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		<title>Neuste Forumthemen</title>
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		<description>Liste der neusten Themen unseres Forums</description>
		<item>
			<title>Begriffsdefinitionen</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/2-allgemeine-diskussionen-9/begriffsdefinitionen/</link>
			<description><![CDATA[<b>Wir alle sprechen zwar eine Sprache, aber wir verstehen sehr oft Unterschiedliches unter einem Begriff.<br />Deshalb ist es bestimmt f&#252;r den Einen oder And</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Wir alle sprechen zwar eine Sprache, aber wir verstehen sehr oft Unterschiedliches unter einem Begriff.<br />Deshalb ist es bestimmt f&#252;r den Einen oder Anderen interessant, bestimmte Begriffe zu definieren.<br />Was verstehst du unter : GOTT-Freiheit-Treue-Satan-S&#252;nde-Demut-N&#228;chstenliebe-Selbstliebe-Sexualit&#228;t-Mutterschaft-Vaterschaft-progressiv-konservativ-Vaterlandsliebe  usw.<br />Jeder der mitmachen m&#246;chte, soll seine eigenen Begriffe definieren.<br />&#220;ber rege Teilnahme w&#252;rde ich mich sehr freuen.</b><br /><br /><b>LG Manfred</b>]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/2-allgemeine-diskussionen-9/begriffsdefinitionen/</guid>
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:57:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator>waeltwait</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>DISZIPLINÄRE BESTIMMUNGEN</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/4-unsere-gebete-12/disziplinare-bestimmungen/</link>
			<description><![CDATA[DISZIPLIN&#196;RE BESTIMMUNGEN - herausgegeben durch den Vatikan &#8211; zu Gebeten um Heilung<br /><br /><br /><br />Art. 1 &#8211; Es ist jedem Gl&#228;ubigen gestattet, in Gebeten Gott um H...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[DISZIPLIN&#196;RE BESTIMMUNGEN - herausgegeben durch den Vatikan &#8211; zu Gebeten um Heilung<br /><br /><br /><br />Art. 1 &#8211; Es ist jedem Gl&#228;ubigen gestattet, in Gebeten Gott um Heilung zu bitten. Wenn solche Gebete in einer Kirche oder an einem anderen heiligen Ort stattfinden, ist es angemessen, dass ein geweihter Amtstr&#228;ger sie leitet.<br /><br />Art. 2 &#8211; Heilungsgebete gelten als liturgische Gebete, wenn sie in den liturgischen B&#252;chern enthalten sind, die von der zust&#228;ndigen kirchlichen Autorit&#228;t approbiert sind; andernfalls handelt es sich um nicht liturgische Gebete.<br /><br />Art. 3 &#8211; &#167; 1. Liturgische Heilungsgebete werden nach dem vorgeschriebe nen Ritus und mit den liturgischen Gew&#228;ndern gefeiert, die im Ordo benedictionis infirmorum des Rituale Romanum angegeben sind.(27)<br />&#167; 2. Gem&#228;&#223; den Praenotanda(28) desselben Rituale Romanum k&#246;nnen die Bischofskonferenzen im Ritus der Krankensegnungen nach vorausge hender Pr&#252;fung durch den Heiligen Stuhl die Anpassungen vornehmen, die sie f&#252;r pastoral angemessen oder eventuell notwendig halten.<br /><br />Art. 4 - &#167; 1. Der Di&#246;zesanbischof(29) hat das Recht, f&#252;r die eigene Teilkirche gem&#228;&#223; can. 34 CIC Normen f&#252;r liturgische Heilungsgottesdienste zu erlassen.<br />&#167; 2. Jene, die f&#252;r die Vorbereitung solcher liturgischer Feiern zust&#228;ndig sind, haben sich bei ihrer Durchf&#252;hrung an die genannten Normen zu halten.<br />&#167; 3. Die Erlaubnis f&#252;r diese Gottesdienste muss ausdr&#252;cklich gegeben sein, auch wenn Bisch&#246;fe oder Kardin&#228;le sie organisieren oder daran teilnehmen. Wenn ein gerechter und entsprechender Grund vorliegt, hat der Di&#246;zesanbischof das Recht, einem anderen Bischof gegen&#252;ber ein Verbot auszusprechen.<br /><br />Art. 5 - &#167; 1. Nicht liturgische Heilungsgebete, die auf Grund ihrer Eigenart von liturgischen Feiern unterschieden werden m&#252;ssen, sind Zusammenk&#252;nfte zum Gebet und zur Lesung des Wortes Gottes, &#252;ber die der Ortsordinarius gem&#228;&#223; can. 839 &#167; 2 CIC wacht.<br />&#167; 2. Es ist sorgf&#228;ltig zu vermeiden, diese freien, nicht liturgischen Gebete mit liturgischen Gottesdiensten im eigentlichen Sinn zu verwechseln.<br />&#167; 3. Es ist dar&#252;ber hinaus notwendig, darauf zu achten, dass beim Ablauf solcher Feiern - vor allem von Seiten jener, die sie leiten - nicht auf Formen zur&#252;ckgegriffen wird, die dem Hysterischen, K&#252;nstlichen, Theatralischen oder Sensationellen Raum geben.<br /><br />Art. 6 &#8211; &#220;ber den Gebrauch der sozialen Kommunikationsmittel, vor allem des Fernsehens, w&#228;hrend der liturgischen oder nicht liturgischen Heilungsgebete wacht der Di&#246;zesanbischof gem&#228;&#223; can. 823 CIC und den Richtlinien, die von der Kongregation f&#252;r die Glaubenslehre in der Instruktion vom 30. M&#228;rz 1992(30) erlassen wurden.<br /><br />Art. 7 - &#167; 1. Unter Beibehaltung der oben angef&#252;hrten Bestimmungen von Art. 3 und mit Ausnahme der Gottesdienste f&#252;r die Kranken, die in den liturgischen B&#252;chern vorgesehen sind, d&#252;rfen in die Feier der heiligen Eucharistie, der Sakramente und des Stundengebetes keine liturgischen oder nicht liturgischen Heilungsgebete eingef&#252;gt werden.<br />&#167; 2. Bei den in &#167; 1 erw&#228;hnten Feiern besteht die M&#246;glichkeit, in den F&#252;rbitten besondere Gebetsintentionen f&#252;r die Heilung von Kranken einzuf&#252;gen, wenn dies vorgesehen ist.<br /><br />Art. 8 - &#167; 1. Der Dienst des Exorzismus muss gem&#228;&#223; can. 1172 CIC, dem Schreiben der Kongregation f&#252;r die Glaubenslehre vom 29. September 1985(31) und dem Rituale Romanum(32) unter Weisung des Di&#246;zesanbischofs ausge&#252;bt werden. <br />&#167; 2. Die im Rituale Romanum enthaltenen Exorzismusgebete m&#252;ssen von den liturgischen und nicht liturgischen Heilungsgottesdiensten unterschieden bleiben.<br />&#167; 3. Es ist streng verboten, solche Exorzismusgebete in der Feier der heiligen Messe, der Sakramente oder des Stundengebetes einzuf&#252;gen.<br /><br />Art. 9 &#8211; Jene, die liturgische oder nicht liturgische Heilungsgottesdienste leiten, m&#252;ssen sich bem&#252;hen, in der Versammlung ein Klima echter Andacht zu bewahren, und die notwendige Klugheit walten lassen, wenn unter den Anwesenden Heilungen erfolgen; nach Beendigung der Feier sollen sie etwaige Zeugnisse mit Einfachheit und Sorgfalt sammeln und der zust&#228;ndigen kirchlichen Autorit&#228;t vorlegen.<br /><br />Art. 10 &#8211; Der Di&#246;zesanbischof hat pflichtgem&#228;&#223; einzugreifen, wenn bei liturgischen oder nicht liturgischen Heilungsgottesdiensten Missbr&#228;uche vorkommen und ein offensichtliches &#196;rgernis f&#252;r die Gemeinschaft der Gl&#228;ubigen vorliegt oder wenn schwerwiegend gegen die liturgischen oder disziplin&#228;ren Normen versto&#223;en wird.<br /><br /><br /><br /><br />Papst Johannes Paul II. hat in einer dem unterzeichneten Pr&#228;fekten gew&#228;hrten Audienz die vorliegende Instruktion, die in der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden war, gebilligt und ihre Ver&#246;ffentlichung angeordnet.<br />Rom, am Sitz der Kongregation f&#252;r die Glaubenslehre, am 25. Semptember 2000, dem Fest Kreuzerh&#246;hung.<br /><br />Rom, am Sitz der Kongregation f&#252;r die Glaubenslehre, am 14. September 2000, dem Fest Kreuzerh&#246;hung.<br /><br />+ Joseph Kardinal Ratzinger, <br />Pr&#228;fekt<br /><br />+ Tarcisio Bertone S.D.B., <br />Erzbischof em. von Vercelli, <br />Sekret&#228;r]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/4-unsere-gebete-12/disziplinare-bestimmungen/</guid>
			<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 09:23:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Rosario51</dc:creator>
		</item>
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			<title>Lieder</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/4-unsere-gebete-12/lieder-5/</link>
			<description><![CDATA[<b>Du gro&#223;er Gott, wenn ich die Welt betrachte</b><br /><br />1) Du gro&#223;er Gott, wenn ich die Welt betrachte,<br />die Du geschaffen durch Dein Allmachtswort,<br />wenn ich auf ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Du gro&#223;er Gott, wenn ich die Welt betrachte</b><br /><br />1) Du gro&#223;er Gott, wenn ich die Welt betrachte,<br />die Du geschaffen durch Dein Allmachtswort,<br />wenn ich auf alle jene Wesen achte,<br />die Du regierst und n&#228;hrest fort und fort,<br /><br />Refr.: dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!<br />Dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!<br /><br />2) Blick ich empor zu jenen lichten Welten<br />und seh der Sterne unz&#228;hlbare Schar,<br />wie Sonn und Mond im lichten &#196;ther zelten,<br />gleich goldnen Schiffen hehr und wunderbar,<br /><br />Refr.: dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!<br />Dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!<br /><br />3) Wenn mir der Herr in Seinem Wort begegnet,<br />wenn ich die gro&#223;en Gnadentaten seh,<br />wie Er das Volk des Eigentums gesegnet,<br />wie Er's geliebt, begnadigt je und je,<br /><br />Refr.: dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!<br />Dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!<br /><br />4) Und seh ich Jesus auf der Erde wandeln<br />in Knechtsgestalt, voll Lieb und gro&#223;er Huld,<br />wenn ich im Geiste seh Sein g&#246;ttlich Handeln,<br />am Kreuz bezahlen vieler S&#252;nder Schuld,<br /><br />Refr.: dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!<br />Dann jauchzt mein Herz Dir, gro&#223;er Herrscher, zu:<br />Wie gro&#223; bist Du! Wie gro&#223; bist Du!]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/4-unsere-gebete-12/lieder-5/</guid>
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 19:04:25 +0000</pubDate>
			<dc:creator>love_shalom</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>Alphabet Forumspiel 44 - Märchen</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/6-forumspiele-16/alphabet-forumspiel-marchen/</link>
			<description>A - Aschenputtel</description>
			<content:encoded>A - Aschenputtel</content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/6-forumspiele-16/alphabet-forumspiel-marchen/</guid>
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:35:12 +0000</pubDate>
			<dc:creator>love_shalom</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>Zisterzienserstift Heiligenkreuz , hat sehr viel Zulauf</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/zisterzienserstift-heiligenkreuz-hat-sehr-viel-zulauf/</link>
