Das Heilige Land
#1
20. September, 16:04
Das Heilige Land
1. Die Geburtskirche in Bethlehem
#2
27. September, 14:31
2. Sankt Peter in Callicantu
Vor einigen Jahrzehnten wurde eine Treppe aus der Zeit vor der Zerstörung Jerusalems durch die Römer entdeckt, die ins Kidrontal hinabführt. Auf ihr könnte Jesus nach dem Abendmahl gegangen sein. Dort gedenkt man auch des Hahnenschreis nach der Verleugnung des Petrus.
Vor einigen Jahrzehnten wurde eine Treppe aus der Zeit vor der Zerstörung Jerusalems durch die Römer entdeckt, die ins Kidrontal hinabführt. Auf ihr könnte Jesus nach dem Abendmahl gegangen sein. Dort gedenkt man auch des Hahnenschreis nach der Verleugnung des Petrus.
#3
28. September, 13:53
2. Nazareth, Verkündigungsbasilika
Was macht das einfache Dorf Nazareth zu einem zentralen Ort für das Christentum? Zu der Zeit Jesu war Nazareth nicht viel mehr als seine Gruppe von Häusern zwischen den Bergen Galiläas, nördlich von Israel gelegen. Aber Gott wollte, dass dieses kleine Dorf zu einem der bedeutendsten Orte zur Erfüllung der Erlösung werden sollte.
In diesem kleinen Dorf lebte eine demütige Frau mit Namen Maria, die mit einem Mann namens Joseph verlobt war, der aus dem Hause David stammte. Aus dem gleichen Stamm sollte, laut dem Versprechen Gottes an die Propheten, der Messias kommen, ein Heilbringer, der die Menschheit aus der Sklaverei der Sünde erlösen sollte. Mehr als 2000 Jahre ist es her, dass Gott den Erzengel Gabriel sandte, um Maria die frohe Botschaft zu überbringen: „Siehe, Frau, du wirst in deinem Leib einen Sohn empfangen und du wirst ihn Jesus nennen. Er wird der Sohn des Allerhöchsten genannt werden.“ Auf diese Wort entgegnete Maria : „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.“
Auf diese Weise kam der Erlöser, der von den Propheten vorausgesagt worden war, auf die Welt und nahm im Leib einer Frau, der Jungfrau Maria, Fleisch an. So wurde Nazareth nicht nur Zeuge der Verkündigung des Engels an die Jungfrau Maria, sondern auch der Fleischwerdung des Sohnes Gottes. Der Ort sah auch, wie Jesus unter der Fürsorge seiner Eltern Maria und Joseph heranwuchs.
Wir wissen aus verschiedenen geschichtlichen Quellen, dass Nazareth - präziser das Haus, in dem der Engel zu Maria gekommen war- in den ersten Jahrhunderten der Christenheit ein Ort der Verehrung war. Nichtsdestotrotz erlitt das kleine Dorf im 8. Jahrhundert mehrere Angriffe und sein Heiligtum wurde mehrmals zerstört und rekonstruiert. Die heutige Verkündigungsbasilika wurde zwischen 1960 und 1969 am selben Ort der früheren Kirchen gebaut, welche wiederum über der Grotte errichtet wurden, die als der Ort der Verkündigung galt.
Trotz einer ständigen Präsenz durch die Jahrhunderte sank die Anzahl der Christen im Ort gewaltig. Im Moment hat Nazareth, das das administrative Zentrums Galiläas wurde, 72000 Einwohner, 40% von ihnen sind Christen.
Im Jahre 1964, während der Erbauung der Basilika -der größten Kirche im Mittleren Osten-, besuchte und segnete sie Papst Paul VI. sie, danach wurde sie 1969 von Kardinal Garrone eingeweiht. Während seines Aufenthaltes verglich der Papst das Haus in Nazareth mit einer Schule „der Schule des Evangeliums“, in der wir „lernen zu sehen, zuzuhören, zu meditieren und die tiefe und geheimnisvolle Aussage dieser schlichten, einfachen und liebevollen Manifestation des Sohnes Gottes aufzunehmen.“
Am 25. März 2000, dem großen Jubiläumsjahr, feierte Johannes Paul II. eine Messe in der Verkündigungsbasilika in Nazareth. Am Ende seiner Predigt sagte er : „Ich habe mich seit langem danach gesehnt, in die Geburtsstadt Jesu zurückzukehren, mich an diesem Platz aufzuhalten und die Präsenz der Frau zu spüren, von der der hl. Augustinus sagte: „Er suchte sich …
Was macht das einfache Dorf Nazareth zu einem zentralen Ort für das Christentum? Zu der Zeit Jesu war Nazareth nicht viel mehr als seine Gruppe von Häusern zwischen den Bergen Galiläas, nördlich von Israel gelegen. Aber Gott wollte, dass dieses kleine Dorf zu einem der bedeutendsten Orte zur Erfüllung der Erlösung werden sollte.
