Novene zu Unseren Lieben Frau von Lourdes
#1 1. Dezember, 18:59
Novene zu Unseren Lieben Frau von Lourdes

Vorbereitungsgebet


Jeden Tag zu Beginn der Novene zu beten:


O du gute, himmlische Mutter von Lourdes, ich komme zu dir in meiner grossen Not. Vor dir werfe ich mich nieder und rufe aus dem Innersten Herzen: "Maria, hilf, o Maria, hilf!"


Ich komme zu dir, o Immaculata, weil ich weiss, dass du mir helfen kannst. Du bist die Allmacht auf den Knien, du bist die Mutter des Heilandes, du kannst durch deine Liebe gebieten über das göttliche Herz Jesu. Mein Anliegen ... ist wohl recht gross, aber noch viel grösser ist deine Macht. O du starke Mutter, hilf mir. Doch du kannst mir nicht nur helfen, du willst mir auch helfen. Du bist die liebste, beste Mutter, die noch kein Kind verlassen hat. Aber nur wenn es Gottes Wille und zum Heile meiner Seele gereicht, nur dann sollst du mich erhören.


So nimm denn vorlieb mit meinem Flehen und lasse es gelangen zum Throne der göttlichen Barmherzigkeit.


Amen.

#2 18. Februar, 14:47
Die Novene zu Unserer Lieben Frau von Lourdes

1. Das Gebet der Novene sprechen :

"O Maria, Unsere Liebe Frau von Lourdes,
mögen deine Schönheit und dein Lächeln unsere Herzen erwärmen!

Möge dein Aufruf zur Buße von uns bereitwillig und großherzig aufgenommen werden!

Mögen unsere Gemeinschaften sich auf den Glauben Petri stützen und sich in der Nachfolge Christi engagieren!

Möge deine Unbefleckte Empfängnis uns auf eine wieder zu erlangende Unschuld hoffen und uns nach Heiligkeit streben lassen!

Möge das Osterlicht in uns die Flamme der Liebe neu beleben!

Maria, Königin des Friedens:
schau auf die Völker, die Opfer von Kriegen sind!

Maria, Heil der Kranken:
gewähre den Kranken Kraft und Hoffnung!

Maria, du hast Armut gekannt:
komm durch unsere Hände den Armen zu Hilfe!

Maria, Mutter der Kirche:
möge wie du jeder "Ja" sagen zum Ruf Gottes!

Maria, Mutter Gottes:
lass uns einstimmen in das Magnificat
denn das Reich Gottes steht uns offen!"


2. Zehn Ave Maria beten.

3. Die Zusätze sprechen :

"Unsere Liebe Frau von Lourdes, bitte für uns! "
"Heilige Bernadette, bitte für uns!
"O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir uns an dich wenden!"
#3 18. Februar, 15:01
Novene nach der Rückkehr von Lourdes

Erklärung: In den Tagen, die der Wallfahrt folgen, ist es gut, auf die Hauptaspekte der Botschaft zurückzukommen, indem wir uns die Frage stellen: „Was werde ich jetzt daraus machen?“
Wie kann man die Novene gestalten? Man kann eine Kerze aus der Rosenkranzbasilika mitnehmen und diese täglich anzünden:
- beim Gebet zu Unserer Lieben Frau der guten Rückkehr
- bei der Reflexion der Tagesfrage
- beim Beten und Meditieren eines Rosenkranzgeheimnisses
Im „Gegrüßet seist du, Maria“ können Sie das Geheimnis meditieren. Beispiel: „Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der uns das Vater-unser-Gebet gegeben hat…“

Die Reihenfolge der neun Tage hat keine Bedeutung.
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Gebet zu unserer Lieben Frau der guten Rückkehr
Maria,
du hast alles sorgfältig
in deinem Herzen bewahrt.
Bewahre mich vor dem Vergessen.

Du hast in Nazaret zurückgezogen gelebt.
Hilf mir, mein tägliches Leben anzunehmen.

Du hast Jesus aufgezogen.
Lass in mir wachsen, was ich bei dieser Wallfahrt erfahren habe.

Ich bitte dich auch für all jene, denen ich in Lourdes begegnet bin,
insbesondere jene, die in ihrer Gesundheit beeinträchtigt sind.

Du batest, eine Kapelle zu bauen.
Ich bitte dich für die Gemeinschaft, zu der ich gehöre.

Pass weiterhin auf mich auf, du Unbefleckte Empfängnis,
Mutter der Barmherzigkeit.
Amen!
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1 - „Das Beten ging leicht“
Wo und wann konnten sie am besten in Lourdes beten? Am liebsten beten die Pilger still an der Grotte.

