Der vernachlässigte Aspekt
Zeigt 1 bis 15 von 62
#1 16. März, 18:03
Der vernachlässigte Aspekt





Habt auch Ihr schon bei der Schriftlesung plötzlich einen Aspekt entdeckt, der in der normalen Verkündigung oft vernachlässigt oder vergessen wird? Mein erster Beitrag in diesem Thema soll auch zeigen, wie ich das meine.

Der vernachlässigte Aspekt
im Gleichnis vom verlorenen Sohn


Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist uns allen bekannt als die wohl
schönste Umschreibung der Liebe, der Grossherzigkeit und Barmherzigkeit
Gottes. Doch nur allzu gerne übersehen wir einen anderen Aspekt dieser
Erzählung.

Der Vater in unserer Geschichte weiss sehr wohl, was
sein Sohn in der Fremde treibt und wie es ihm ergeht. Er reist ihm aber
nicht nach. Er sendet auch nicht seine Diener aus, ihn mit Gewalt
zurück zu holten. Er wartet, selbst wenn es ihm fast das Herz bricht.
Erst wenn der Sohn umkehrt, wenn er zurückkehrt zum Vater, eilt dieser
ihm entgegen, schliesst er ihn in seine Arme. Diese Haltung des Vaters
wird verständlich, wenn wir einen Satz des Gleichnisses nicht
übersehen: „der Sohn reist in ein fremdes Land!" Wenn wir den Vater
sehen, wie ihn die Zuhörer Jesu wohl verstanden haben, dann handelt es
sich dabei um ein Sippenoberhaupt oder Stammesfürsten. Dieser lässt
seinem erwachsenen - heute würden wir sagen mündigen - Sohn seine
Freiheit, auch die Freiheit, sich ausserhalb seines Machtbereiches zu
begeben. Er weiss - und auch der Sohn weiss es genau -, dort kann er
ihm nicht mehr helfen, selbst wenn er es wollte. Doch er bricht die
Brücken hinter ihm nicht ab. Er wartet und hofft, und schaut nach ihm
aus. Und wenn dann der Sohn umkehrt, zurückkehrt, die Grenzen des
väterlichen Gebiets wieder überschreitet, dann, aber erst dann, ist
auch der Vater wieder voll für ihn da.

Auch uns schenkt Gott,
der Vater, die Freiheit, sogar die Freiheit uns ausserhalb seines
Machtbereichs, in den Bereich des Bösen, zu begeben. Und er nimmt diese
Freiheit nie zurück. Deshalb kann auch er uns nicht mit Gewalt in sein
Reich zurückführen. In seiner Liebe und Treue ist er gezwungen zu
warten, bis auch wir umkehren, bis wir in seinen Machtbereich
zurückkehren. Dann, aber erst dann, eilt auch er uns entgegen, nimmt
auch er uns in seine Arme. Dann wird auch unser das Leben wieder heil.
Gottes Liebe zu uns ist nicht bedingungslos. Voraussetzung ist immer
unser freier Entscheid für ihn, jeden Tag, bei all unserem Sein und
Tun. Und wenn wir uns wieder einmal gegen ihn entschieden haben, dann
gibt es auch für uns keinen anderen Weg als die freie und bewusste
Umkehr, die Rückkehr zu ihm. Nur so kann er uns helfen. Dann aber wird
er uns immer helfen.


#2 19. März, 21:40

ja ab und zu gehen mir auch solche Aspekte auf.


Danke für dein Aufzeigen eines solchen.

#3 19. März, 21:40

ja ab und zu gehen mir auch solche Aspekte auf.


Danke für dein Aufzeigen eines solchen.

#4 19. März, 21:40

ja ab und zu gehen mir auch solche Aspekte auf.


Danke für dein Aufzeigen eines solchen.

#5 21. März, 18:31
.. im Gleichnis vom armen Lazarus

Bei der Schriftlesung von heute war wieder einmal das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus (Lk 16,19-31) an der Reihe. Dabei fiel mir plötzlich auf, dass ich eigentlich noch nie eine Katechese oder eine Predigt gehört habe, in der auf den Schluss des Gleichnisses, die Verse 27-31, eingegangen wurde.

Da dem reichen Mann nicht mehr geholfen werden kann, bittet dieser den Vater Abraham, Lazarus in das Haus seiner Brüder zu senden, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Doch Abraham entgegnet: „Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.“ Gott sendet immer wieder Mahner um uns zur Umkehr und zu einem Leben nach Gottes Plan und Willen zu bewegen. Es ist an
uns, auf sie zu hören.

