Je mehr ich meinen Gott betrachte, umso mehr betrachtet mich Gott, je mehr ich bete, umso mehr denkt ER an mich.
Herzlichen Dank, frater Meinrad! Ich staune immer wieder über die Aussagen der Hl. Bernadette! 
Liebe kathspacler
Auf vielseitigen Wunsch erzähle ich hier von meiner bereits 8. Lourdeswallfahrt.
Auch wenn ich nun schon soviele Male an diesen Gnadenort reisen durfte, ist es für mich jedes Mal eine neue Erfahrung und jede Reise kann ich nachher unter einem anderen Schwerpunkt einordnen. Dieses Jahr stand für mich persönlich die Reise unter dem Thema "Freudschaft", was auch einen grossen Teil mit dem schönen Treffen einiger kathspacler zu tun hatte. Aber mehr dazu kommt später!
Samstag, 25. April 2009 - Lourdes, wir kommen!
Nach einer kaum durchgeschlafenen Nacht, aber trotzdem recht fit und munter und natürlich voller Vorfreude auf Lourdes springe ich morgens in der Früh aus dem Bett. Endlich geht es los und der lang ersehnte Tag ist endlich da! Schon seit anfangs Jahr habe ich in meiner Agenda die Tage gezählt, wie lange es noch bis zur Wallfahrt dauert und damit auch schon einige andere Lourdeswallfahrer angesteckt. Die liebe spatz kann davon ein Liedchen singen 
Wenn ich jeweils in den Extrapilgerzug steige, dann fühle ich mich schon halb in Lourdes. Es ist einfach ein grossartiges Gefühl, in dem vollen Zug dabei sein zu dürfen und man fühlt sich gleich wohl und herzlich aufgenommen in der riesigen Pilgerfamilie! Da wir rund 17 h bis zu unserem Ziel unterwegs sind, haben wir genügend Zeit, um alte und neue Freunde zu begrüssen. Nachdem alle zugestiegen sind, wird bald einmal das Mittagessen in Lausanne eingeladen und gleich an die hungrigen Pilger verteilt.
Ich bin immer froh, wenn ich im Zug auch mithelfen darf... so vergeht die Zeit noch viel schneller. Nach geraumer Zeit feiern wir im fahrenden Zug sogar eine Hl. Messe und beten auch mal zwischendurch den Rosenkranz. Beim letzteren schlafe ich peinlicherweise immer allzu schnell ein, da meist die Sonne so warm auf mein Gesicht scheint
Darum gehts nachher meist in den Personalwagen zu einem Kaffee, welcher mich wieder wach werden lässt. 
Bald schon hört man "Wir sind in Toulouse" durch die Lautsprecher und so wissen wir, dass wir unserem Ziel immer näher kommen... noch 2h bis Lourdes! Langsam beginnen die Pilger ihre sieben Sachen zusammen zu räumen und freuen sich nun auf ihre Hotelbetten.
Ich fahre mit dem Bus schnell zum Hotel, stelle meine Koffer im Zimmer ab und dann ziehts mich definitiv zur Grotte. Auch der strömende Regen kann meiner Freundin und mir nichts anhaben... wir laufen los!!! Da es bereits über Mitternacht ist, sind die grossen Tore zum Wallfahrsbezirk schon längst geschlossen, doch zum Glück gibt es noch einen kleinen Weg, um jederzeit an die Grotte gehen zu können. Endlich sind wir da, an diesem wunderbaren Ort, wo 1858 die Muttergottes einem unscheinbaren Mädchen erschienen ist!!!
So, bald gehts weiter und es kommen dann auch noch einige nette Bilder dazu.. bis dann
Sonntag, 26. April 2009 - Eröffnungsgottesdienst
Da die Kranken mit den Nachtzügen erst um ca. 9.00 Uhr im Spital ankommen, geniesse ich den Morgen mit ein bisschen Ausschlafen und einem feinen und ausgiebigen Frühstück im Hotel. Nachher kann ich aber nicht lange still sitzen, den ich möchte los Richtung Hl. Bezirk. Dieses Jahr habe ich zwei Freunde mitgenommen, welche das erste Mal in Lourdes sind und zudem auch gleich als Helfer mit dabei sind. Ihnen zeige ich meine 2. Heimat, den Hl. Bezirk und dann gehts ab ins Acceuil Notre Dame, wo wir unsere Arbeitsteams suchen und dann die Kranken im Transit abholen und herzlich willkommen heissen.