			<description><![CDATA[<b>88 M&#246;nche, Altersschnitt 47: "Es sind vor allem die Liturgie im gregorianischen Choral sowie unsere Verbundenheit mit dem Papst und dem kirchlichen Le</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>88 M&#246;nche, Altersschnitt 47: "Es sind vor allem die Liturgie im gregorianischen Choral sowie unsere Verbundenheit mit dem Papst und dem kirchlichen Lehramt", sagt P. Karl Wallner.<br /><br />Wien (kath.net/Cross Press) Im Zisterzienserstift Heiligenkreuz im Wienerwald hat sich die Anzahl der M&#246;nche auf 88 erh&#246;ht, was eine Verdoppelung in den letzten Jahren und den h&#246;chsten Personalstand in der knapp 900-j&#228;hrigen Geschichte bedeutet. Der Altersschnitt der M&#246;nche liegt bei 47 Jahren.<br /><br />"So eine Welle von jungen Leuten, die unser Leben teilen wollen, gab es zuletzt im Mittelalter", freut sich P. Karl Wallner, Dogmatikprofessor an der ordenseigenen Hochschule und Jugendseelsorger. </b><br />Zum Geheimnis so vieler Berufungen sagt er: "Es sind vor allem die Liturgie im gregorianischen Choral nach den Normen des II. Vatikanums sowie unsere Verbundenheit mit dem Papst und kirchlichen Lehramt."<br /><br />In den letzten Wochen kleidete Abt Gregor Henckel Donnersmarck sieben junge M&#228;nner in das Noviziat ein, sechs Novizen haben die "zeitlichen&#8220; Gel&#252;bde abgelegt, f&#252;nf Novizen verl&#228;ngern sie, sieben M&#246;nche entschlossen sich, die "ewigen Gel&#252;bde" abzulegen und vier M&#246;nche wurden von Weihbischof Lackner zu Diakonen geweiht.<br /><br />Einen &#8222;Abgang&#8220; m&#252;ssen die Heiligenkreuzer allerdings auch in Kauf nehmen: Ihr bisheriger Prior Christian Feurstein wurde zum Abt von Stift Rein in der Steiermark gew&#228;hlt und am 21. August in sein Amt eingef&#252;hrt.<br /><br />"Interessant ist, dass alle Eintretenden ihren ersten Kontakt mit uns &#252;ber das Internet machten. Manche haben t&#228;glich mehrmals die Website des Klosters besucht, bis sie den Mut fanden, dann endlich einmal das Kloster auch life zu besuchen&#8220;.<br /><br />"Usque ad mortem"<br /><br />Zu Maria Himmelfahrt, dem Patroziniumstag von Heiligenkreuz, legten sieben junge M&#246;nche, die schon zeitliche Gel&#252;bde hatten, jetzt ihre feierliche Profess ab, das sind die ewigen Gel&#252;bde "usque ad mortem", bis zum Tod:<br /><br />P.Johannes Paul Chavanne und P.Mag. Tobias Westerthaler sind beide Wiener, P.Bacc.phil. Edmund Waldstein ist Nieder&#246;sterreicher, P.Mag. Damian Lienhart und P.Dipl.Ing. Emmanuel Heissenberger sind Steirer und P.Dipl.Kfm. Dr. oec. Lic. theol. Justinus Pech sowie P.Mag. Placidus Beilicke kommen aus Deutschland. <br /><br />Sie weisen verschiedene Berufungswege auf, sind aber alle knapp &#252;ber 20. Einer ist Mikrobiologe, einer Diplomkaufmann und Wirtschaftswissenschaftler, einer Diplomingenieur f&#252;r Wasserwirtschaft. Mehr &#252;ber einige von ihnen ist in dem Buch "Chant - Leben f&#252;r das Paradies" nachzulesen. Zur Profess kamen 120 Priester und Ordensleute sowie &#252;ber 700 Gl&#228;ubige und Familienangeh&#246;rige, die bei der anschlie&#223;enden festlichen Agape den ganzen Stiftshof f&#252;llten.<br /><br />www.stift-heiligenkreuz.at]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/zisterzienserstift-heiligenkreuz-hat-sehr-viel-zulauf/</guid>
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:31:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>Angriffe auf Papst Benedikt XVI.</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/angriffe-auf-papst-benedikt-xvi/</link>
			<description>Die Vatikan-Berichterstatter Tornielli und Rodari analysieren in ihrem neuem Buch Streitthemen des Pontifikats: Auffallend sei, dass Attacken gegen de...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Vatikan-Berichterstatter Tornielli und Rodari analysieren in ihrem neuem Buch Streitthemen des Pontifikats: Auffallend sei, dass Attacken gegen den Papst oft nach wichtigen vatikanischen Entscheidungen anfingen.<br /><br /><b>Rom (kath.net/KAP) Papst Benedikt XVI. ist nach Ansicht der italienischen Journalisten Andrea Tornielli und Paolo Rodari systematischen Attacken der internationalen Medien ausgesetzt. Es best&#252;nden "negative Vorurteile" gegen&#252;ber allem, was der Papst tue oder sage; seine Botschaft und seine Initiativen w&#252;rden dadurch an den Rand gedr&#228;ngt, schreiben die Vatikanisten in ihrem am Mittwoch in Italien erschienenen Buch "Attacco a Ratzinger" (Angriff auf Ratzinger). Ein Komplott oder eine einheitliche Regie stehe nicht dahinter, meinen die Autoren, auch wenn es durchaus gemeinsame Interessen von Gruppen oder Str&#246;mungen gebe, die den Papst diskreditieren und die moralische Autorit&#228;t der Kirche schw&#228;chen wollten.</b> <br /><br />Tornielli ("Il Giornale") und Rodari ("Il Foglio") analysieren in dem bei "Piemme" erschienenen 315 Seiten dicken Buch die gro&#223;en Diskussions- und Streitthemen des Pontifikats. Sie beginnen mit der Regensburger Rede und den "politisch unkorrekten" Mohammed-Zitaten, beleuchten die Ernennung und Absetzung des umstrittenen Warschauer Erzbischofs Stanislaw Wielgus und das Dekret zur breiteren Zulassung des au&#223;erordentlichen Messritus. Sie gehen der Teil-Rehabilitierung der Traditionalisten-Bisch&#246;fe und der "Falle" des Holocaust-Leugners Williamson nach. <br /><br />Ausf&#252;hrlich befassen sie sich mit dem seit Jahresbeginn 2010 neu entbrannten P&#228;dophilieskandal. Auffallend sei, dass Attacken gegen den Papst oft nach wichtigen vatikanischen Entscheidungen anfingen. Der j&#252;ngste P&#228;dophilie-Skandal sei wenige Wochen nach der Zuerkennung des heroischen Tugendgrades f&#252;r Pius XII. entbrannt, heben die Autoren hervor. <br /><br /><b>Die Vorw&#252;rfe und Attacken gegen den Papst h&#228;tten sich zweifelsohne vervielfacht, schreiben die Autoren im Vorwort. Einmal werfe man dem Pontifex unklare Ausdrucksweisen vor, mal Fehler in der Kommunikation, ein andermal beanstande man, dass er die Kurie ungen&#252;gend koordiniere oder ungeeignete Mitarbeiter um sich schare. </b><br /><br />Eine These der Autoren: Der Papst verf&#252;ge &#252;ber gute, enge und loyale Mitarbeiter. Aber wenn es heikel werde, bleibe Benedikt XVI. oft "objektiv allein". Es gebe keine Mannschaft, die daf&#252;r sorgte, dass bestimmte Probleme nicht passierten, die &#252;ber effiziente Reaktionen nachdenke. Die Angriffe k&#228;men meist von au&#223;en, mitunter aber auch aus der Kirche selbst heraus; und ungewollt w&#252;rden sie auch durch ein unzureichendes Krisenmanagement gef&#246;rdert.]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/angriffe-auf-papst-benedikt-xvi/</guid>
			<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 05:39:31 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>Frag Jesus....</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/7-humor-10/frag-jesus/</link>
			<description><![CDATA[<b>Jesus fragen <br />Online-Bibel-Spiel - nicht Scherz sondern Wirklichkeit, Spiel mit Humor...<br /><br />Herzlich willkommen<br /> zu jesus fragen, dem Online-Bibel-Spiel</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Jesus fragen <br />Online-Bibel-Spiel - nicht Scherz sondern Wirklichkeit, Spiel mit Humor...<br /><br />Herzlich willkommen<br /> zu jesus fragen, dem Online-Bibel-Spiel <br /><br />http://www.ekd.de/jesus_fragen/index.html <br /><br />Mehr als ein Spiel...<br />Das Spiel ist zur Unterhaltung gedacht - na klar! Aber dabei werden Ihnen immer wieder Menschen begegnen, f&#252;r die die Frage nach Jesus weit mehr ist als ein Spiel.<br /><br />Nur soviel sei vorab zu den Risiken und Nebenwirkungen der "Jesus-Fragen" verraten: Es ist oft zu beobachten, dass die scheinbar simple Frage an Jesus: "Wer bist Du?" eine Menge anderer Fragen mit sich im Schlepptau f&#252;hrt - nicht zuletzt so knifflige wie: "Wer ist Gott?" oder: "Wer bin ich?". <br /><br />Jesus fragen.... Nur ein kurzer Ausschnitt, Link anklicken, da geht es dann weiter...<br /><br />Orientierung<br />Und genau das ist auch der Sinn der Sache: Sie ein wenig ins Gr&#252;beln zu bringen ;-)<br /><br />Damit Sie sich in den "jesus fragen" nicht verirren, ist es hilfreich, wenn Sie sich noch kurz mit den Spielregeln vertraut machen. <br /><br />Wir w&#252;nschen Ihnen viel Spa&#223; beim Gr&#252;beln & Spielen! <br /><br />Der Beginn des Evangeliums nach Johannes<br />Johannes 1,1-14 <br /><br /> Im Anfang war das Wort,<br />und das Wort war bei Gott,<br />und Gott war das Wort.<br />Dasselbe war im Anfang bei Gott. <br /><br />Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht,<br />und ohne dasselbe ist nichts gemacht,<br />was gemacht ist. <br /><br />In ihm war das Leben,<br />und das Leben war das Licht der Menschen.<br />Und das Licht scheint in der Finsternis,<br />und die Finsternis hat's nicht ergriffen. <br /><br />Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hie&#223; Johannes.<br />Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen,<br />damit sie alle durch ihn glaubten.<br />Er war nicht das Licht,<br />sondern er sollte zeugen von dem Licht. <br /><br />Das war das wahre Licht,<br />das alle Menschen erleuchtet,<br />die in diese Welt kommen. <br /><br />Er war in der Welt,<br />und die Welt ist durch ihn gemacht;<br />aber die Welt erkannte ihn nicht. <br /><br />Er kam in sein Eigentum;<br />und die Seinen nahmen ihn nicht auf.<br />Wie viele ihn aber aufnahmen,<br />denen gab er Macht,<br />Gottes Kinder zu werden,<br />denen, die an seinen Namen glauben, <br /><br />die nicht aus dem Blut<br />noch aus dem Willen des Fleisches<br />noch aus dem Willen eines Mannes,<br />sondern von Gott geboren sind. <br /><br />Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,<br />und wir sahen seine Herrlichkeit,<br />eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater,<br />voller Gnade und Wahrheit. <br /><br />Zum Beispiel...<br /><br />Das Thomas-Evangelium<br />1946 entdeckten &#228;gyptische Bauern in Nag Hamadi (bei Luxor) verschiedene Schriften aus dem 2. Jahrhundert nach Christus - darunter das sog. "Thomas-Evangelium", das bisher nur dem Namen nach aus den Schriften einiger Kirchenv&#228;ter bekannt war. Bei dem Thomas-Evangelium handelt es sich um eine Sammlung aus 114 losen, nur stichwortartig verbundenen Ausspr&#252;chen, die Jesus zugeschrieben werden. Einige davon finden sich auch in den Evangelien, manche sind &#228;hnlich, andere dagegen haben einen ganz anderen Inhalt. <br /><br />Das Thomas-Evangelium wurde, wie die anderen Schriften auch, von einer religi&#246;sen Gruppe verfasst, die man "Gnosis" (griech. = Erkenntnis) nennt. Es handelt sich dabei um eine Sekte, die den ersten Christen im 2. und 3. Jahrhundert n.Chr. schwer zu schaffen machte; vielleicht wird bereits in 1. Timotheus 6,20 ("...meide das ungeistliche lose Geschw&#228;tz und das Gez&#228;nk der f&#228;lschlich so genannten Erkenntnis/Gnosis") vor ihr gewarnt. <br /><br />Und noch Paulus....der zu uns spricht...<br /><br />Paulus<br />Die Briefe des Apostels Paulus geh&#246;ren wahrscheinlich zu den &#228;ltesten Schriften, die wir im Neuen Testament haben. Er bezeugt, dass er von Jesus selbst damit beauftragt worden ist, allen Nicht-Juden in der ganzen damals bekannten Welt davon zu berichten, dass Jesus f&#252;r uns gestorben ist.<br /><br />Paulus befasst sich in seinen Briefen mit aktuellen Problemen der Gemeinden. Die meisten Geschichten aus dem Leben Jesu setzt er als bekannt voraus. Dar&#252;ber erfahren wir deshalb mehr in den Evangelien. <br /><br />Bitte selber lesen und gr&#252;beln.<br /><br />http://www.ekd.de/jesus_fragen/index.html </b>]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/7-humor-10/frag-jesus/</guid>
			<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 20:59:45 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
		</item>
		<item>
