spero
Veröffentlicht am 31. Oktober 2010, von spero
Da ich um diese Jahreszeit nur zur Vorabendmesse gehen kann sah ich die katholische Messe im K-TV.
Der Priester mit dem Rücken zu den Gläubigen.
Erinnerung an die religiöse Praxis in meiner Kinderzeit kommen hoch. Mit einer Lehre die ich im Alltag nicht wieder fand und die meinen Kinderglauben durch Angst nährte.
Ich unterdrücke meine Gefühle und folge der Messfeier. Ich konzentriere mich auf die Worte ohne hinzuschauen.
Als der Priester die Kommunion an die Ministranten austeilte, schalte ich ab.
Ich erinnerte ich daran dass mir ein Priester die Handkommunion verweigerte. In dieser Messfeier würde ich nicht zur Kommuniion gehen.
Meine Krankheit hat meine Zunge gelähmt, deshalb kann ich nicht mehr sprechen. Eine Hostie, auf die Zunge gelegt, würde mir aus dem Mund fallen, Ich müsste riskieren dass der Priester mir wieder die Handkommunion verweigert.
Es ist die Lieblosigkeit die von den frommen Vertretern dieser Praxis ausgingen, und immer noch ausgeht.
Papst Benedikt hat auch die Handkommunion ausgeteilt. Bei ihm bräuchte ich nichts zu befürchten.
spero
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waeltwait schrieb am 4. November 2010
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Liebe Gratia,
ich will hoffen, daß du dich nicht über mich ärgerst. Das wäre schade, aber auch vollkommen unangebracht.
Vielleicht habe ich etwas mehr Vertrauen. Meine Liebe zu Gott wächst Tag für Tag und wenn ich die heilige Kommunion empfange, tue ich das in sehr demütiger Haltung. Deswegen möchte ich auch nicht mit dem Wort"Wir" mit Menschen in einen Topf geworfen werden die vielleicht die hl. Kommununion in sich aufnehmen wie man Kartoffelchipse isst.
Nicht "wir" sind ..... sondern jeder hat ein anderes Verhältnis zu Gott, sowie er ja auch jeweils ein anderes Verhältnis zu den Menschen hat.
Mein religiöses Verlangen ist Christus zu verstehen. Von IHM glaube ich, wie wir ja alle, dass ER der Gottes Sohn ist. In Christus hat Gott Fleisch angenommen. Drum interessiere ich mich erstmal ausschließlich dafür was Christus gesagt hat.Verstehe ich Christus richtig. Das ist die Frage, die mich umtreibt. Mich interessieren auch keine hochstudierten Theologen sondern nur was Christus gesagt hat. Mich interessieren schon gar keine Philosophen. Diese produzieren Weltanschauungen. Christus aber lehrt uns die Wahrheit. Er ist der Einzige, der die Wahrheit kennt und sie uns sagt. Sonst keiner.
Deshalb z.B. kann es mich doch garnicht interessieren was ein Liturgiker J.A Jungmann meint. Eine Meinung; seine Meinung. Mich interessiert ausschließlich was ich glaube was Christus sagen würde. Und ER ist viel realistischer als alle Theologen zusammen.
Manchmal habe ich das Gefühl, als wenn Theologen christlicher sein wollen als Christus selbst.

Ich bin 1940 geboren. Ich habe noch die gesammte Bürde der Drohbotschaft kennengelernt. Ich habe mich auf den Weg gemacht und habe selbst nach der Wahrheit gesucht. Ich schätze so ab 1955. Also seit 55 Jahren. Seit 55 Jahren recherchiere ich unseren Glauben und bin noch lang nicht fertig.
Ich bin heute soweit, dass ich eine Ahnung davon bekomme was wirklich wichtig und was weniger wichtig ist. Die Demut ist wichtig und die Selbstverleugnung in Christus ist wichtig und die Liebe zu Gott. dem "A unO " des Lebens und der Liebe zu den Menschen als Gottesgeschöpfe ist wichtig genau so wie die Liebe zur gesamten Schöpfung ist wichtig und die Liebe zur Wahrheit.
Aber meine Liebe zu Menschen, die sich gegeseitig tolle Namen geben und sich von anderen Menschen bewundern und hofieren lassen ist nicht wichtig.

Ich kann mir vorstellen, dass Christus, würde ER selbst die heilige Kommunion austeilen, den Menschen in die Augen sehen würde und dann den Demütigen und Behinderten und Benachteiligten zuerst die Kommunion reichen würde.
ER ließ sich vielleicht von mir einladen, äße und späche mit mir und meiner Frau, würde uns erklären und ermahnen, aber nicht bedrohen und hinterließe beim Weggehen glückliche und geläuterte Menschen.
Ich würde IHN aufnehmen als einen Freund und Herrn. Denn bei Christus wüßte ich, dass seine Ermahnungen mir zum Wohle gereichen sollen. Bei allen anderen Menschen bin ich mir da nicht so sicher.

LG Manfred
waeltwait
Gratia schrieb am 3. November 2010
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Lieber waeltweit,
ja ich vertaue darauf, dass sich der Priester die Hände wäscht. Ausserdem benetzt er zumindest sichtbar während der Hl.Messe seine Finger. Bist du wirklich so ein Pessimist, so skeptisch allem und jeden gegenüber? Das zur Hygiene. Zum anderen ist es für mich zentral, dass der Priester geweihte Hände hat und das unterscheidet eindeutig ihn von den Händen anderer Menschen.