Speisesaal-Team
Am ersten Tag ist es immer ein bisschen hektisch im Spital und auch ein Chaos. Die Kranken werden in ihre Zimmer gebracht und bis dann auch alle Koffer bei ihren rechtsmässigen Besitzern sind, brauchts halt seine Zeit.
Am Nachmittag zum Eröffnungsgottesdienst treffen sich alle Schweizer Pilger in der riesigen unterirdischen Basilika, welche mit etwas mehr als 2'000 Leuten noch ziemlich leer zu sein scheint.
Beim Opfer einsammeln schaue mich dann auch ein bisschen um, ob ich wohl schon einige kathspacler entdecke. Und siehe da, wer kommt da plötzlich freudestrahlend und unverwechselbar auf mich zu: Frater Meinrad
Da hat sich doch promt ein Österreicher bei den Schweizern verirrt.
Sonntag, 26. April 2009 - Eröffnungsgottesdienst
Da die Kranken mit den Nachtzügen erst um ca. 9.00 Uhr im Spital ankommen, geniesse ich den Morgen mit ein bisschen Ausschlafen und einem feinen und ausgiebigen Frühstück im Hotel. Nachher kann ich aber nicht lange still sitzen, den ich möchte los Richtung Hl. Bezirk. Dieses Jahr habe ich zwei Freunde mitgenommen, welche das erste Mal in Lourdes sind und zudem auch gleich als Helfer mit dabei sind. Ihnen zeige ich meine 2. Heimat, den Hl. Bezirk und dann gehts ab ins Acceuil Notre Dame, wo wir unsere Arbeitsteams suchen und dann die Kranken im Transit abholen und herzlich willkommen heissen.
Speisesaal-Team
Am ersten Tag ist es immer ein bisschen hektisch im Spital und auch ein Chaos. Die Kranken werden in ihre Zimmer gebracht und bis dann auch alle Koffer bei ihren rechtsmässigen Besitzern sind, brauchts halt seine Zeit.
Am Nachmittag zum Eröffnungsgottesdienst treffen sich alle Schweizer Pilger in der riesigen unterirdischen Basilika, welche mit etwas mehr als 2'000 Leuten noch ziemlich leer zu sein scheint.
Beim Opfer einsammeln schaue mich dann auch ein bisschen um, ob ich wohl schon einige kathspacler entdecke. Und siehe da, wer kommt da plötzlich freudestrahlend und unverwechselbar auf mich zu: Frater Meinrad
Da hat sich doch promt ein Österreicher bei den Schweizern verirrt.
Montag, 27. April 2009 - Grotte
Noch total schlafgetrunken klingelt mich mein Wecker morgens um 5.30 wach. Auf gehts zum Dienst ins Spital, den schliesslich möchten unsere kranken Pilger pünktlich um 8.00 Uhr zur Hl. Messe an der Grotte sein. Dieses Jahr bin ich im Speisesaal eingeteilt und bin den Patienten beim Essen behilflich. Heute muss ich mich etwas früher verabschieden, da ich mal wieder für einen beliebten Ehrenjob auf der schwarzen Liste bin. Ich darf mit der Vereinsfahne der Krankenpflegevereinigung als Ehrendame mitgehen.
Bei strömendem Regen fand dann die Hl. Messe an der Grotte statt. Die Eucharistiefeier an diesem Ort der Erscheinungen ist immer etwas ganz Besonderes.
Nach dem Besuch an der Grotte fand dann das grosse Gruppenfoto auf dem Rosenkranzplatz statt. Bei dem vielen Schweizerlächeln konnte dann dann plötzlich der Himmel auch nicht mehr anders und die Sonne zeigte sich sehr schnell von der besten Seite.