			<title>Jeder sollte einige Heilige haben, die ihm besonders wertvoll sind</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/jeder-sollte-einige-heilige-haben-die-ihm-besonders-wertvoll-sind/</link>
			<description><![CDATA[<b>Benedikt XVI. bei der Generalaudienz: &#8222;Mir pers&#246;nlich ist durch meine Studien der heilige Augustinus ein ganz pers&#246;nlicher Freund und Gef&#228;hrte geworde</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Benedikt XVI. bei der Generalaudienz: &#8222;Mir pers&#246;nlich ist durch meine Studien der heilige Augustinus ein ganz pers&#246;nlicher Freund und Gef&#228;hrte geworden. Sein Leben war erf&#252;llt von der Suche nach Wahrheit.&#8220;</b><br /><br />Vatikanstadt (kath.net/RV) <b>Jeder Mensch braucht in seinem Leben andere Menschen die ihm nahe sind, Freunde etwa und Familie. Jeder Mensch braucht aber in seinem Leben auch Begleiter auf dem Glaubensweg. Das betonte Papst Benedikt an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz in Castel Gandolfo, wie Radio Vatikan berichtet. </b><br /><br />Solche Begleiter auf dem Glaubensweg k&#246;nnten geistliche Begleiter oder Beichtv&#228;ter sein, es k&#246;nnten aber auch einige Heilige sein. Jeder sollte einige Heilige haben, die einem besonders nahe sind.<br /><br />&#8222;Mir pers&#246;nlich ist durch meine Studien der heilige Augustinus ein ganz pers&#246;nlicher Freund und Lebensgef&#228;hrte geworden. Sein Leben war erf&#252;llt von der Suche nach Wahrheit. Die war nicht leicht zug&#228;nglich, er hat viele Umwege machen m&#252;ssen, aber er lie&#223; sich nie davon abbringen, zu suchen, was wirklich wahr ist. Gibt es Gott? Wer ist er? Wo ist er? Diese Suche hat ihm schlie&#223;lich Sinn und Halt gegeben und ihn zum lebendigen Gott gef&#252;hrt.&#8220;<br /> <br />Seine Erfahrungen als Mensch und Christ seien auch heute noch relevant, in einer Zeit, in der es scheint, als ob der Relativismus die Wahrheit geworden sei. Augustus habe sich nie mit &#8222;Pseudo-Wahrheiten&#8220; zufrieden gegeben, so Benedikt weiter. <br /><br />Die Unruhe der Suche habe sein Leben bestimmt, alles andere habe ihm keine Ruhe gegeben. Zuletzt sei ihm klar geworden, dass nicht er die Wahrheit findet, sondern dass die Wahrheit, die er sucht, ihn gefunden hat. Wir sollten sicher sein, dass unsere N&#228;he zu solchen Heiligen uns wachsen lasse als Menschen und als Christen. <br /><br />Papst fordert Eingreifen in Mogadischu<br /><br />Papst Benedikt XVI. hat w&#228;hrend der Generalaudienz die Staatengemeinschaft zum Eingreifen in Somalia aufgefordert. Dort hatten am Dienstag Terroristen ein Hotel attackiert. <br /><br />&#8222;Meine Gedanken sind in Mogadischu, von wo immer neue Nachrichten von grausamer Gewalt kommen und das gestern Schauplatz eines neuen Blutbades war. Ich bin den Familien der Opfer nahe und allen, die in Somalia unter Hass und Instabilit&#228;t leiden. <br /><br />Ich hoffe, dass die internationale Staatengemeinschaft keinen Einsatz scheut, den Respekt f&#252;r das Leben und f&#252;r die Menschenrechte wieder aufzubauen.&#8220; <br /><br />Bei dem Angriff hatten Terroristen der radikalislamischen Shabaab-Miliz in dem Hotel in Mogadischu 31 Menschen get&#246;tet, darunter sechs Parlamentsangeh&#246;rige und zahlreiche andere Staatsangestellte. Anschlie&#223;end hatten die Angreifer sich selbst in die Luft gesprengt.<br /><br /><b>Hier eine wunderbare Lesermeinung, der ich DANKE sagen m&#246;chte<img src="http://kathspace.com/community/file/pic/emoticon/default/danke-klasse.gif" alt="danke" /><br />studiosus <br /> <br />Ja,<br />desto aelter ich werde desto wichtiger werden auch die Engel fuer mich... besonders der hl. Schutzengel, aber auch allgemein...<br /><br />in den letzten Jahren habe ich mir, eigentlich fast wie automatisch, ein sehr schoenes Gebet zueigen gemacht, das ist oft und gerne rezitiere (begonnen hat es eigentlich in einem Winter mit viel Glatteis als ich spaet dran war und auf die Uni zu einer Pruefung eilen musste hehehe aber irgendwie ist es mir damals den Winter ueber geblieben, hat den Fruehling und die Schneeschmelze ueberstanden, war im Sommer immer noch praesent und ist mir bis heute eigentlich praesent geblieben <img src="http://kathspace.com/community/file/pic/emoticon/default/smile.png" alt="Smile" />)<br /><br />Eigentlich ist es ja aus einer Bachkantate genommen:<br /><br />Bleibt ihr Engel, bleibt bei mir<br />Fuehret mich auf beiden Seiten<br />Dass mein Fuss nicht moege gleiten.<br />Aber lernt mir auch allhier<br />Euer grosses Heilig singen,<br />Und dem Hoechsten Dank zu bringen<br /><br /><br />(Ja, lernen und lehren wird hier nicht korrekt gebraucht, ich weiss, heisst aberr so das Gebet... der liebe Gott weiss schon bescheid wie's gemeint ist <img src="http://kathspace.com/community/file/pic/emoticon/default/wink.png" alt="Wink" />)</b><br /><br /><b>Jedenfalls sind so kleine Gebete sehr geeignet dass man mit ihnen ein wenig den Tag durchzieht, auch wenn man unterwegs ist, waehrnd man irgendwas anderes macht, waehrend man die Mahlzeiten einnimmt, wenn man auf dem Weg zum Einkaufen ist etc... irgendwie muss ich mitunter innerlich beinah etwas schmunzeln weil ich mir denke: man befindet sich am Ort XY (keine Ahnung, sagen wir man ist mit jemandem unterwegs oder man ist im Geschaeft oder im Zug oder was weiss ich wo), keiner ahnt dass hier Gebete anwesend sind und doch sind sie es... freilich vergisst man viel oefter als man drandenkt, aber ab und an faellt es einem eben doch dann wieder ein <img src="http://kathspace.com/community/file/pic/emoticon/default/smile.png" alt="Smile" />)</b>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 08:33:58 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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			<title>Englands neue Heldin</title>
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			<description><![CDATA[:<b> Englands neue Heldinraine Allard</b><br /><br /><img src="http://www.foxnews.com/images/339562/4_61_motherdies320.gif" alt="" /><br /><br /> Eine 33-j&#228;hrige Britin lehnte w&#228;hrend der Schwangerschaft zu ihrem vierten Kind eine Chemotherapie ab, um das L...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[:<b> Englands neue Heldinraine Allard</b><br /><br /><img src="http://www.foxnews.com/images/339562/4_61_motherdies320.gif" alt="" /><br /><br /> Eine 33-j&#228;hrige Britin lehnte w&#228;hrend der Schwangerschaft zu ihrem vierten Kind eine Chemotherapie ab, um das Leben des Kindes zu retten - Am 18. November 2007 wurde Liam geboren, genau zwei Monate sp&#228;ter, am 18. Januar 2008, starb die Mutter <br /><br />London www.kath.net <br />England neue Heldin hei&#223;t Lorraine Allard und darf wohl in einem Atemzug mit der heiligen Gianna Beretta Molla genannt werden. 2007 wurde die 33-j&#228;hrige Lorraine Allard schwanger. <br /><br />Im vierten Schwangerschaftsmonat erfuhr sie, dass sie an Leberkrebs litt. Die &#196;rzte stellten sie vor die Wahl: Abtreibung und sofortiger Beginn einer Chemotherapie oder Verzicht auf die Chemotherapie bis zur Geburt des Kindes. <br /><br />Lorraine entschied sich f&#252;r eine Fr&#252;hgeburt durch einen Kaiserschnitt. "Wenn ich sterben muss, dann soll mein Baby leben", sagte sie ihrem Ehemann laut einem Bericht von "FoxNews". <br /><br />Das Baby Liam kam am 18. November 2007 auf die Welt, unmittelbar danach begann die Behandlung. Allerdings war klar, dass es inzwischen zu sp&#228;t war. <br /><br />Genau zwei Monate nach der Geburt von Liam starb die Mutter. Sie hinterl&#228;sst neben dem neugeborenen Liam ihre drei T&#246;chter Leah, Amy und Courtney. Ihr Ehemann Martyn Allard sagte gegen&#252;ber britischen Medien: "Lorraine war trotz der Schmerzen auch am Ende sehr positiv eingestellt. Sie hatte die St&#228;rke f&#252;r uns alle. Ich kann nicht genau beschreiben, wie mutig sie war. Am Ende, als wir alle wussten, dass die Behandlung nicht gut verlief, war sie noch immer voller Freude, dass sie Liam das Leben schenken konnte." <br /><br /><img src="http://www.foxnews.com/images/339562/4_62_liam320.gif" alt="" /><br /> <br /><br />Baby Lima]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 14:12:20 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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			<title>Der Hl. Rosenkranz-die Geschichte</title>
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			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:10:14 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Rosario51</dc:creator>
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			<title>Die Geschichte des Rosenkranzes</title>
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			<description><![CDATA[Die Geschichte des Rosenkranzes<br />1. Teil <br />(Franz Michel Willam; 1947)<br /><br />I.<br /><br />Die geistigen Urspr&#252;nge der Rosenkranzandacht.<br /><a href="http://kathspace.com/community/Rosario51/photo/view/pb200204-rosenkr/"><img src="http://kathspace.com/community/file/pic/photo/08/2010/Rosario51-pb200204-rosenkr_500.jpg" alt="Rosenkranz von Rosario51" /></a><br /><br />Der Rosenkranz gleicht eine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Geschichte des Rosenkranzes<br />1. Teil <br />(Franz Michel Willam; 1947)<br /><br />I.<br /><br />Die geistigen Urspr&#252;nge der Rosenkranzandacht.<br /><a href="http://kathspace.com/community/Rosario51/photo/view/pb200204-rosenkr/"><img src="http://kathspace.com/community/file/pic/photo/08/2010/Rosario51-pb200204-rosenkr_500.jpg" alt="Rosenkranz von Rosario51" /></a><br /><br />Der Rosenkranz gleicht einem m&#228;chtigen Strome, der sich aus mehreren Fl&#252;ssen zusammensetzt. Diese entspringen alle auf denselben geistigen H&#246;hen. Die geistigen H&#246;hen sind in diesem Falle die liturgischen Gebete der Kirche, soweit sie nicht der Feier des heiligen Messopfers zugeordnet sind, sondern in sich selbst dem Gebetsverkehr mit Gott dienen. Daher soll die Geschichte des Rosenkranzes mit einem Blick auf diese H&#246;hen einsetzen. Dann m&#246;ge der Abstieg in das Land des Glaubens nach jener Richtung beginnen, in welcher die Fl&#252;sse entspringen, die sich im Strome des Rosenkranzes vereinen.<br /><br />II<br /><br />Die liturgischen Gebete der Kirche und ihre Nachbildungen<br />in der Sprache des Volkes. <br />Grundvorg&#228;nge<br /><br />Der Zeit um das Jahr 1000, mit der die Entwicklung der Rosenkranzandacht anhebt, war etwas Gutes eigen: im einfachen Volke bestand ein beharrliches Verlangen, am Leben der Kirche, wie es sich in der Feier des Gottesdienstes, in der Feier des hl. Messopfers und im Chorgebete der M&#246;nche darstellte, m&#246;glichst innigen Anteil zu nehmen. Dem Begehren des Volkes entsprach in kirchlichen Kreisen ein ebenso ernstliches wie weitherziges Bestreben, das Volk geistig nahe an den Altar und an die B&#228;nke des Chorgebetes heranzuf&#252;hren.