„Ja, die Grotte in Lourdes!“ Aber auch ein Kreuz, eine Ikone, eine Marienstatue und eine Bibel sind Zeichen des Heiligen. Und alle Kirchen sind nicht verschlossen…

„Ja, aber an der Grotte war ich nicht allein.“ Sie sind nicht allein. Sie gehören zur Gemeinschaft der Heiligen. Wie Sie beten zur gleichen Zeit Tausende von Seelen in der Welt. Wie Sie sprechen sie „Vater unser“. In Lourdes brennen Hunderte von Kerzen in der Nähe der Grotte. Jede von ihnen steht für ein Gebetsanliegen.

Reflexion
Wie ist mein Gebetsleben? Wie kann ich es verbessern?

Meditation zu Verkündigung des Reiches Gottes:
„Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus, der uns das Vater-unser-Gebet gegeben hat. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen“
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2 - „In Lourdes habe ich gebeichtet“
Was hat Ihnen in Lourdes geholfen, dies zu tun? Die Umstände sind nie gleich. Aber wenn Sie den Nutzen des Sakramentes gespürt haben, dann denken Sie darüber nach, bei welchen Gelegenheiten Sie es im nächsten Jahr empfangen können.

Reflexion
Nutzen Sie die Möglichkeiten, die es in Ihrer Kirchengemeinde gibt? In den meisten großen Städten gibt es Kirchen, die regelmäßig Beichtgelegenheit anbieten. Erkundigen Sie sich!

Meditation zu JesuTod am Kreuz:
„…Jesus, der uns von der Sünde erlöst hat…“
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3 - „Ich war beeindruckt vom Zeugnis der kranken Menschen und der Hospitaliers“
Früher war die Anwesenheit der kranken Menschen in Lourdes spektakulär. Heute ist das weniger der Fall dank des Fortschrittes der Medizin. Aber in Lourdes stellt sich nach wie vor die Frage des Leids und der menschlichen Grenzen.

In Lourdes beeindruckt auch das Miteinander der kranken Menschen und der Hospitaliers. Letztere sagen gern, dass sie mehr empfangen als sie geben.

Krankheit lässt uns alles provisorisch betrachten, aber sie darf uns nicht vom Leben abbringen. Gesundheit ist nicht gleich Glückseligkeit.

Reflexion
Gibt es in unserem Umfeld Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung? Geben wir auf sie Acht? Haben wir Angst? Widmen wir Ihnen kostenlos Zeit?

Wie können kranke oder behinderte Menschen die Versuchungen überwinden gegen den Glauben (Gott hat mich aufgegeben), die Hoffnung (Ich werde sterben), und die Barmherzigkeit (Ich ziehe mich zurück)?

Meditation zu Zuwendung:
„…Jesus, der die kranken Menschen geheilt hat…“
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4 - „Einer der Höhepunkte war der Besuch des Cachot“
Das Cachot ist die zweite Etappe auf dem Jubiläumsweg. In diesen wenigen dunklen und feuchten Quadratmetern lebten die Eltern von Bernadette und ihre vier Kinder. Diese Umstände bewegen uns. Wir bewundern die Vorliebe Gottes für die Kleinen und die Bescheidenen.

Betrachten wir die Geschichte von Bernadette nicht als ein Märchen. Das kleine, arme und kranke Mädchen, das weder lesen noch schreiben kann, bringt es fertig, das seit 150 Jahren eine halbe Milliarde von Pilgern kommen!

Reflexion
Wenn wir 1858 in Lourdes gelebt hätten, wie hätten wir die Familie Soubirous eingeschätzt? Hätten wir ihr Achtung entgegen gebracht? Hätten wir den Gerüchten geglaubt, die über sie im Umlauf waren? Was würden wir tun, um ihnen zu helfen? Selbstverständlich leben wir nicht im Jahr 1858, aber die Familie Soubirous gibt es überall. Wo gibt es sie bei uns?

Meditation zu Geißelung:
"… Jesus, der für uns gegeißelt worden ist…"
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5 - „Meinen Platz in der Kirche finden“
Die Dame hatte Bernadette mit einer Botschaft beauftragt: Sagen Sie den Priestern, dass man in Prozession kommt und eine Kapelle baut. Die Prozession erinnert daran, dass die Kirche durch die Zeiten hindurch auf dem Weg zum Himmelreich ist. Die Kapelle ist der Ort der Sammlung, besonders für die Eucharistie.

In Lourdes haben Sie an der Prozession teilgenommen, dem Symbol der Kirche auf dem Weg. Sie haben eine große Gebetsgemeinschaft gebildet, insbesondere bei der internationalen Messe am Mittwoch und Sonntag.

„Aber das Leben in meiner Kirchengemeinde ist nicht einfach. Ich fühle mich dort nicht wohl.“ Die Kirchengemeinde von Lourdes war 1858 gewiss nicht vollkommen. Aber in der Kirchengemeinde wurde Bernadette Christin durch die Taufe, und sie wird von der Jungfrau mit ihrer Botschaft in die Kirchengemeinde gesendet.