Viel Spass beim Suchen der kathspacler 
Am selben Nachmittag organisierten wir dann kurzerhand einen Fototermin für unser kleines kathSpace-Treffen und beschlossen nachher, zusammen ein feines, riesiges Eis essen zu gehen! Es war richtig gemütlich und so haben wir beschlossen, es nächstes Jahr bestimmt zu wiederholen... vielleicht seid ihr dann auch dabei???
Herzlichen Dank liebe alleluja für deinen abwechslungreichen Bericht. Dadurch werden die Bilder die du uns zeigst, gleich viel anschaulicher
.
Die Helferuniformen die man auf den Fotos sieht sehen sehr Kleidsam aus, wurden die vor Ort gestellt oder ist es eine eigene Kreation. 
Lieber rosenberg, die Helferuniformen unterscheiden sich in Lourdes von den verschiedenen Nationalitäten, d.h. jedes Land hat ihre eigene Uniform, welche sie selber mitbringt. Die Italiener sehen z.B. auch sehr hübsch aus. Da tragen zum Beispiel die Frauen einen blauen Schleier und zum Jupe müssen sie weisse Strümpfe und weisse Schuhe tragen und sogar weisse Handschuhe 
Mehr dann mal dazu im eigenen Tread "Helfen in Lourdes".
Dienstag, 28. April 2009 - Krankensalbung
Auch heute gehts wieder in aller Frühe zum Hl. Bezirk ins Acceuil Notre Dame. Nach dem Frühstück werden die Kranken in ihren Wägelchen vor dem Spital bereit gestellt und sind dann froh, wenn sie von gesunden Pilgern in die Kirche gezogen oder gestossen werden.
Heute gehts in die St. Bernadette Kirche zur Krankensalbung. Während der Hl. Messe, nach der Predigt stehen viele Helfer bereit, um die Sakramente spendenden Priester zu den Kranken zu begleiten. Ganz besonders eindrücklich ist es auch für mich, da ich mit einem Helferkollegen den Abt begleiten darf.
Am Nachmittag ist von der Wallfahrtsorganisation her nichts auf dem Programm und so habe ich ein Rendez-vous mit einer Patientin. Als ich sie in ihrem Zimmer im Spital abholen möchte, macht sie gerade ihr Mittagsschläfchen, doch als die Pflegefachfrau sie aufweckt und sagt, dass ich da bin, ist sie sogleich hellwach. Kurz darauf ziehen wir also gemeinsam Richtung Grotte los und nachher Richtung Stadt zu einem gemütlichen Kaffee. Da meine Begleiterin mit ihren 90 Jahren noch recht fit ist, holen wir dann trotzdem vor der Sakramentsprozession ein Wägelchen. Glücklicherweise macht heute sogar das Wetter mit und die Prozession führt quer durch den Hl. Bezirk zur unterirdischen Basilika, wo dann die Kranken mit dem Allerheiligsten gesegnet werden. Dieser Moment ist immer sehr eindrücklich, da es auch schon vorgekommen ist, dass da plötzlich Leute geheilt wurden. (z.B. Br. Leo, siehe im Tread http://kathspace.com/community/groups/forum/posts/id_20/
Nachdem die Kranken im Spital ihr Abendessen eingenommen haben, dürfen auch die Helfer in ihre Hotels zum Essen. Heute können es meine Kolleginnen und ich gemütlich nehmen, da wir bereits Feierabend haben. Kurzerhand entschliessen wir uns dann um 21 Uhr bei der abendlichen Lichterprozession mit zu gehen, obwohl es ein bisschen regnet und windet... so betteln wir laufend bei anderen Pilgern um Licht, wenn uns die Kerze wieder ausgegangen ist 
Anschliessend ist der Besuch in der Helfer-Stammbeiz beinahe obligatorisch, den auch das gemütliche Zusammensein und den Austausch unter den Helfern verschiedenen Alters ist auch immer sehr wertvoll... auch wenn dann oft der Schlaf zu kurz kommt. 












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