<br /><br />Die Natur der Dinge brachte es mit sich, dass man k&#252;rzere heilige Texte dem Volke in der lateinischen Sprache selbst &#252;bermittelte. Hiezu geh&#246;rten jene Teilt der heiligen Messe, die man sang, also vor allem das Kyrie, das Credo und das Sanctus. Doch gab es immerhin auch Bauern, die noch etwas von den sieben Bu&#223;psalmen in Latein wussten. Am meisten lateinische Gebete kannten die Laien, die in den weit ausgedehnten landwirtschaftlichen Klosterbetrieben arbeiteten. In den Klosterkirchen fanden sich, namentlich an Festtagen, au&#223;er ihnen auch viele Leute ein, die Mitglieder der sogenannten Gebetsverbr&#252;derungen waren. Durch diese M&#228;nner und Frauen gelangten manche lateinische Gebete in die Familien und wurden dann dort von Geschlecht zu Geschlecht m&#252;ndlich &#252;berliefert.<br /><br />Der Inhalt der l&#228;ngeren Texte konnte dem Volke nur auf dem Wege geistig zu eigen werden, dass man eine &#220;bertragung in die Volkssprache bereitstellte. Dazu kam es sehr oft auf dem Weg &#252;ber eine Fassung, die noch der lateinischen Sprache angeh&#246;rte, ihrem Inhalte nach aber sich aus dem Gem&#252;te des Volkes n&#228;hrte. Das ber&#252;hmteste Werk dieser Gattung ist das Buch von der Nachfolge Christi. Millionen von Christen haben die Nachfolge Christi in ihrer Muttersprache gelesen, ohne auch nur im geringsten daran zu denken, dass sie ein lateinisch geschriebenes und nachtr&#228;glich in die Volkssprache &#252;bersetztes Werk vor sich haben k&#246;nnten. Diese Art von Latein war innerlich von einer ganz anderen Geistigkeit als die alte r&#246;mische Sprache, und das Volk vernahm darin die Schl&#228;ge seines eigenen Herzens.<br /><br />Was die heilige Messe betrifft, f&#252;gte man, um dem Volke entgegenzukommen, vor allem nach dem Graduale ein gesangliches Zwischenst&#252;ck ein. Man nannte es Sequenz, das hei&#223;t, "Nachfolgendes". In der Sequenz brachte man den Festgedanken der Messe in dichterischer Gestalt zum Ausdruck, dichterisch in dem Sinne genommen, dass er vom Volke leichter verstanden wurde. Der Unterschied, der zwischen dem warmen und tiefen Gem&#252;te einer solchen Sequenz und einem rein liturgischen knapp gefassten Texte besteht, wird jedem Leser offenbar, wenn er sich einige Beispiele daraufhin ansieht.<br /><br />Der Alleluja-Vers des hohen Osterfestes lautet: "Unser Osterlamm ist geschlachtet, Christus." An diesen Vers wurde die Sequenz, die heute noch zur Ostermesse geh&#246;rt, angef&#252;gt. In ihr kommt das froh erregte Zwiegespr&#228;ch mit Maria vor.<br /><br />"Maria, was ist geschehen? <br />Was hast du suchend gesehen?" <br />"Christi Grabstatt sah ich, vom Leben <br />Und Glanz des Erstandenen umgeben. <br />Sah himmlische Boten, <br />Schwei&#223;tuch und Linnen des Toten. <br />Erstanden ist Christus, mein Hoffen, <br />Er geht euch nach Galil&#228;a voran."<br /><br />Der Alleluja-Vers der Pfingstmesse lautet: "Komm, Heiliger Geist, erf&#252;lle die Herzen Deiner Gl&#228;ubigen und entz&#252;nde in ihnen das Feuer Deiner Liebe.&#8220; Zu diesem Satz entstand, m&#246;glicherweise als ein Werk des heiligen Erzbischofs Stephan Langton, die Sequenz, die mit den Versen beginnt:<br /><br />Komm, o Geist der Heiligkeit!<br />Aus des Himmels Herrlichkeit<br />Sende Deines Lichtes Strahl!<br /><br />Vater aller Armen Du,<br />Aller Herzen Licht und Ruh',<br />komm mit Deiner Gaben Zahl.<br /><br />Tr&#246;ster Du in jedem Leid,<br />Labsal voll der Lieblichkeit,<br />Komm, o s&#252;&#223;er Seelengast.<br /><br />Der Alleluja-Vers des Fronleichnamsfestes hei&#223;t: "Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise, und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und Ich in ihm." F&#252;r diesen Satz dichtete der heilige Thomas von Aquin die Sequenz, die also einsetzt:<br /><br />Deinem Heiland, deinem Lehrer,<br />Deinem Hirten und Ern&#228;hrer, <br />Sion, stimm ein Loblied an.<br />Preis nach Kr&#228;ften seine W&#252;rde,<br />Da kein Lobspruch, keine Zierde<br />Seiner Gr&#246;&#223;e gleichen kann.<br /><br />Dieses Brot sollst du erheben,<br />Welches lebt und gibt das Leben,<br />Das man heut den Christen zeigt;<br />Dieses Brot, das einst im Saale<br />Christus Selbst beim Abendmahle<br />Seinen J&#252;ngern dargereicht.<br /><br />Zu den Kirchenliedern, die in den Sprachen aller christlichen. V&#246;lker gesungen werden, z&#228;hlen auch die Sequenz vom Feste der sieben Schmerzen Marias und die Sequenz der Totenmesse.<br /><br />Die Sequenz vom Feste der sieben Schmerzen Marias beginnt mit der Strophe:<br /><br />Christi Mutter stand mit Schmerzen<br />Bei dem Kreuz und weint von Herzen,<br />Als ihr lieber Sohn da hing.<br /><br />Durch die Seele voller Trauer,<br />Seufzend unter Todesschauer,<br />Jetzt das Schwert des Leidens ging.<br /><br />Die Sequenz der Totenmesse bricht, wie man sagen kann, mit den Worten los:<br /><br />Tag des Zorns, der r&#228;cht und richtet, <br />Der zu Staub das All vernichtet, <br />Wie Prophetenwort berichtet. <br />Welch ein Schrecken, welch ein Beben, <br />Wenn, zu richten alles Leben, <br />Sich der Richter wird erheben!<br /><br />Neben den Sequenzen f&#252;gte man aber auch noch andere St&#252;cke in die Messe ein, die sich inhaltlich an feststehende liturgische Texte anschlossen. Derartige Einschaltungen hie&#223;en Tropen. So waren z.B. gesangliche Erweiterungen des Kyrie beliebt. Ein Tropas zum Kyrie der Muttergottesmesse lautete:<br /><br />Gegr&#252;&#223;t seist du jetzt, Gottesgeb&#228;rerin Maria!<br />Erbarme dich, Herr, erbarme dich! <br />Gegr&#252;&#223;t seist du jetzt, heller Meeresstern!<br />Erbarme dich, Herr, erbarme dich! <br />Gegr&#252;&#223;t seist du, Pforte in das verschlossene Haus!<br />Erbarme dich, Herr, erbarme dich!<br /><br />Tempel des wahren Gesalbten warest du,<br />Erbarme dich, Herr, erbarme dich! <br />Christi Mutter zu sein hast du verdient,<br />Erbarme dich, Herr, erbarme dich! <br />Christi Mutter zu sein hast du dich bereit erkl&#228;rt,<br />Erbarme dich, Herr, erbarme dich!<br /><br />Hilf denen, die in Liebe dich preisen,<br />            Erbarme dich, Herr, erbarme dich!<br />Hilf denen, die in Gebeten dich bitten,<br />            Erbarme dich, Herr, erbarme dich!<br />Hilf denen, die dich loben und ehren<br />            Erbarme dich, Herr, erbarme dich!<br />Und sagen: Sei gegr&#252;&#223;t!<br /><br />Von den rund 5000 lateinischen Sequenzen und Tropen, die erhalten sind, wurde im Laufe der Zeit eine ansehnliche Zahl dichterisch geformt in die Volkssprache &#252;bertragen und so verbreitet.<br /><br />In gleicher Weise f&#252;hrte man auch Einschaltges&#228;nge zu gewissen Teilen des Chorgebetes ein. Diese nannte man "Verbeta", das hei&#223;t, "Erweiterungen". An die Worte "Freue dich, Jungfrau Maria, du bist nach der Geburt unverletzt geblieben", schloss sich z. B. folgender Gesang an:<br /><br />Unverletzt und unber&#252;hrt<br />Und keusch bist du, Maria!<br /><br />Erhabene Mutter, <br />Du bist Christus am teuersten von allen!<br /><br />Geworden bist du<br />Zum strahlenden Tor f&#252;r den K&#246;nig,<br /><br />Nimm an die frommen Lobegebete!<br /><br />Diese Antiphonen des Breviers, die sich an die Mutter des Herrn wenden, verdienen &#252;berhaupt eigens erw&#228;hnt zu werden. Sie sind n&#228;mlich f&#252;r die Entstehung des ersten und zweiten Teils des Gegr&#252;&#223;t seist du Maria von Bedeutung.<br /><br />Der geistige Inhalt der Hymnen des Breviers kam in gereimten &#220;bersetzungen unter das Volk.<br /><br />In einzelnen F&#228;llen machte man, um den Gl&#228;ubigen den Anschluss an die Liturgie und an das Gebet der Kirche noch mehr zu erleichtern, das ganze Messformular und das gesamte Tagesbrevier des Festes in gereimten Dichtungen zug&#228;nglich. So wurde z. B. die Muttergottesmesse von einem Dichter des 12. Jahrhunderts in der Volkssprache wiedergegeben.<br /><br />Auf diesem Wege gewann das Volk, das zum gr&#246;&#223;ten Teile weder schreiben noch lesen konnte, zuweilen eine solche Vertrautheit mit dem unterschiedlichen Range und der besonderen Bestimmung dieser Gebete, wie sie heute trotz aller gedruckten &#8222;Texte" oft noch mehr ein Wunsch als Wirklichkeit ist.<br /><br />Die gr&#246;&#223;te Bedeutung f&#252;r die Entstehung des Rosenkranzes hatten jedoch die Nachbildungen des liturgischen Psalmengesanges, dem Hauptteile des kirchlichen Stundengebetes. Darum soll der n&#228;chste Abschnitt dessen Nachbildungen in den Gebeten des Volkes gelten.<br /><br />III.<br /><br />Der Psalter der Heiligen Schrift im liturgischen Gebete der Kirche <br />und seine vier stellvertretenden Psalter im Gebet des Volkes<br /><br />Das Psalterium, die 150 Psalmen der Heiligen Schrift, bildeten seit je den l&#228;ngsten und wichtigsten Teil des kirchlichen Stundengebetes. Es ist daher selbstverst&#228;ndlich, dass man dem Volke vor allem ein Gegenst&#252;ck f&#252;r das lateinische Psalterium des Stundengebetes zu bieten suchte. Doch gerade diesem Vorhaben, dem man die h&#246;chste Bedeutung beilegte, stellten sich auch die gr&#246;&#223;ten Schwierigkeiten entgegen. Die Mehrzahl der Laien konnte ja nicht lesen, und jene, die die Kunst des Lesens inne hatten, verf&#252;gten meistens nicht &#252;ber das zum Ankaufe einer Psalmenabschrift erforderliche Geld und entsprechende Kenntnis im Latein. dass die Gl&#228;ubigen die vielen und oft recht langen Psalmen in Latein auswendig lernen und sich die &#220;bersetzung in der Volkssprache dazu merken sollten, lie&#223; sich auch nicht verlangen.<br /><br />Da eine unmittelbare &#220;bernahme der Psalmen Davids in das Gebet des Volkes, somit nicht in Frage kam, ging man dazu &#252;ber, Ersatzgebete f&#252;r sie zu schaffen. Der Ausdruck "Psalter" erhielt nach und nach eine neue Bedeutung: er bezeichnete neben den 150 Psalmen der Heiligen Schrift jede Reihe von Gebeten, die sich aus 150 Einheiten zusammensetzte.<br /><br />Mit diesen Bestrebungen war die erste Grundlage und der Keim zum Rosenkranzgebete gegeben. Damals, als die Entwicklung noch in den Anf&#228;ngen steckte, konnte man freilich nicht ahnen, dass an die Seite des kirchlichen Chorgebetes mit dem lateinischen Psalterium der heutige Rosenkranz als ein volkssprachlicher Psalter, als das Chorgebet der Gl&#228;ubigen treten w&#252;rde.<br /><br />1. Der Psalter aus 150 Vaterunsern<br /><br />Die wissenschaftliche Forschung hat auch selbst in den Jahren, wo sie sich, wie man sagen kann, auf alle m&#246;glichen Einzelfragen st&#252;rzte, im allgemeinen eine gro&#223;e Zur&#252;ckhaltung gezeigt, sobald es sich um die Frage handelte, wovon das religi&#246;se Leben der Unterschichten in den V&#246;lkern Europas jeweils seine Anregungen bezog und wie sie ihr Beten formten. Wir wissen ganz genau zwischen einem jonischen, dorischen und korinthischen Baustil zu unterscheiden; wir sind aber gar bald &#252;berfragt, wenn wir &#252;ber die verschiedenen Arten von Betweisen etwas sagen sollen. W&#252;rden wir uns in den Betweisen so gut wie in den griechischen Baustilen auskennen, so w&#252;rde Irland innerhalb dieser Wissenschaft einen &#228;hnlichen Rang einnehmen, wie man ihn dem Volke der Griechen im Reiche der Kunst immer wieder in feiernden Worten zuspricht.<br /><br />In Irland, im Lande der Beter und der Heiligen, stand das Buch der Psalmen von allem Anfang an in h&#246;chstem Ansehen. Die irischen M&#246;nche beteten sich in diese Psalmen, die zugleich ihre Lieder im Glauben waren, mit der ihnen eigenen Fr&#246;mmigkeit voller Hingabe hinein. Bezeichnend daf&#252;r ist, dass sie dem Buche der Psalmen einen eigenen Namen gaben und die 150 Psalmen "Na tri coicat", &#8222;die drei F&#252;nfziger" nannten.