Reflexion
Was verlangen Sie von der Kirche, und was sind Sie bereit zu tun, damit sie besser ihrer Mission entspricht?

Meditation zu Pfingsten:
„…Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt…“
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6 - „Bernadette, welcher Mut!“
Bernadette musste sich rechtfertigen vor ihren Eltern, dem Polizeikommissar, den Ordensschwestern, bei denen sie zur Schule ging, dem Richter, dem Staatsanwalt, dem Bürgermeister und dem Klerus. Alle widersetzen sie sich ihr aus unterschiedlichen und manchmal verständlichen Gründen. Bernadette aber bleibt standhaft.
Dieses Verhalten erinnert uns an Petrus und Johannes, als sie das erste Mal vor dem Hohen Rat erschienen: „Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.“

Von Bernadette ist der Satz überliefert: „Ich bin nicht beauftragt, Sie zu überzeugen. Ich bin beauftragt, es Ihnen zu sagen.“

Reflexion
Bei welchen Gelegenheiten habe ich Zeugnis gegeben? Möge Bernadette mir ihren gelassenen Mut geben!

Meditation zu Jesus vor Pilatus:
"...Jesus, der vor Pilatus erschienen ist…“
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7 - „Lourdes, die geschwisterliche Stadt“
Von Beginn an kamen die Menschen in sehr gemischten Gruppen zur Wallfahrt, nicht nur aus verschiedenen sozialen Schichten, sondern auch kranke und gesunde Menschen, Menschen vom Land und aus der Stadt, Jugendliche und ihre Eltern oder Großeltern.

In Lourdes geschieht der Austausch häufig diskret, sogar in der Stille. Es sind Blicke, ein Lächeln, einfache Gesten des gegenseitigen Beistands. Wie schön sind die Gesichter, die abends von den Prozessionskerzen beleuchtet werden. Jeder beleuchtet eher seinen Nachbarn als sich selbst.

Reflexion
Wie ist geschwisterliches Leben in einer Welt möglich, die mehr und mehr individualistisch wird? Durch die Beachtung des anderen und ein wohlwollendes Zuvorkommen ihm gegenüber? Indem man dem anderen die Freiheit zum Existieren lässt? Indem man verzeiht? Indem man mir verzeiht?

Meditation zu Krönung Mariens, Königin des Friedens:
„…Jesus, der dich zur Königin des Friedens erhob…“
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8 - „Ich bin das Brot des Lebens“
Im Zentrum der Grotte steht der Altar. Nachmittags findet die eucharistische Prozession statt. Lourdes verdient den Namen „eucharistischer Thron“.

Bernadette empfing zum ersten Mal die heilige Kommunion am 3. Juni 1858. Von da an war die Eucharistie die wahre Nahrung ihres geistlichen Lebens. Im Dienst an den kranken Menschen und in ihrem eigenen Leid verband sie sich mit dem Opfer Christi. Denn das eucharistische Leben beschränkt sich nicht auf die Eucharistiefeier.

Reflexion
Wie kann die Eucharistie unsere Nahrung sein? Ist es eine Frage der Organisation? Von persönlicher Vorbereitung? Von Motivierung? Die Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes außerhalb der heiligen Messe oder das Gebet vor dem Tabernakel sind eine Hilfe, um die Eucharistie intensiver zu erleben. Profitieren wir davon?

Meditation zu Einsetzung der Eucharistie:
„…Jesus, der das Brot des Lebens ist…“
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9 - „Was er euch sagt, das tut“
Maria wird überall verehrt. Das Wort des Magnificat ist Wirklichkeit geworden: „Alle Geschlechter preisen mich selig.“ Aber zunächst hat sie in Nazaret im Verborgenen gelebt, und von ihrem Leben bei den Aposteln wissen wir nicht viel. Maria bleibt bei uns, wenn wir in den Alltag unseres täglichen Lebens zurückkehren.

Mit Maria sind wir immer mit ihrem Sohn und mit der Kirche verbunden. Eines der Mittel, diese Verbindung zu stärken, ist das Rosenkranzgebet. Bei jedem Rosenkranzgesätz meditieren wir ein Ereignis aus dem Leben Christi, und wir beten in Gemeinschaft mit Katholiken in der ganzen Welt. Durch das Radio, das Internet und das Fernsehen wird diese Verbindung erfahrbar.

Reflexion
Was bedeutet mir Maria in meinem christlichen Leben? Wann denke ich an sie? Beim Gebet? Ist mir das Rosenkranzgebet vertraut? Könnte es vertraut werden?

Meditation zu Kana:
„…Jesus, der dich in Kana erhört hat… „“