Was würde also Abraham dem Reichen heute sagen? „Sie haben das Wort der Schrift und die Kirche, Auf sie sollen sie hören.“

Dann würde wohl der Reiche auch für die heutige Zeit entgegnen: „Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.“ Doch die Antwort würde wiederum sein: „Wenn sie auf die Schrift und die Kirche nicht hören, werden sie auch nicht umkehren, selbst wenn einer von den Toten zu ihnen kommt. Christus selbst ist von den Toten zu ihnen gekommen. Und sie
kehren immer noch nicht um.“

Und wir?

#6 21. März, 18:31
.. im Gleichnis vom armen Lazarus

Bei der Schriftlesung von heute war wieder einmal das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus (Lk 16,19-31) an der Reihe. Dabei fiel mir plötzlich auf, dass ich eigentlich noch nie eine Katechese oder eine Predigt gehört habe, in der auf den Schluss des Gleichnisses, die Verse 27-31, eingegangen wurde.

Da dem reichen Mann nicht mehr geholfen werden kann, bittet dieser den Vater Abraham, Lazarus in das Haus seiner Brüder zu senden, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Doch Abraham entgegnet: „Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.“ Gott sendet immer wieder Mahner um uns zur Umkehr und zu einem Leben nach Gottes Plan und Willen zu bewegen. Es ist an
uns, auf sie zu hören.

Was würde also Abraham dem Reichen heute sagen? „Sie haben das Wort der Schrift und die Kirche, Auf sie sollen sie hören.“

Dann würde wohl der Reiche auch für die heutige Zeit entgegnen: „Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.“ Doch die Antwort würde wiederum sein: „Wenn sie auf die Schrift und die Kirche nicht hören, werden sie auch nicht umkehren, selbst wenn einer von den Toten zu ihnen kommt. Christus selbst ist von den Toten zu ihnen gekommen. Und sie
kehren immer noch nicht um.“

Und wir?

#7 21. März, 18:31
.. im Gleichnis vom armen Lazarus

Bei der Schriftlesung von heute war wieder einmal das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus (Lk 16,19-31) an der Reihe. Dabei fiel mir plötzlich auf, dass ich eigentlich noch nie eine Katechese oder eine Predigt gehört habe, in der auf den Schluss des Gleichnisses, die Verse 27-31, eingegangen wurde.

Da dem reichen Mann nicht mehr geholfen werden kann, bittet dieser den Vater Abraham, Lazarus in das Haus seiner Brüder zu senden, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Doch Abraham entgegnet: „Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.“ Gott sendet immer wieder Mahner um uns zur Umkehr und zu einem Leben nach Gottes Plan und Willen zu bewegen. Es ist an
uns, auf sie zu hören.

Was würde also Abraham dem Reichen heute sagen? „Sie haben das Wort der Schrift und die Kirche, Auf sie sollen sie hören.“

Dann würde wohl der Reiche auch für die heutige Zeit entgegnen: „Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren.“ Doch die Antwort würde wiederum sein: „Wenn sie auf die Schrift und die Kirche nicht hören, werden sie auch nicht umkehren, selbst wenn einer von den Toten zu ihnen kommt. Christus selbst ist von den Toten zu ihnen gekommen. Und sie
kehren immer noch nicht um.“

Und wir?

#8 24. März, 18:12
...im Jesuswort von der Vergebung
Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal. (Mt 18,15.21-22) Der wortwörtliche Sinn dieses Jesuswortes ist klar, und wird in der Verkündigung auch fast immer so dargelegt. Ich muss meinem Bruder, meinem Nächsten, immer verzeihen. Interessant wird es aber, wenn man Lk 17,3-4 hinzunimmt: Seht euch vor! Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm. Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben. Hier ist nun nicht mehr von einer automatischen Vergebung die Rede. Vielmehr kommt hier die Pflicht dazu, den Bruder zurecht zu weisen. Und erst, wenn er sich ändert kommt die Vergebung. Diese Änderung aber besteht nicht in einer plötztlichen Bekehrung. Vielmehr muss mir sein guter Wille genügen, sich zu ändern. Dann darf ich ihm die Verzeihung nicht verweigern.

Dieser Aspekt wird gerne vergessen. Noch öfter aber wird ein weiterer Aspekt übersehen, der nicht explizit erwähnt ist, aber sicher dazu gehört. Wenn Gott von mir verlangt, dass ich immer verzeihe, dann heisst das doch auch, dass Er immer verzeiht. Aber auch bei dieser Aussage müssen wir Lk 17,3-4 hinzunehmen. Wenn ich mich verfehle, so folgt immer zuerst, dass Gott mich zurecht weist, durch mein Gewissen und durch die Lehre der Kirche, oder durch meinen Bruder. Wenn ich mich dann ändere, verzeiht Gott. Auch Gott erwartet nicht eine plötzliche Bekehrung. Er erwartet aber meinen guten Willen, mein ehrliches Bemühen. Mit diesem guten Willen, in diesem Bemühen, kann ich siebenmal oder auch siebenundsiebzigmal zu Gott kommen. Er wird mir verzeihen.