<br /><br />Auf dieser Insel setzte denn auch an zwei Stellen jene Entwicklung ein, die in ihrer Entfaltung im heutigen Rosenkranzgebete ihren Abschluss fand.<br /><br /> <br /><br />Wie schon bemerkt wurde, nannten die irischen M&#246;nche das Buch der Psalmen die drei F&#252;nfziger. Man z&#228;hlte dementsprechend einen ersten, einen zweiten und einen dritten F&#252;nfziger. Solche F&#252;nfziger wurden nach der Beichte als Bu&#223;e - die &#246;ftere Beichte kam ja auch von Irland her - aufgegeben und auch als Gebet f&#252;r die Seelenruhe der Verstorbenen verrichtet. So bezeugt z. B. eine Urkunde aus dem Kloster Kemble (nach 800), dass die<br />Mitglieder des Klosters f&#252;r jeden verstorbenen Wohlt&#228;ter zwei F&#252;nfziger, also 100 Psalmen, zu beten hatten. Dasselbe wird auch von einem K1oster in Canterbury f&#252;r ungef&#228;hr die gleiche Zeit gemeldet.<br /><br />Mit den M&#246;nchen Kolumban und Gallus und ihren Heimatgenossen kam die Einteilung der Psalmen in drei F&#252;nfziger auf das Festland Europas. In jenen Jahrhunderten zwischen der V&#246;lkerwanderung und der Zeit Karl des Gro&#223;en war das Irische wirklich und buchst&#228;blich die zweite Kirchensprache neben dem Latein. Seine geistigen Ausstrahlungen reichten bis nach Oberitalien. Eine Urkunde aus dem Jahre 800 meldet uns, dass die beiden Kl&#246;ster St. Gallen und Reichenau miteinander eine Abmachung trafen und sich zu einer Gebetsgemeinschaft zusammenschlossen. Sooft ein Mitglied der beiden Kl&#246;ster starb, mussten alle Priester der beiden Kl&#246;ster eine hl. Messe lesen und alle Nichtpriester einen F&#252;nfziger beten. Nach einer Urkunde des Klosters  Fulda wandten sich die M&#246;nche daselbst an Karl den Gro&#223;en und baten ihn, man m&#246;ge sie bei der alten Gewohnheit lassen, jeden Monat eine Vigil und 50 Psalmen, am Jahrestage, ihres Klostergr&#252;nders Sturm jedoch eine Vigil     und das ganze Psalterium, also alle drei F&#252;nfziger zu beten.<br /><br />Nun gab es in diesen Kl&#246;stern nat&#252;rlich auch Laienbr&#252;der, die von Latein nicht viel verstanden und daher keinen F&#252;nfziger beten konnten. M&#246;glicherweise wurden diese Laienbr&#252;der schon damals zu bestimmten Ersatzgebeten f&#252;r die Psalmen verpflichtet. Jedenfalls l&#228;sst sich f&#252;r das Jahr, 1096 f&#252;r das Kloster Cluny feststellen, dass dort folgende Vorschrift galt: Wer Priester ist, hat f&#252;r jedes verstorbene Mitglied eine, hl. Messe zu lesen. Wer nicht Priester ist, hat 50 Psalmen oder 50 Vaterunser, also f&#252;r jeden Psalm ein Vaterunser, und im ganzen einen neuen F&#252;nfziger, einen F&#252;nfziger von 50 Vaterunsern zu beten. Eine Einheit von 50 Psalmen bezeichnete man dann nach dem lateinischen Worte "Quinquaginta" als eine "Quinquena".<br /><br />Eine &#228;hnliche Bestimmung findet sich in den Regeln des Zisterzienserordens. Jeder Priester hatte f&#252;r die verstorbenen Mitglieder des Ordens (w&#228;hrend des Jahres) 20 heilige Messen und jeder Nichtpriester 10 Psalter oder 1500mal den Psalm Miserere oder 1500 Vaterunser zu beten. F&#252;r einen Verstorbenen des eigenen Klosters hatte jeder Priester drei heilige Messen und jeder Laienbruder 150 Miserere oder 150 Vaterunser zu beten. Dem Psalter aus 150 Psalmen entsprachen auch in diesem Falle 150 und jedem einzelnen Psalm je ein Vaterunser.<br /><br />Im Templerorden gab es eine &#228;hnliche Bestimmung. Dort mussten nach den Beschl&#252;ssen des Konzils von Troyes (1128) beim Tod eines Mitgliedes sieben Tage hindurch alle 100 Vaterunser, also die Vaterunser von zwei F&#252;nfzigern des Psalters, beten.<br /><br />Neben der Sitte, den Psalter in drei F&#252;nfziger einzuteilen und von den einfachen Leuten des Volkes f&#252;r einen Psalm ersatzweise ein Vaterunser beten zu lassen, war f&#252;r das Werden des Rosenkranzes noch ein zweiter Brauch von Bedeutung, der sich ebenfalls von Irland herleitete.<br /><br />Die englischen Forscher unterscheiden, soweit es sich um die Geschichte der Fr&#252;hzeit und des Mittelalters handelt, nicht blo&#223; zwei, sondern drei Arten von Gebeten; n&#228;mlich "m&#252;ndliche", "k&#246;rperliche" und "betrachtende" Gebete. Unter dem Stichworte "k&#246;rperliche Gebete" fassen sie jene alten Gebets&#252;bungen zusammen, die mit Verneigungen, Kniebeugungen und Hinstrecken auf den Boden, an die Brust klopfen, Ausspannen der Arme, verbunden waren. Diese Gebetsweise, die im Morgenlande von alters her heimisch war und unter anderem in den Gebets&#252;bungen der Mohammedaner fortlebt, geh&#246;rte auch zum fr&#252;hesten Gebetsleben Irlands. Mit den irischen, schottischen und angels&#228;chsischen Mission&#228;ren kam auch sie auf das europ&#228;ische Festland.<br /><br />Die Kniebeugungen und Verbeugungen, die mit den Gebeten verbunden waren, hatten damals auch einen eigenen Namen; man bezeichnete sie als "veniae". In diesem Ausdruck ist miteingeschlossen, dass diese Gebete mit Vorliebe als Flehgebete verrichtet wurden.<br /><br />Das Beten mit ausgespannten Armen hie&#223; man im Irischen "Cro&#223;figil". Dieser Ausdruck wird in alten Urkunden mit "Kriuzestale" - so soll es wohl hei&#223;en und nicht "Kiuzestale" - also "im Kreuze sprechen" wiedergegeben, gemeint ist eine solche Haltung annehmen, dass der Leib und die ausgebreiteten Arme ein Kreuz bilden. In Schweizer Urkunden wird diese Art zu beten ein Beten mit "zertanen Armen" genannt.<br /><br />Es lag nahe, dass Laien, die an Stelle der lateinischen Psalmen die gleiche Zahl von Vaterunser beteten, die Sitte aufbrachten, diese Vaterunser ebenfalls mit Kniebeugungen zu begleiten. So ist es zu erkl&#228;ren, dass in den folgenden Jahrhunderten, wie die Urkunden zeigen, weithin die Sitte verbreitet war, eine bestimmte Anzahl von Gegr&#252;&#223;t seist du Maria mit ebensoviel Kniebeugungen oder Verneigungen zu verbinden.<br /><br />Ein wertvolles Zeugnis f&#252;r diese irische Betweise und ihre Verbindung mit den Psalmen findet sich z.B. in der Lebensbeschreibung des heiligen Patrik. Von ihm wird n&#228;mlich berichtet, dass er die Nacht in drei Abschnitte einteilte, von denen die ersten zwei dem Gebete gewidmet und das letzte Drittel dem Schlaf aufgespart war. Die Gebetszeit habe er dann auf die Weise ausgef&#252;llt, dass er 100 Psalmen, also zwei F&#252;nfziger betete und dabei 200mal, also wohl bei Beginn und Ende eines jeden Psalmes, die Kniebeugung machte. Den letzten F&#252;nfziger der Psalmen habe er, um sich wach zu halten und Bu&#223;e zu tun, in kaltem Wasser stehend und mit ausgespannten Armen gebetet.<br /><br />Als Bu&#223;- und Totengebet dieser Art ist auch die mittelalterliche Sitte aufzufassen, dass der Papst an den letzten Tagen der Karwoche neben dem gew&#246;hnlichen Officium noch alle, 150 Psalmen betete. Fromme Laien und ganze Ordensgemeinschaften ahmten dies nach und in einzelnen Orden hat sich diese Sitte bis heute erhalten.<br /><br />Die einen l&#228;cheln und die andern &#228;rgern sich, wenn sie von einer solchen Betweise h&#246;ren. Eigentlich sollten jedoch wir alle zusammen etwas anderes tun, n&#228;mlich diese Art zu beten in t&#228;tiger Erfahrung erproben und einige Zeit hindurch auch so beten. F&#252;r Menschen, die so viel auf selbst&#228;ndige Untersuchung und &#220;berpr&#252;fung geben, w&#228;re das eigentlich selbstverst&#228;ndlich. Die Probe w&#252;rde freilich in den meisten F&#228;llen damit enden, dass man entweder sofort wieder aufh&#246;rt oder sich auf eine viel lebhaftere Weise als gew&#246;hnlich auf die ehrfurchtgebietende und anbetungsheischende Gegenwart Gottes besinnt. Aus diesem Grundgef&#252;hl ist n&#228;mlich das mit Geb&#228;rden begleitete Beten entstanden.<br /><br />Diese Art zu beten lebt im Volke verborgenerweise bis zum heutigen Tage fort. Es gibt noch Familien, die in besonders schweren Anliegen mit ausgespannten Armen beten. In Nieder&#246;sterreich bestand bis in die letzten Menschenalter die Sitte, am Feste der Apostelf&#252;rsten Petrus und Paulus um 12 Uhr mittags ins Freie zu treten und mit dem Gesicht nach S&#252;den, nach Rom gerichtet, den Engel des Herrn mit ausgespannten Armen zu beten, um den Segen des heiligen Vaters zu empfangen.<br /><br />Von dieser "k&#246;rperlichen Betweise" bis zur &#228;ltesten Form des Psalters war es nicht sehr weit. Man musste nur das Beten von 50 Vaterunser f&#252;r 50 Psalmen, von 100 Vaterunser f&#252;r 100 Psalmen und von 150 Vaterunser f&#252;r 150 Psalmen von seiner Verbindung mit Beichte oder Sterbefall l&#246;sen und sich zur Gewohnheit machen, jeden Tag 50, 100 oder 150 Vaterunser zu beten, dann erhielt man ein Gebet, das schon irgendwie einem oder zwei oder drei Rosenkr&#228;nzen entsprach.<br /><br />Wenn der Psalter heute in den freudenreichen, den schmerzhaften und glorreichen Rosenkranz zu je 50 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria eingeteilt wird, so leitet sich diese Dreiteilung von der irischen Dreiteilung des Psalters der Heiligen Schrift ab und ist nicht erst f&#252;r den Psalter-Rosenkranz in der Volkssprache eingef&#252;hrt worden.<br /><br />Der Brauch, die Vaterunser und andere kurze Gebete an Schn&#252;ren zu z&#228;hlen, war schon lange vor der Zeit des hl. Dominikus volkst&#252;mlich. Das beweist unter anderem ein beurkundeter Vorfall aus Isny im Allg&#228;u. Dort brach um das Jahr 1151 ein Erbstreit aus, dessen Schlichtung davon abhing, ob die Z&#228;hlschnur, der "Z&#228;hler", wie Messer und Gabel zum pers&#246;nlichen Besitze oder wie Bett und Stuhl zum gew&#246;hnlichen Nachlasse des Toten geh&#246;rten. Die Frage wurde dahin entschieden, dass der Z&#228;hler gleich Messer und Gabel, die auch jedermann besa&#223;, zum pers&#246;nlichsten Eigentum der Verstorbenen zu rechnen sei. Im Sachsenspiegel, dem Rechtsbuche, das ungef&#228;hr zwei Menschenalter sp&#228;ter abgefasst wurde, findet sich dann eine gleichlautende Bestimmung. Es wird erkl&#228;rt, dass einer Witwe das Recht zustehe, ihre Paternoster-Schnur als Erbgut mitzunehmen.<br /><br />In der Sprache des Volkes haben sich bis heute Bezeichnungen erhalten, die an die Zeit erinnern, da man an der Z&#228;hlschnur urspr&#252;nglich Vaterunser abz&#228;hlte. Die Z&#228;hlschnur wird n&#228;mlich, je nachdem man das Wort "noster" oder "pater" als Abk&#252;rzung gebraucht, heute noch bald als "Noster" oder "Nuster" und bald als "P&#228;ter" bezeichnet.<br /><br /> <br /><br />2. Der Psalter aus 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria.<br />Die Geschichte des Gegr&#252;&#223;t seist du Maria<br /><br />Zum Psalter aus 150 Vaterunser gesellte sich im Laufe der Zeit ein Psalter aus 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria in jenem Wortlaute, wie es damals gebetet wurde.<br /><br />Das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria hat n&#228;mlich seine eigene Geschichte. Dieses Gebet, ein Teilgebet des Rosenkranzes, leitet sich wie der Rosenkranz als Ganzes aus der Nachbildung liturgischer Gebete in den Sprachen christlicher V&#246;lker ab.