In diesem kleinen Dorf lebte eine demütige Frau mit Namen Maria, die mit einem Mann namens Joseph verlobt war, der aus dem Hause David stammte. Aus dem gleichen Stamm sollte, laut dem Versprechen Gottes an die Propheten, der Messias kommen, ein Heilbringer, der die Menschheit aus der Sklaverei der Sünde erlösen sollte. Mehr als 2000 Jahre ist es her, dass Gott den Erzengel Gabriel sandte, um Maria die frohe Botschaft zu überbringen: „Siehe, Frau, du wirst in deinem Leib einen Sohn empfangen und du wirst ihn Jesus nennen. Er wird der Sohn des Allerhöchsten genannt werden.“ Auf diese Wort entgegnete Maria : „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.“
Auf diese Weise kam der Erlöser, der von den Propheten vorausgesagt worden war, auf die Welt und nahm im Leib einer Frau, der Jungfrau Maria, Fleisch an. So wurde Nazareth nicht nur Zeuge der Verkündigung des Engels an die Jungfrau Maria, sondern auch der Fleischwerdung des Sohnes Gottes. Der Ort sah auch, wie Jesus unter der Fürsorge seiner Eltern Maria und Joseph heranwuchs.
Wir wissen aus verschiedenen geschichtlichen Quellen, dass Nazareth - präziser das Haus, in dem der Engel zu Maria gekommen war- in den ersten Jahrhunderten der Christenheit ein Ort der Verehrung war. Nichtsdestotrotz erlitt das kleine Dorf im 8. Jahrhundert mehrere Angriffe und sein Heiligtum wurde mehrmals zerstört und rekonstruiert. Die heutige Verkündigungsbasilika wurde zwischen 1960 und 1969 am selben Ort der früheren Kirchen gebaut, welche wiederum über der Grotte errichtet wurden, die als der Ort der Verkündigung galt.
Trotz einer ständigen Präsenz durch die Jahrhunderte sank die Anzahl der Christen im Ort gewaltig. Im Moment hat Nazareth, das das administrative Zentrums Galiläas wurde, 72000 Einwohner, 40% von ihnen sind Christen.
Im Jahre 1964, während der Erbauung der Basilika -der größten Kirche im Mittleren Osten-, besuchte und segnete sie Papst Paul VI. sie, danach wurde sie 1969 von Kardinal Garrone eingeweiht. Während seines Aufenthaltes verglich der Papst das Haus in Nazareth mit einer Schule „der Schule des Evangeliums“, in der wir „lernen zu sehen, zuzuhören, zu meditieren und die tiefe und geheimnisvolle Aussage dieser schlichten, einfachen und liebevollen Manifestation des Sohnes Gottes aufzunehmen.“
Am 25. März 2000, dem großen Jubiläumsjahr, feierte Johannes Paul II. eine Messe in der Verkündigungsbasilika in Nazareth. Am Ende seiner Predigt sagte er : „Ich habe mich seit langem danach gesehnt, in die Geburtsstadt Jesu zurückzukehren, mich an diesem Platz aufzuhalten und die Präsenz der Frau zu spüren, von der der hl. Augustinus sagte: „Er suchte sich …
#4
24. Oktober, 16:05
Berg Tabor:
Der seit frühester Zeit angenommene Ort, auf dem sich die Verklärung Christi ereignete, ist der Berg Tabor. Auf ihm befindet sich heute eine eindrucksvolle Kirche. Bilder einer Israelreise, aufgenommen 2006.
Der seit frühester Zeit angenommene Ort, auf dem sich die Verklärung Christi ereignete, ist der Berg Tabor. Auf ihm befindet sich heute eine eindrucksvolle Kirche. Bilder einer Israelreise, aufgenommen 2006.





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