leider) der Bibel der Konkordanz und zu vielen Theman auch mit dem Kathechismus.
Wie ich mit dem Text umgehe, hängt davon ab wofür ich ihn brauche.
Lese ich ihn "nur" für mich dann lass ich manchmal jedes einzelne Wort auf mich wirken.
manchmal versuche ich auch zu verstehen was für eine Situation es war in der z:B. Jesus gesprochen hat.
Mach ich einen Impuls dann versuch ich Bibelstellen zu finden die dazu passen und lasse die im Gebet wirken -manchmal mehrere Ttage.
Zitat von Philothea aus dem Nachbarthread:
"Als Jugendliche habe ich einen katholischen Bibelkurs gesucht und nicht gefunden. Ich habe dann bei den evvangelichen Schwestern einen Bibelkurs in Briefform mitgemacht ich fands super gut.
"
Philo, was wurde denn in diesem Bibelkurs behandelt? Ich musste mir mehr oder weniger alles selbst erarbeiten. Ein ziemlich mühsames Geschäft!
Zitat von Philothea aus dem Nachbarthread:
"Als Jugendliche habe ich einen katholischen Bibelkurs gesucht und nicht gefunden. Ich habe dann bei den evvangelichen Schwestern einen Bibelkurs in Briefform mitgemacht ich fands super gut.
"
Philo, was wurde denn in diesem Bibelkurs behandelt? Ich musste mir mehr oder weniger alles selbst erarbeiten. Ein ziemlich mühsames Geschäft!
Zitat von Philothea aus dem Nachbarthread:
"Als Jugendliche habe ich einen katholischen Bibelkurs gesucht und nicht gefunden. Ich habe dann bei den evvangelichen Schwestern einen Bibelkurs in Briefform mitgemacht ich fands super gut.
"
Philo, was wurde denn in diesem Bibelkurs behandelt? Ich musste mir mehr oder weniger alles selbst erarbeiten. Ein ziemlich mühsames Geschäft!
so ganz weiß ich das gar nicht mehr, was in dem Kurs alles kam.
Wenn ich mich recht erinnere wurde anhand der Grundwahrheiten verschiedene Bibelstellen erarbeitet. zusätzlich dann noch etwas aber wenig zum Aufbau der Heiligen Schrift.
Es war ein Kurs der über eine ganze Zeit gelaufen ist und immer auch mit Brief austausch war also man hat eine Art Hausaufgabe gemacht und eingeschickt.
bei den evangelischen Marienschwestern in Darmstadt: http://www.kanaan.org/Germany/default.htm
Habe allerdings dort keinen Bibelkurs mehr gefunden
liebe Grüße
Philothea
so ganz weiß ich das gar nicht mehr, was in dem Kurs alles kam.
Wenn ich mich recht erinnere wurde anhand der Grundwahrheiten verschiedene Bibelstellen erarbeitet. zusätzlich dann noch etwas aber wenig zum Aufbau der Heiligen Schrift.
Es war ein Kurs der über eine ganze Zeit gelaufen ist und immer auch mit Brief austausch war also man hat eine Art Hausaufgabe gemacht und eingeschickt.
bei den evangelischen Marienschwestern in Darmstadt: http://www.kanaan.org/Germany/default.htm
Habe allerdings dort keinen Bibelkurs mehr gefunden
liebe Grüße
Philothea
so ganz weiß ich das gar nicht mehr, was in dem Kurs alles kam.
Wenn ich mich recht erinnere wurde anhand der Grundwahrheiten verschiedene Bibelstellen erarbeitet. zusätzlich dann noch etwas aber wenig zum Aufbau der Heiligen Schrift.
Es war ein Kurs der über eine ganze Zeit gelaufen ist und immer auch mit Brief austausch war also man hat eine Art Hausaufgabe gemacht und eingeschickt.
bei den evangelischen Marienschwestern in Darmstadt: http://www.kanaan.org/Germany/default.htm
Habe allerdings dort keinen Bibelkurs mehr gefunden
liebe Grüße
Philothea
Vielleicht können wir ja mal zusammentragen, was wir selbst in einen Bibelkurs hineinbringen würden.
In einem Diskussionspapier, das zum Thema Firmkurs/Religionsunterricht mal an hiesige Religionspädagogen gerichtet war, habe ich u. A. Folgendes geschrieben:
[...] 2. Christliche Grundbildung
Die Kenntnisse von 15- bis 17-jährigen Firmkanditaten klaffen gewaltig auseinender. Naive Vorstellungen („Jesus wurde am 24. Dezember des Jahres 0 geboren“) stehen neben theologisch niveauvollen Fertigkeiten in synoptischer Textanalyse bis hin zu Erfahrungen mit destruktiven Formen der historisch-kritischen Methode („...es sind doch alles nur erfundene Geschichten...“). Auch in einer überwiegend mit wachen, pfiffigen Gymnasiasten besetzten Gruppe protestiert niemand gegen die Behauptung, Jesus hätte 13 Apostel berufen. Auf die Frage, wem der gerade vorgestellte Text der Bergpredigt neu sei, gehen alle Arme nach oben.