<br /><br />Die Worte des Engels "Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, du bist voll der Gnade, der Herr ist mit Dir!" lie&#223;en sich mit den Worten der Base Elisabeth an die seligste Jungfrau "Du bist gebenedeit unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes" ohne weiteres zusammenf&#252;gen. In der Liturgie wurden diese beiden Begr&#252;&#223;ungen an Maria denn auch schon um 600 nach Christus im Offertorium des Adventsonntags vor Weihnachten, der ein Mariensonntag war, zu einer Einheit verbunden.<br /><br />&#220;ber die weitere Entwicklung gibt eine Legende in den Werken des heiligen Peter Damian wohl so vie1 Aufschluss, als man f&#252;r jene Zeit &#252;berhaupt erhalten kann (&#8224; 1072). Der heilige Damian erz&#228;hlt: Ein Kleriker, der sich von seinem Berufe ganz verirrt hatte, bewahrte trotzdem die gute Gewohnheit, vor einem Muttergottesbilde t&#228;glich die Worte: "Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes" zu singen. Als ihm wegen seines ungeistlichen Lebenswandels die Pfr&#252;nde genommen wurde, erschien seinem Bischofe die Muttergottes und setzte es durch, dass er wiedereingesetzt wurde und so wieder zu leben hatte.<br /><br />Diese Legende beschlie&#223;t der heilige Damian nun mit der Nutzanwendung: "Dieser Mann stimmte dieses einzige aus dem Munde des Engels oder aus dem Evangelium &#252;bernommene Verslein: &#8218;Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes' an und erhielt daf&#252;r die leibliche Nahrung als Lohn. Mit welchem Vertrauen d&#252;rfen dann diejenigen sich ewigen Lohn erhoffen, welche der seligen K&#246;nigin des Himmels t&#228;glich die, Gebete aller Tageszeiten darbringen!"<br /><br />Diese Nutzanwendung mit der Gegen&#252;berstellung des Gebetleins des Klerikers und der Tagzeiten zu Ehren der Muttergottes bewegt sich nur dann im vollen Gleichgewicht, wenn man annimmt, dass sowohl der Satz ",Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern", als auch der Satz "und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes" auch in den kleinen Tagzeiten zu Ehren Marias vorkam und gleichsam einen, wie es dem hl. Damian vorkam, freilich kl&#228;glich kurzen Auszug aus diesen Tagzeiten darstellte.<br /><br />Die Tagzeiten zu Ehren Marias am Samstag, die aus jener Zeit unver&#228;ndert auf uns gekommen sind, haben denn auch wirklich den einen Teil dieses Gebetes "Gegr&#252;&#223;t seist du Maria voll der Gnade, der Herr ist mit dir", als feierliche Einleitung und den Satz "Du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes" als Antiphon f&#252;r die Vesper und die Laudes.<br /><br />Die gleichen Elemente zeigen, soweit es sich um den Gru&#223; des Engels und den der Base Elisabeth handelt, die Tagzeiten zu Ehren Marias, die im Kloster Fonte Avellana, gebetet wurden, dem der heilige Damian selbst angeh&#246;rte. Auch in Londoner Handschriftensammlungen finden sich Tagzeiten zu Ehren Marias aus diesem Jahrhundert, welche die beiden Gr&#252;&#223;e getrennt als Teile des Gesamtgebetes enthalten. In London befindet sich daneben ferner eine Handschrift, in der das Vaterunser und das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria als Gebete angef&#252;hrt sind, die aufeinander folgen sollen. Damit ist der Beweis erbracht, dass das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria damals zu einem Gebete aufzusteigen begann, das seinen Platz neben dem Vaterunser erhielt.<br /><br />Es ist nach Thurston somit kein Zweifel, dass das "Gegr&#252;&#223;t seist du Maria&#8220; auf dem Wege &#252;ber die Tagzeiten der seligsten Jungfrau Maria in immer weiteren Kreisen bekannt und nach und nach zu einem Volksgebete wurde.<br /><br />Dieses Vorr&#252;cken des Gegr&#252;&#223;t seist du Maria neben Credo und Vaterunser l&#228;sst sich an Hand der Di&#246;zesanbestimmungen verfolgen.<br /><br />Bis zum 12. Jahrhundert f&#252;hren s&#228;mtliche Di&#246;zesanbestimmungen als solche Gebete, die alle Gl&#228;ubigen k&#246;nnen und kennen sollen, nur das Vaterunser und den Glauben an. Gegen Ende des 12. Jahrhunderts erscheint jedoch das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria mit in der Liste und wird neben das Vaterunser gestellt. Am fr&#252;hesten geschah dies in der Di&#246;zese Paris (1198).<br /><br />Auf Paris folgte Durham (1217), Trier (1227), Conventry (1237), Le Mans (1247), Valencia (1255), Norwich (1257) Rouen (1278), L&#252;ttich und Exeter (1287), die Synoden von Bergen (1320), Drontheim (1351) und Skalholt (1354). Westlich des Rheins setzten &#228;hnliche Verordnungen im n&#228;chsten Jahrhundert ein. Sie bringen das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria jedoch bereits mit dem Zusatze: Jesus oder Jesus Christus, so dass es mit den Worten "und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus oder deines Leibes Jesus Christus" schloss.<br /><br />Im 13. Jahrhunderte begann man au&#223;erdem, das Volk in Predigten &#252;ber das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria in &#228;hnlicher Weise wie &#252;ber den Glauben und das Vaterunser zu belehren. Der heilige Albert der Gro&#223;e, der heilige Thomas von Aquin und der heilige Bonaventura nahmen das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria in der kurzen Form zur Unterlage f&#252;r ihre Predigten. Der ber&#252;hmteste deutsche Prediger dieser Zeit, Berthold von Regensburg (&#8224; 1272), setzt den Leuten einmal auseinander, dass die Taufpaten ihren Sch&#252;tzlingen das Vaterunser und den Glauben beizubringen h&#228;tten und f&#252;gt dem Satz bei: "K&#246;nnen sie das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria dazu, so ist das &#8218;viel wunder', das hei&#223;t, &#8218;wunderbar gut&#8217;".<br /><br />In den gleichen Menschenaltern erschien das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria in den Legenden, oder besser gesagt: es wurden Legenden eben zu dem Ziele verbreitet, um f&#252;r dieses Gebet zu werben. So beginnt die Legende vom ertrunkenen und durch Maria geretteten Gl&#246;ckner mit den Worten:<br /><br />Ave Maria ist ein Gebet<br />Wer das je mit Flei&#223;e (beten) tat <br />Und noch heute mit Flei&#223;e tut,<br />F&#252;rwahr sein Lohn, der ist gar gut. <br />Wann die liebe K&#246;nigin,<br />Maria, die Fraue mein,<br />In rechter Zeit (in der Zeit der Not) lohnt.<br /><br />Vom 13. Jahrhundert an war das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria ein Liebligsgebet der Gl&#228;ubigen, das man neben dem Glaubensbekenntnis und dem Vaterunser nannte und zusammen mit ihnen betete.<br /><br />Im 14. Jahrhundert begann man, an das bisher &#252;bliche Gegr&#252;&#223;t seist du Maria den Namen Jesus oder den Namen Jesus Christus und ein Amen anzuf&#252;gen. Das Gebet gewann somit folgenden Wortlaut: Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus Christus. Amen.<br /><br />Im Gebetbuche "Der Seelen Trost" vom Jahre 1474 wird das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria dementsprechend schulm&#228;&#223;ig in vier Teile: in den Gru&#223; des Engels, den Gru&#223; der Base Elisabeth, den heiligen Namen Jesus Christus und das Amen zerlegt. Alte Urkunden behaupten, dass Papst Urban IV. (1261-1264) auf das Gebet mit dem Zusatz Jesus Christus einen Ablass gegeben habe.<br /><br />Den oben angef&#252;hrten Wortlaut weist das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria in einem 1498 zu Paris gedruckten Gebetbuche, in der Nachfolge Christi, und in fast allen Katechismen des 16. Jahrhunderts auf, die es &#252;berhaupt bringen.<br /><br />In einzelnen abgelegenen Gegenden erhielt sich die Erinnerung an jene Zeit, da das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria so gebetet wurde, bis in die letzten Menschenalter. Um das Jahr 1900 herum konnte man in den Alpen (z. B. im Zillertal und Allg&#228;u) noch alte Frauen finden, die "Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus Christus" sagten, und in Irland kam es damals noch vor, dass einfache Leute, wenn ihnen der Priester bei der Beichte z. B. zehn Gegr&#252;&#223;t seist du Maria zur Bu&#223;e aufgab, fragten , ob sie in diesem Falle das "Heilige Maria, Mutter Gottes"<br />auch beten m&#252;&#223;ten oder ob ein Gegr&#252;&#223;t seist du Maria ohne das Bittgebet gen&#252;ge.<br /><br />Der zweite Teil des Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, das "Heilige Maria, Mutter Gottes" entstand auf dieselbe Weise wie der erste in Nachbildung liturgischer Gebete. Da dies aber erst viel sp&#228;ter geschah, f&#228;llt auch die Verbindung dieses Bittgebetes mit dem bisherigen Gegr&#252;&#223;t seist du Maria und dem Rosenkranz in andere Jahrhunderte.<br /><br /> <br /><br />Das Aufkommen<br />des Psalters aus 150 Gegr&#252;&#223;t seist du, Maria.<br /><br />Als das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria allgemein bekannt war, wurde das "k&#246;rperliche Beten", zu dem man bisher das Vaterunser oder andere kurze Gebete verwendet hatte, auch auf dieses Gebet &#252;bertragen. In gewissem Sinne war das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria hief&#252;r besonders geeignet; es ist ja seiner Natur nach nicht ein eigentliches Gebet sondern nur ein Gru&#223; an Maria. Das Gr&#252;&#223;en hochgestellter Personen wurde aber jederzeit mit &#228;u&#223;erlichen Ehrbezeugungen verbunden.<br /><br />Wollte man eine l&#228;ngere Reihe, von Gegr&#252;&#223;t seist du Maria beten, so lag es nahe, hief&#252;r die Zahl 150 zu w&#228;hle. 150 Vaterunser betete man ja an Stelle der 150 Psalmen der Heiligen Schrift, die der Anbetung und Verherrlichung Gottes galten. 150mal sprach man nun zum Lobe Marias, der seligsten Jungfrau, die Worte, mit denen sie vom Engel Gabriel, dem Boten Gottes, angeredet worden war. Menschen, die solches taten, wiederholten somit jenen Gru&#223;, den der allwissende Gott selbst an Maria gerichtet hatte. Das konnte Maria doch nur freuen, und sie lohnte es gewiss durch ihre F&#252;rsprache bei Jesus.<br /><br />Dieser Gedanke war den Frommen und Heiligen des Mittelalters sehr vertraut. So sagt Hugo von Sancta Clara 0. P. (1263): "Wenn wir Maria also gr&#252;&#223;en, ist sie nicht so unh&#246;flich, uns nicht auch ihrerseits zu gr&#252;&#223;en. Elisabeth wurde, als sie den Gru&#223; h&#246;rte, vom Heiligen Geist erf&#252;llt. Daher soll man Maria immer wieder gr&#252;&#223;en, auf dass wir bei ihrem Gegengru&#223; an uns auch mit Gnaden erf&#252;llt werden." Albert der Gro&#223;e sagt: "Wir wollen einander (wir und Maria n&#228;mlich) oft gr&#252;&#223;en. Wir wollen sie gr&#252;&#223;en, weil wir nach ihrem Gegengru&#223;e verlangen."<br /><br />Verschiedene Urkunden zeigen, dass die Sitte, 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria zu beten, sich &#252;berallhin verbreitete. Vom Einsiedler Aybert im Hennegau (&#8224; 1140) wird berichtet, er habe das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria in der Form "Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes" Tag f&#252;r Tag 150mal gebetet. Bei den ersten 100 machte er eine Kniebeugung, bei den letzten 50 warf er sich zu Boden.