Wollten wir nun behaupten, ohne diesen guten Willen verzeiht Gott nicht, dann wäre das zumindest problematisch. Wir stehen hier vor dem Geheimnis, dass Gott gleichzeitig barmherzig und gerecht ist. Und das übersteigt unseren Verstand. Ein Erklärungsversuch ist vielleicht, dass Gott uns seine Verzeihung immer und bedingungslos anbietet, dass es aber an uns liegt, diese anzunehmen, die ausgestreckt Hand Gottes zu erfassen. Vielleicht könnte man sagen, der gute Wille, den Gott als Bedingung voraussetzt, besteht in der Bereitschaft, seine Verzeihung, und damit auch seine Hilfe anzunehmen.


 
 

#9 24. März, 18:12
...im Jesuswort von der Vergebung
Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal. (Mt 18,15.21-22) Der wortwörtliche Sinn dieses Jesuswortes ist klar, und wird in der Verkündigung auch fast immer so dargelegt. Ich muss meinem Bruder, meinem Nächsten, immer verzeihen. Interessant wird es aber, wenn man Lk 17,3-4 hinzunimmt: Seht euch vor! Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm. Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben. Hier ist nun nicht mehr von einer automatischen Vergebung die Rede. Vielmehr kommt hier die Pflicht dazu, den Bruder zurecht zu weisen. Und erst, wenn er sich ändert kommt die Vergebung. Diese Änderung aber besteht nicht in einer plötztlichen Bekehrung. Vielmehr muss mir sein guter Wille genügen, sich zu ändern. Dann darf ich ihm die Verzeihung nicht verweigern.

Dieser Aspekt wird gerne vergessen. Noch öfter aber wird ein weiterer Aspekt übersehen, der nicht explizit erwähnt ist, aber sicher dazu gehört. Wenn Gott von mir verlangt, dass ich immer verzeihe, dann heisst das doch auch, dass Er immer verzeiht. Aber auch bei dieser Aussage müssen wir Lk 17,3-4 hinzunehmen. Wenn ich mich verfehle, so folgt immer zuerst, dass Gott mich zurecht weist, durch mein Gewissen und durch die Lehre der Kirche, oder durch meinen Bruder. Wenn ich mich dann ändere, verzeiht Gott. Auch Gott erwartet nicht eine plötzliche Bekehrung. Er erwartet aber meinen guten Willen, mein ehrliches Bemühen. Mit diesem guten Willen, in diesem Bemühen, kann ich siebenmal oder auch siebenundsiebzigmal zu Gott kommen. Er wird mir verzeihen.

Wollten wir nun behaupten, ohne diesen guten Willen verzeiht Gott nicht, dann wäre das zumindest problematisch. Wir stehen hier vor dem Geheimnis, dass Gott gleichzeitig barmherzig und gerecht ist. Und das übersteigt unseren Verstand. Ein Erklärungsversuch ist vielleicht, dass Gott uns seine Verzeihung immer und bedingungslos anbietet, dass es aber an uns liegt, diese anzunehmen, die ausgestreckt Hand Gottes zu erfassen. Vielleicht könnte man sagen, der gute Wille, den Gott als Bedingung voraussetzt, besteht in der Bereitschaft, seine Verzeihung, und damit auch seine Hilfe anzunehmen.


 
 

#10 24. März, 18:12
...im Jesuswort von der Vergebung
Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal. (Mt 18,15.21-22) Der wortwörtliche Sinn dieses Jesuswortes ist klar, und wird in der Verkündigung auch fast immer so dargelegt. Ich muss meinem Bruder, meinem Nächsten, immer verzeihen. Interessant wird es aber, wenn man Lk 17,3-4 hinzunimmt: Seht euch vor! Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm. Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben. Hier ist nun nicht mehr von einer automatischen Vergebung die Rede. Vielmehr kommt hier die Pflicht dazu, den Bruder zurecht zu weisen. Und erst, wenn er sich ändert kommt die Vergebung. Diese Änderung aber besteht nicht in einer plötztlichen Bekehrung. Vielmehr muss mir sein guter Wille genügen, sich zu ändern. Dann darf ich ihm die Verzeihung nicht verweigern.

Dieser Aspekt wird gerne vergessen. Noch öfter aber wird ein weiterer Aspekt übersehen, der nicht explizit erwähnt ist, aber sicher dazu gehört. Wenn Gott von mir verlangt, dass ich immer verzeihe, dann heisst das doch auch, dass Er immer verzeiht. Aber auch bei dieser Aussage müssen wir Lk 17,3-4 hinzunehmen. Wenn ich mich verfehle, so folgt immer zuerst, dass Gott mich zurecht weist, durch mein Gewissen und durch die Lehre der Kirche, oder durch meinen Bruder. Wenn ich mich dann ändere, verzeiht Gott. Auch Gott erwartet nicht eine plötzliche Bekehrung. Er erwartet aber meinen guten Willen, mein ehrliches Bemühen. Mit diesem guten Willen, in diesem Bemühen, kann ich siebenmal oder auch siebenundsiebzigmal zu Gott kommen. Er wird mir verzeihen.