Oft fehlt die Einbindung von Wissen in kirchliche Lebensvollzüge. Da kann jemand mit dem Begriff „Karfreitag“ nichts anfangen. „Schon mal von der Kreuzigung Jesu gehört?“ „Ach so, das war an Karfreitag?“ Schließlich stellt sich heraus, dass dieser Jugendliche über exakte historische (und medizinische!) Kenntnisse der Passion verfügte!
Firmunterricht kann und will Defizite im Religionsunterricht nicht ausgleichen. Er soll von einer soliden christlichen Grundbildung ausgehen können und, darauf aufbauend, mit bewertungsfreien (nicht wertfreien!) Methoden zu einer Glaubensentscheidung, zum Empfang des Firmsakramentes und zum Leben in kirchlicher Gemeinschaft einladen.
Vorschläge:
Inhalte von Schulunterricht und gemeindlicher Katechese sollten zwischen Lehrkräften und Katecheten abgestimmt werden.
Das „Leben Jesu“ einschließlich seiner jüdischen Grundlagen und der historisch-geographischen Lebensumstände sollte innerhalb der Klassenstufen 5,6 und 7 ausführlich behandelt (und abgeprüft) werden.
Dazu sollte eines der drei synoptischen Evangelien komplett gelesen werden, möglichst unter Einbeziehung der „Redenquelle“.
Die Deutung von Mythen, Symbolen und biblischen Metaphern sollte als konstruktive grundlegende Kulturtechnik eingeübt werden.
Über die Rückgewinnung des freien Erzählens als Kulturtechnik wäre in diesem Zusammenhang nachzudenken.
Der handwerkliche Umgang mit der Bibel sollte trainiert werden. Wünschenswert wäre, wenn alle eine eigene, transportable (Format!) und robuste, mit Griffregister ausgestattete Vollbibel zum Gebrauch zu eigen hätten (feierliche Bibelübergabe im Gottesdienst?). [...]
Was meint ihr?
Vielleicht können wir ja mal zusammentragen, was wir selbst in einen Bibelkurs hineinbringen würden.
In einem Diskussionspapier, das zum Thema Firmkurs/Religionsunterricht mal an hiesige Religionspädagogen gerichtet war, habe ich u. A. Folgendes geschrieben:
[...] 2. Christliche Grundbildung
Die Kenntnisse von 15- bis 17-jährigen Firmkanditaten klaffen gewaltig auseinender. Naive Vorstellungen („Jesus wurde am 24. Dezember des Jahres 0 geboren“) stehen neben theologisch niveauvollen Fertigkeiten in synoptischer Textanalyse bis hin zu Erfahrungen mit destruktiven Formen der historisch-kritischen Methode („...es sind doch alles nur erfundene Geschichten...“). Auch in einer überwiegend mit wachen, pfiffigen Gymnasiasten besetzten Gruppe protestiert niemand gegen die Behauptung, Jesus hätte 13 Apostel berufen. Auf die Frage, wem der gerade vorgestellte Text der Bergpredigt neu sei, gehen alle Arme nach oben.
Oft fehlt die Einbindung von Wissen in kirchliche Lebensvollzüge. Da kann jemand mit dem Begriff „Karfreitag“ nichts anfangen. „Schon mal von der Kreuzigung Jesu gehört?“ „Ach so, das war an Karfreitag?“ Schließlich stellt sich heraus, dass dieser Jugendliche über exakte historische (und medizinische!) Kenntnisse der Passion verfügte!
Firmunterricht kann und will Defizite im Religionsunterricht nicht ausgleichen. Er soll von einer soliden christlichen Grundbildung ausgehen können und, darauf aufbauend, mit bewertungsfreien (nicht wertfreien!) Methoden zu einer Glaubensentscheidung, zum Empfang des Firmsakramentes und zum Leben in kirchlicher Gemeinschaft einladen.
Vorschläge:
Inhalte von Schulunterricht und gemeindlicher Katechese sollten zwischen Lehrkräften und Katecheten abgestimmt werden.
Das „Leben Jesu“ einschließlich seiner jüdischen Grundlagen und der historisch-geographischen Lebensumstände sollte innerhalb der Klassenstufen 5,6 und 7 ausführlich behandelt (und abgeprüft) werden.
Dazu sollte eines der drei synoptischen Evangelien komplett gelesen werden, möglichst unter Einbeziehung der „Redenquelle“.
Die Deutung von Mythen, Symbolen und biblischen Metaphern sollte als konstruktive grundlegende Kulturtechnik eingeübt werden.
Über die Rückgewinnung des freien Erzählens als Kulturtechnik wäre in diesem Zusammenhang nachzudenken.
Der handwerkliche Umgang mit der Bibel sollte trainiert werden. Wünschenswert wäre, wenn alle eine eigene, transportable (Format!) und robuste, mit Griffregister ausgestattete Vollbibel zum Gebrauch zu eigen hätten (feierliche Bibelübergabe im Gottesdienst?). [...]
Was meint ihr?






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