<br /><br />Einen verl&#228;sslichen Beweis f&#252;r die Verbreitung der &#220;bung, 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria zu beten, bieten auch die alten Legenden. So erz&#228;hlt eine schottische, Handschrift von Auchinlek (um 1310) &#252;ber die "Entstehung des Psalters aus 150 Ave". Ein J&#252;ngling war gewohnt, jeden Tag 50 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria zu Ehren Unserer Frau zu beten. Da erschien ihm eines Tages Maria und sagte zu ihm, er solle diese 50 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria dreimal im Tage - des Morgens, des Mittags und Nachts - beten und sie jeweils zehn f&#252;r zehn an den Fingern abz&#228;hlen und jede Zehnerreihe mit einem Hymnus an sie beschlie&#223;en. Als sie so erschien, war sie gar armselig gekleidet und bedeutete ihm, das komme davon her, weil seine Gebete nicht l&#228;nger seien. Der J&#252;ngling gehorchte ihrer Weisung und betete von da an jeden Tag 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria. Am siebenten, Tage zeigte sich ihm die seligste Jungfrau abermals:<br /><br />Nach sieben Tagen unsere Frau<br />Wiederum kam voll Majest&#228;t,<br />Gekleidet wie Br&#228;ute am Hochzeitstag<br />Und dankte ihm f&#252;r das Gebet.<br /><br />In einer anderen, sowohl in England als auch in Frankreich verbreiteten Legende wird umgekehrter Weise erz&#228;hlt: Eine Nonne habe trotz ihrer vielen Arbeit wohl t&#228;glich 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria gebetet, sie aber jedes Mal voller Hast heruntergesagt. Da sei ihr die Muttergottes erschienen und habe ihr bedeutet es w&#228;re ihr lieber, wenn sie nur 50 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, diese aber langsam und mit Sammlung beten w&#252;rde. (Der Frau, der also widerfuhr, wird in der Legende der griechische Name Eulalia, die "Redefertige" gegeben. Die Legende geh&#246;rt in ihrem Ansatze also wohl dem S&#252;den an.) Im lateinischen Texte dieser Legende wird bemerkt, sie habe diese 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria mit ebenso vielen "Veniae" gebetet, habe also bei jedem Gegr&#252;&#223;t seist du Maria eine Kniebeugung gemacht. Die Andacht dieser Frau stellt also wieder einerseits ein "k&#246;rperliches Gebet" nach Art der altirischen &#220;berlieferung und anderseits einen Rosenkranz im Sinne der sp&#228;teren Zeit dar.<br /><br />N&#228;herhin berichtet dann die Legende, Maria habe dieser Ordensfrau versichert: "So, oft man mich mit dem englischen Gru&#223;e ehrt, f&#252;hle ich bei den Worten, &#8218;der Herr ist mit dir!' eine Freude in mir aufwallen, die sich mit, Worten nicht beschreiben l&#228;sst." Und w&#228;hrend Maria also sprach, ging, so berichtet die Legende, etwas von dieser Freude auch auf die Nonne Eulalia &#252;ber und machte sie selig.<br /><br />In der m&#252;ndlichen &#220;berlieferung des Volkes erhielt sich bis in die j&#252;ngste Zeit ein Gebet, das sich mit dieser Lende merkw&#252;rdig nahe verwandt zeigt. Man kann sich des Gedankens nicht erwehren, dass das Gebet aus jener fernen Zeit von Geschlecht zu Geschlecht weitergegeben wurde und urspr&#252;nglich ein Wiederholungsgebet darstellte. Das Gebet lautet: Gegr&#252;&#223;t seist du, Maria! Gegr&#252;&#223;t seist du, Maria! So gr&#252;&#223;e ich dich 33.000mal! Es freuet dich in deinem Herzen und freuet mich in meinem Herzen, dass der Engel dich also gegr&#252;&#223;t hat!<br /><br />Wie in der Legende, ist auch in diesem Gebete von der Freude Marias, die sie empfindet, so oft man den Gru&#223; des Engels an sie richtet, und von der Freude die Rede, die den Beter erf&#252;llt, der ihr diesen Gru&#223; entbietet. Es f&#228;llt au&#223;erdem auf, dass in diesem kurzen Gebete das Gegr&#252;&#223;t seist du Maria zu Beginn wiederholt wird. H&#228;lt man sich all die alten Gebete mit Verneigungen und Kniebeugungen vor Augen, die in fr&#252;heren Zeiten im Volke beliebt waren, so dr&#228;ngt sich einem dabei die Vermutung auf, dass zum ersten Gegr&#252;&#223;t seist du Maria einstens auch eine &#228;u&#223;ere Ehrenbezeugung geh&#246;rte.<br /><br />In diesen Jahrhunderten gab es aber nicht blo&#223; einzelne Laien, sondern auch ganze Verb&#228;nde, die sich zum t&#228;glichen Beten von 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria verpflichteten.<br /><br />Als eine solche Vereinigung hat man sich die sogenannte, &#8222;Heerschar Christi" vorzustellen, die der, heilige Dominikus gr&#252;ndete. Hierher geh&#246;rte ferner jene Gebetsverbr&#252;derung, die zu Piacenza im Jahre 1259 von den Dominikanern ins Leben gerufen und vom Papste Alexander IV. best&#228;tigt wurde. Daneben bestanden noch viele &#228;hnliche Vereinigungen. Diese Gebetsverbr&#252;derungen stellten Vorformen der Rosenkranzbruderschaft dar, ohne die es vielleicht nie zur Gr&#252;ndung der allgemein kirchlichen Rosenkranzbruderschaft gekommen w&#228;re.<br /><br /> <br /><br />3. Der Psalter aus 150 Glaubensaussagen<br />&#252;ber Jesus Christus<br /><br />Pius X. nennt im Vorworte zum neuen Brevier die Psalmen der Heiligen Schrift ein "sorgsam verschleiertes Bild des Erl&#246;sers Christi" Imago Christi studiose adumbrata. Gem&#228;&#223; diesem Satze betrachtete man bereits im Mittelalter die Psalmen als eine Reihe von Weissagungen auf Jesus und suchte das sorgsam verschleierte Bild zu enth&#252;llen. Man reihte, von einem Psalme zum andern weiterschreitend und sie deutend, Aussagen &#252;ber Jesus Christus und das Werk der Erl&#246;sung aneinander. Der neue stellvertretende Psalter erhielt dann den Titel "Psalterium Domini Nostri Jesu Christi", also Psalter Unseres Herrn Jesus Christus. Im Worte Psalter klang mit, dass es sich um etwas Feierliches und Liedhaftes, um Dichtung und Mystik, um Lobpreis und Dank- an den Herrn handelte.<br /><br />Solch ein Psalter kam auf dem Wege zustande, dass man sich in die Worte der Psalmen und in die Berichte der Heiligen Schrift &#252;ber Jesus vertiefte, sie einander gegen&#252;berstellte und aufeinander bezog. Nur ein Mann, der sowohl mit dem w&#246;rtlichen als auch dem gleichnisweisen mystischen Sinn der Psalmen vertraut war, konnte f&#252;r jeden einzelnen Psalm Beziehungen zu Jesus Christus, dem Erl&#246;ser, ausfindig machen. Ebenso musste jeder, der den Psalter las und allenfalls auswendig lernte, die F&#228;higkeit besitzen, die neue Sinndeutung zu erfassen, oder wenigstens den guten Willen haben, sich von andern dar&#252;ber belehren zu lassen. Kurz gesagt: in diesen Psaltern ging schon von allem Anfang an so etwas mit, was man heute "Betrachten" hei&#223;t.<br /><br />Das Betrachten an sich war damals nichts Neues, sondern hatte bereits eine &#220;berlieferung hinter sich. In den Aufzeichnungen der hl. Katharina von Siena findet sich eine Anweisung, in der Jesus also spricht: "Bedenke wohl, meine Tochter, dass alle Geheimnisse, alle Handlungen, die mein ewiges Wort auf Erden allein oder mit den J&#252;ngern vollbracht hat, nur das darstellen, was in den Seelen meiner Diener und aller Menschen vorgeht Aus jedem dieser Geheimnisse k&#246;nnt ihre eine Lehre und eine Lebensregel ableiten. Ihr sollt sie betrachten im Licht der Vernunft. Ein jeder kann Nutzen daraus ziehen, wenn er will, das einf&#228;ltigste Gem&#252;t wie der scharfsinnigste Verstand, der einfachste wie der erhabenste Geist, jeder nehme f&#252;r sich, was ihm entspricht und wessen er bedarf."<br /><br />Verschiedene Heilige und Gottesgelehrte f&#252;hlten sich dazu angetrieben, solche Psalter zu verfassen: der heilige Edmund, Bischof von Canterbury (&#8224; 1240), der heilige Stephan Langton, Kardinal und Bischof von Canterbury (&#8224; 1228), Abt Engelbert von Admont (&#8224; 1331), Wilhelm von Degeuville 0. Cist. (&#8224; 1358), Hieronymus von Mondsee (&#8224; 1457), Anton von Lantsee zu Basel, Abt Ulrich von St&#246;cklin von Wessobrunn (&#8224; 1458). St&#246;cklin verfasste im ganzen 17 Psalter.<br /><br />Da es nicht wenig M&#252;he kostete, einen solchen Psalter Unseres Herrn Jesus Christus zu verfassen, der sich an die Psalmen anschloss, ging man dazu &#252;ber, 150 Lobspr&#252;che auf Jesus Christus aneinanderzuf&#252;gen, ohne sich um die &#220;bereinstimmung der S&#228;tze mit den einzelnen Psalmen zu k&#252;mmern. F&#252;r diese Ketten von Lobspr&#252;chen &#252;ber Jesus Christus nahm man dann den Verlauf des irdischen Leben Jesu zur Grundlage. So entwickelte sich der Psalter Unseres Herrn Jesus Christus zu einem Berichte &#252;ber das Leben Jesu, der in kurzen Merks&#228;tzen die wichtigsten Begebenheiten von seiner Menschwerdung bis zu seiner Verherrlichung anf&#252;hrte.<br /><br /><br />4. Der Psalter aus 150 Lobspr&#252;chen auf die<br />seligste Jungfrau Maria.<br /><br />Wie man von der Sitte, einen Psalter von 150 Vaterunser zu beten, zu einem Psalter mit 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria &#252;bergegangen war, so entstand neben dem eben angef&#252;hrten Psalter Unseres Herrn Jesus Christus als Erg&#228;nzung dazu ein Psalter der seligsten Jungfrau Maria. In diesem Falle galt es, die seligste Jungfrau Maria auf die Weise zu verherrlichen, dass man einen Psalm nach dem andern auf Maria ausdeutete.<br /><br />Eine Stelle aus dem Buch "Unserer Lieben Frauen Psalter" bezeugt, wie man im Mittelalter die Psalmen als ein verschleiertes Bild der Heilsordnung des Neuen Bundes und damit auch als ein Bild betrachtete, in dem man die Z&#252;ge Marias finden konnte. Im eben angef&#252;hrten Werke hei&#223;t es n&#228;mlich, der Psalter enthalte deshalb den 150 Psalmen entsprechend 150 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria, weil in eben diesen 150 Psalmen "die w&#252;rdige Jungfrau und Muttergottes sei gefigurieret &#8211; vorgebildet! - und pronunzieret - vorausverk&#252;ndet! als die Wahrheit im Schatten - imago adumbrata! - und das Ende im Mittel und die Blust und die Frucht in den B&#228;umen.&#8220;<br /><br />Einer der &#228;ltesten Psalter wird dem, heiligen Anselm zugewiesen. Als Beispiel f&#252;r einen marianisch ausgedeuteten Psalm soll zun&#228;chst eine Probe aus diesem Werke folgen.<br /><br />Der erste Psalm der Heiligen Schrift beginnt mit dem Satz:<br /><br />"Selig der Mann, der nicht zum Rat der Frevler geht, der nicht am Wege der S&#252;nder steht, noch in der Sp&#246;tter Runde sitzt."<br /><br />Im Psalter des heiligen Anselm lautet der gleiche Satz, auf Maria bezogen: "Sei gegr&#252;&#223;t, Mutter unseres F&#252;r, sprechers, der selig durch seinen Ratschluss, aus dem Hause des unversehrten Leibes hervorgeht wie aus einem Brautgemache."<br /><br />Im Psalter des heiligen Stephan Langton wird der gleiche Vers wieder so gedeutet:<br /><br />"Sei gegr&#252;&#223;t, Jungfrau der Jungfrauen, die ohne Zutun eines Mannes ein Kind empfing.<br /><br />Bewirke, dass wir das Gesetz des Herrn gar oft betrachten und im Reiche seiner Herrlichkeit zur Seligkeit gelangen."<br /><br />In einem anderen Psalter aus der gleichen Zeit lautet die Umformung wie folgt: "Selig ist der Mann, der das Gesetz Gottes betrachtet! Was soll man da erst von Maria sagen, die bei ihrer Aufnahme in den Himmel als K&#246;nigin gekr&#246;nt wurde!"