Wollten wir nun behaupten, ohne diesen guten Willen verzeiht Gott nicht, dann wäre das zumindest problematisch. Wir stehen hier vor dem Geheimnis, dass Gott gleichzeitig barmherzig und gerecht ist. Und das übersteigt unseren Verstand. Ein Erklärungsversuch ist vielleicht, dass Gott uns seine Verzeihung immer und bedingungslos anbietet, dass es aber an uns liegt, diese anzunehmen, die ausgestreckt Hand Gottes zu erfassen. Vielleicht könnte man sagen, der gute Wille, den Gott als Bedingung voraussetzt, besteht in der Bereitschaft, seine Verzeihung, und damit auch seine Hilfe anzunehmen.


 
 

#11 30. März, 7:40
Steige herab vom Kreuz!

„Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.“  Sowohl bei Mathäus wie bei Markus wird diese Aussage der Hohepriester erwähnt. Bei Johannes wird eine andere hohepriesterliche Aussage zitiert: „Es ist besser, wenn ein Mensch für das Volk stirbt.“ Diese Aussage wird dann als prophetisch eingestuft.


Ist es allzu gewagt, wenn wir auch die hohepriesterliche Aussage unter dem Kreuz als irgendwie prophetisch ansehen? In unserer Kirche hängt an der hinteren Chorwand eine sehr eindrückliche Kreuzesdarstellung. Wenn man das Heilige Messopfer mitfeiert, kann man es nicht übersehen. Da drängt sich geradezu die Frage auf, was geschieht eigentlich jetzt auf dem Altar? Im Wortgottesdienst verkündet uns Christus das Reich Gottes. In der Opferung stehen wir unter seinem Kreuz. In der Wandlung steigt er dann von seinem Kreuz herab zu uns auf den Altar um sich selbst uns als wahre Opferspeise zu geben.


Wir sehen, und wir glauben.


#12 30. März, 7:40
Steige herab vom Kreuz!

„Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.“  Sowohl bei Mathäus wie bei Markus wird diese Aussage der Hohepriester erwähnt. Bei Johannes wird eine andere hohepriesterliche Aussage zitiert: „Es ist besser, wenn ein Mensch für das Volk stirbt.“ Diese Aussage wird dann als prophetisch eingestuft.


Ist es allzu gewagt, wenn wir auch die hohepriesterliche Aussage unter dem Kreuz als irgendwie prophetisch ansehen? In unserer Kirche hängt an der hinteren Chorwand eine sehr eindrückliche Kreuzesdarstellung. Wenn man das Heilige Messopfer mitfeiert, kann man es nicht übersehen. Da drängt sich geradezu die Frage auf, was geschieht eigentlich jetzt auf dem Altar? Im Wortgottesdienst verkündet uns Christus das Reich Gottes. In der Opferung stehen wir unter seinem Kreuz. In der Wandlung steigt er dann von seinem Kreuz herab zu uns auf den Altar um sich selbst uns als wahre Opferspeise zu geben.


Wir sehen, und wir glauben.


#13 30. März, 7:40
Steige herab vom Kreuz!

„Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.“  Sowohl bei Mathäus wie bei Markus wird diese Aussage der Hohepriester erwähnt. Bei Johannes wird eine andere hohepriesterliche Aussage zitiert: „Es ist besser, wenn ein Mensch für das Volk stirbt.“ Diese Aussage wird dann als prophetisch eingestuft.


Ist es allzu gewagt, wenn wir auch die hohepriesterliche Aussage unter dem Kreuz als irgendwie prophetisch ansehen? In unserer Kirche hängt an der hinteren Chorwand eine sehr eindrückliche Kreuzesdarstellung. Wenn man das Heilige Messopfer mitfeiert, kann man es nicht übersehen. Da drängt sich geradezu die Frage auf, was geschieht eigentlich jetzt auf dem Altar? Im Wortgottesdienst verkündet uns Christus das Reich Gottes. In der Opferung stehen wir unter seinem Kreuz. In der Wandlung steigt er dann von seinem Kreuz herab zu uns auf den Altar um sich selbst uns als wahre Opferspeise zu geben.


Wir sehen, und wir glauben.


#14 30. März, 8:58

Danke Anfänger


Deine letzte Ausführung hilft mir wieder neu mich auf den Herrn auszurichten

#15 30. März, 8:58

Danke Anfänger


Deine letzte Ausführung hilft mir wieder neu mich auf den Herrn auszurichten

Zeigt 1 bis 15 von 62