<br /><br />Marianische Psalter gab es in gro&#223;er Zahl und Auswahl; die Namen ihrer Verfasser blieben jedoch oft wie die der Sch&#246;pfer von Liedern unbekannt. Sch&#246;ne Psalter wurden unter Umst&#228;nden einem Heiligen zugeschrieben, dem man diese Ehre g&#246;nnte. Besonders weit  verbreitet waren die Psalter des hl. Edmund und des hl. Anselm von Canterbury. Ber&#252;hmt war auch einer von einemM&#246;nche namens Theophilus aus dem Gebiete der Di&#246;zese Rouen. Psalter, deren Verfasser nicht angegeben werden konnte, bezeichnet man heute nach den Orten (z. B. nach Kremsm&#252;nster oder Reichenau), wo die Handschriften liegen.<br /><br />Im, Psalter, der dem heiligen Bonaventura zugeschrieben wird, beginnen die Lobspr&#252;che von 1 bis 50 jeweils mit dem Worte Ave (Sei gegr&#252;&#223;t!), die Lobspr&#252;che von 51 bis 100 jeweils mit Salve (Sei gegr&#252;&#223;t!) und die von 102 bis 150 mit Gaude (Freue dich!). Diese Satzanf&#228;nge wurden von verschiedenen Psalterdichtern &#252;bernommen; sie gaben f&#252;r die sp&#228;tere Dreiteilung des Rosenkranzpsalters in einen freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen im voraus die Grundstimmung an und nahmen auf diesem Weg auch auf die Auswahl der Geheimnisse Einfluss.<br /><br />Die Psalter, von denen bisher die Rede ging, wurden urspr&#252;nglich alle in lateinischer Sprache verfasst. Einzelne von ihnen, wie z. B. die Geheimnisreihen Stephan Worthingtons, erschienen lateinisch und englisch zugleich. Andere hat man nach der Ver&#246;ffentlichung aus dem Latein in die Volkssprachen &#252;bersetzt.<br /><br />Neben diesen Dichtungen gingen die Mariengr&#252;&#223;e einher, die gleich von Anfang an in der Volkssprache entstanden. Die ersten 50 Gr&#252;&#223;e begannen da nach dem Beispiele des Bonaventura-Psalters &#246;fters mit einem "Sei gegr&#252;&#223;t!", die folgenden 50 mit einem "Freue dich!" und die letzten 50 mit einem "Hilf uns!" oder &#228;hnlich. Einzelne Psalter waren noch als k&#246;rperliches Gebet gedacht: es wurde dem Leser z. B. auferlegt, die ersten neun Strophen mit einer Kniebeugung, die jeweils zehnte aber mit ausgespannten Armen zu beten.<br /><br />Ein solcher Rosenkranz beginnt mit folgenden Worten:<br /><br />Maria, Mutter, ich dich gr&#252;&#223;e!<br />Hilf, dass ich meine S&#252;nden b&#252;&#223;e,<br />Die leider allzu viele sind,<br />Drum bitt f&#252;r mich, dein liebes Kind!<br /><br />Im &#252;brigen machte der Psalter der seligsten Jungfrau dieselbe Entwicklung wie der Psalter Unseres Herrn durch. Man gab den engen Anschluss an die Psalmen der Heiligen Schrift auf und ging zu 150 freien Lobspr&#252;chen auf Maria &#252;ber. Heinrich von Kalkar z. B. verfasste ein Gedicht aus 150 abgez&#228;hlten Worten zum Leben Marias und schloss es mit der Widmung: "Dreimal f&#252;nfzig Worte weihe ich dir, Maria. Nimm an das Ps&#228;lterlein, so bitte ich dich, g&#252;tige Jungfrau!"<br /><br />In sp&#228;terer Zeit f&#252;gte man die einzelnen Aussagen zu Ehren der seligsten Jungfrau Maria so aneinander, dass sie ein Leben Marias ergaben.<br /><br />Das Leben Jesu lie&#223; sich als ein Psalter Unseres Herrn unm&#246;glich darstellen, ohne dass man auch seine Mutter miteinbezog. Ebenso konnte man das Leben Marias nicht in  kurzen Aussagen erfassen, ohne in noch h&#246;herem Ma&#223;e das Leben Jesu mitzuerw&#228;hnen. So gewann man zwei Darstellungsreihen, die innerlich miteinander verwandt waren und dieselben Aufnahmen gewisserma&#223;en nur in verschiedener Belichtung zeigten. Dies war f&#252;r die weitere Entwicklung des Rosenkranzes von Bedeutung.<br /><br />F&#252;gte man statt 150 Strophen zu Ehren Marias nur 50 aneinander, so nannte man eine solche Strophenkette ein "Rosarium". Das Wort Rosarium war im mittelalterlichen Latein sehr gebr&#228;uchlich. Der Gelehrte Arnold von Villanova bezeichnet einen Auszug aus den Schriften der alten Philosophen als ein Rosarium, als eine "Blumenlese", wie man sagen k&#246;nnte. Guido de Bayiso, ein Rechtsgelehrter, findet sogar kein Bedenken, eine Sammlung kirchenrechtlicher Entscheidungen ein "Rosarium" zu hei&#223;en.<br /><br />Mit Vorliebe gebrauchte man die Benennung "Rosarium" jedoch f&#252;r Lobgebete. Der Hymnus &#8222;Jesus dulcis memoria" z. B. ist einem "Rosarium Jesu" entnommen, das urspr&#252;nglich 50 Strophen hatte und so einen "Rosenkranz" mit 50 gereimten Gebeten darstellte. Namentlich die Strophenketten auf die Mutter Gottes wurden als Rosarium bezeichnet. Von den Psalterien zu Ehren der Mutter Gottes und den Rosarien zu ihrem Lobe ging sp&#228;ter dann der Name auf den Rosenkranz mit 50 Gegr&#252;&#223;t seist du Maria &#252;ber.]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:40:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Rosario51</dc:creator>
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			<title>Kinder retten die Welt...von Pater Pio</title>
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			<description><![CDATA[<b>Pater Pio w&#252;nschte sich...Gebetsnester der Kinder.<br /><br />http://www.armatabianca.org/ger/nidi.php?sottomenu=2<br /><br />http://www.armatabianca.org/ger/comunione/co</b>...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Pater Pio w&#252;nschte sich...Gebetsnester der Kinder.<br /><br />http://www.armatabianca.org/ger/nidi.php?sottomenu=2<br /><br />http://www.armatabianca.org/ger/comunione/comunione_9.php?sottomenu=3&level=1</b>]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/kinder-retten-die-welt-von-pater-pio/</guid>
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 08:27:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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			<title>Spenden...</title>
			<link>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/spenden-f-252r-die-armen-und-obdachlosen/</link>
			<description><![CDATA[<b>Werke der Barmherzigkeit</b>! <br /><br />Die sechs Werke der Barmherzigkeit nach dem Matth&#228;us-Evangelium waren die grundlegenden karitativen T&#228;tigkeiten: Hungrige ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Werke der Barmherzigkeit</b>! <br /><br />Die sechs Werke der Barmherzigkeit nach dem Matth&#228;us-Evangelium waren die grundlegenden karitativen T&#228;tigkeiten: Hungrige speisen, Durstige tr&#228;nken, Nackte kleiden, Fremde beherbergen, Kranke pflegen und Gefangene besuchen. Diesen Werken wurde von der Kirche als siebtes Werk die Verpflichtung zum Begraben der Toten hinzugef&#252;gt. <br />Der Theologe Thomas von Aquin (gest. 1274) beschreibt einen Barmherzigen als jemanden, "dessen Herz, elend durch die Trauer &#252;ber fremdes Elend wie &#252;ber eigenes Elend, angeregt wird, zur &#220;berwindung fremden Elends wie eigenen Elends t&#228;tig zu werden". Barmherzigkeit ist damit zu verstehen als das "Mit-Leiden" mit einem Bed&#252;rftigen. Auch das Wort Almosen, aus dem Griechischen abgeleitet, bedeutet Barmherzigkeit. Urspr&#252;nglich zeigte man also mit dem Almosen, das man den Bed&#252;rftigen gab, dass man mit ihnen litt und ihr Leid als das eigene betrachtete. <br />Das mittelalterliche Verst&#228;ndnis des Neuen Testaments ging aber &#252;ber das Geben von Almosen hinaus. Es war christliche Pflicht, jedes Leid und Gebrechen des Mitmenschen zu lindern. Wer in seinem irdischen Leben auch nur einer der geforderten sieben Taten nicht nachgekommen sei, sollte der Verdammnis anheimfallen. <br />Die offene Armenf&#252;rsorge der mittelalterlichen St&#228;dte orientierte sich stark am christlichen Ideal der Barmherzigkeit. Auch die Bed&#252;rftigen, die keine Aufnahme in die st&#228;dtischen Armenh&#228;user gefunden hatten, sollten Brot, Kleidung und andere Zuwendungen erhalten. Sicher hat auch bei dieser Form der Mildt&#228;tigkeit der Gedanke an das eigene Seelenheil eine gro&#223;e Rolle gespielt. <br /><br />Existierten im Christentum zun&#228;chst nur zwei Jenseitsorte - der Himmel f&#252;r die guten, die H&#246;lle f&#252;r die schlechten Menschen - wird mit dem Konzil von 1274 ein dritter Jenseitsort verk&#252;ndet: das Fegefeuer. Dorthin gelangen die "minderen" S&#252;nder. Durch die Qualen des Fegefeuers k&#246;nnen sie sich von ihren S&#252;nden reinigen und vor der ewigen Verdammnis in der H&#246;lle retten. Ihre Leidenszeit kann verk&#252;rzt werden, indem ihre Hinterbliebenen Abl&#228;sse erwerben, Seelenmessen lesen lassen, Gebete sprechen, Almosen geben, Spit&#228;ler einrichten und dergleichen mehr. <br /><br /><b>Einen guten Geber segnet Gott </b><br /><br /><img src="http://www.muenster.de/stadt/armut/bilder/3_2.jpg" alt="" /><br /><br /><b>http://kathspace.com/community/group/wer-macht-mit-und-spendet-f-252r-eine-gute-sache/<br /><br />http://kathspace.com/community/group/wer-macht-mit-und-spendet-f-252r-eine-gute-sache/forum/<br /><br /></b>]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/spenden-f-252r-die-armen-und-obdachlosen/</guid>
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 19:56:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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			<title>Kinderfilm der rote Ballon</title>
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			<description><![CDATA[Der rote Ballon ist ein franz&#246;sischer Kurzfilm von Albert Lamorisse aus dem Jahr 1956. Der mehrfach ausgezeichnete Kinderfilm  erz&#228;hlt die Geschichte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der rote Ballon ist ein franz&#246;sischer Kurzfilm von Albert Lamorisse aus dem Jahr 1956. Der mehrfach ausgezeichnete Kinderfilm  erz&#228;hlt die Geschichte eines Jungen, der einen gro&#223;en roten Ballon findet, der ihm dann nicht mehr von der Seite weicht. Dabei verzichtet der Film fast vollst&#228;ndig auf Dialoge. 1957 wurde Der rote Ballon mit einem Oscar f&#252;r das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet<br /><br /><object id="mediaplayer1837448236" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="320" height="270"><param name="movie" value="http://www.gloria.tv/media/89403/embed/true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed src="http://www.gloria.tv/media/89403/embed/true" type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="270" quality="high" scale="noborder" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:06:36 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Siegfried-Karl</dc:creator>
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			<title>Herzliche Einladung zum Gebetskreis...</title>
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			<description><![CDATA[Hallo liebe Freunde, herzliche Einladung zu unserm Gebetskreis.<br />Heute ist das Gebet ja so notwendig. Wir w&#252;rden uns freuen, Sie auch bei uns begr&#252;&#223;en ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo liebe Freunde, herzliche Einladung zu unserm Gebetskreis.<br />Heute ist das Gebet ja so notwendig. Wir w&#252;rden uns freuen, Sie auch bei uns begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen.<br /><br />http://kathspace.com/community/group/gebetskreis-beten-f-252r-kirche/<br /><br /><img src="http://kathspace.com/community/file/pic/groups/gallery/thumb/912.jpg" alt="" /><br /><br />LG<br />Traudel]]></content:encoded>
			<guid>http://kathspace.com/community/forum/1-kirche-glaube-theologie-14/herzliche-einladung-zum-gebetskreis/</guid>
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 17:48:11 +0000</pubDate>
			<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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