Der Liturgiker J.A.Jungmann erklärt, dass aufgrund der Spendung der heiligen Kommunion direkt in den Mund verschiedene Bedenken ausgeschlossen werden konnten: dass die Gläubigen saubere Hände haben müssen und noch viel schwerwiegendere Bedenken, dass kein Bruchstück des konsekrierten Brotes verloren gehe und die Notwendigkeit, die Handfläche nach dem Empfang des Sakramentes zu reinigen.

Papst Johannes Paul II spricht in seiner Enzyklika Ecclesia de Eucharistia (die Kirche lebt aus der Eucharistie) vom "anbetenden Staunen vor dem unfassbaren Geschenk der Eucharistie" (Nr.48) das sich auch in den äußeren Gesten ausdrücken müsse:

"Im Strom dieser erhabenen Bedeutung des Geheimnisses versteht man, wie sich der Glaube der Kirche an das eucharistische Geheimnis in der Geschichte nicht nur durch die Notwendigkeit einer inneren Andachtshaltung ausgedrückt hat, sondern auch durch eine Reihe von äußeren Ausdrucksformen."

Folglich ist die Haltung, die am meisten diesem Geschenk entspricht, die Haltung des Empfangens, die Haltung der Demut des römischen Hauptmannes, die Haltung, sich nähren zu lassen, eben die Haltung des Kindes.

Nach den Mystagogischen Katechesen, die dem Hl.Cyrill von Jerusalem zugeschrieben werden, muss der Gläubige die heilige Kommunion mit einer Geste der Anbetung und Verehrung empfangen:
"Strecke nicht die Hände aus, sondern nähre dich mit einer Geste der Anbetung und Verehrung, dem Kelch des Blutes Christi."

Schon im 6.Jahrhundert war in den griechisch syro-orientalischen Kirchen vor dem Empfang der Hl.Kommunion eine dreifache Niederwerfung vorgeschrieben.

Auch Papst Johannes Paul II. war in großer Sorge, was den Kommunionempfang betrifft und schreibt über "Mängel, die auch die Hirten der Kirche schwer belasten, die vielleicht weniger wachsam sind in Bezug auf die Haltung der Gläubigen gegenüber der Eucharistie."

Zum Thema Händewaschen schreibt Bischof Athanasius Schneider im Buch "Dominus est", dass sich in der Alten Kirche die Männer die Handflächen waschen mussten, bevor sie das konsekrierte Brot empfingen. Außerdem verneigte sich der Gläubige und empfing den Leib des Herrn mit dem Mund direkt aus der Fläche der rechten Hand und nicht aus der linken Hand.

Der Hl.Caesarius von Arles schreibt:
"Alle Männer, die zu kommunizieren verlangen, müssen ihre Hände waschen. Und alle Frauen müssen ein Linnentüchlein hinhalten, auf dem sie den Leib des Herrn empfangen."

Auch nach dem Empfang des eucharistischen Brotes wurden die Handflächen nach dem Empfang gereinigt oder gewaschen, was bis heute im byzantinischen Ritus Vorschrift ist.

Papst Benedikt hat folgende Bemerkung gemacht (Neue Versuche zur Ekklesiologie, Einsiedeln 1987)
"Die Tatsache, dass der Priester selbst den Leib des Herrn nimmt, unterscheidet ihn nicht nur vom Laien, sondern muss ihn anspornen, sich bewusst zu sein, dass er sich vor dem "Mysterium tremendum" befindet und dass er in der Person Christi handelt.

Dazu sagt auch der Hl. Johannes Chrysostomus folgendes:
"Der Priester berührt mit seinen Händen ständig Gott. Welche Reinheit, welche Andacht erfordert das von ihm!Bedenke also, wie diese Hände sein müssen, die so Heiliges berühren!"

Ausserdem schreibt Papst Benedikt vor einigen Jahren in: Das Fest des Glaubens. Versuche zur Theologie des Gottesdienstes 1981

"In dem unterschiedlosen Kommunizieren steigen wir nicht mehr bis zur Größe des Kommunionsgeschehens hinauf, sondern ziehen die Gabe des Herrn ins Gewöhnliche des Selbstverfügbaren, das Alltägliche hinab."

Interessant auch etwas was ich hier schon gelesen habe. Die kalvinistische Kirche Hollands hat nämlich mit den Worten:
"In den ersten Zeiten kniete sich das Volk während des Gebetes nieder und empfing auch die Kommunion kniend, aber eingie Synoden haben dies verboten, um jeden Verdacht zu vermeiden, dass das Brot verehrt werden könnte."
und hat im 16. und 17. Jahrhundert ausdrückliche Verbote erlassen, die Kommunion kniend zu empfangen.

So muss einem doch klar sein, dass eine "alltägliche Geste" keine erzieherische Wirkung hat, die dazu beitragen könnte, dass das Empfinden für das Sakrale wächst.

Auf nahezu prophetische Weise weist Romano Guardini 1965 darauf hin:
"Der Mensch von heute ist nicht fähig zu einem liturgischen Akt. Für eine solche Handlung genügt nicht die Unterweisung, es braucht die Erziehung, ja sogar die Initiation, die im Grunde nichts anderes ist als die Einübung des Aktes."

Gratia
Gratia
Siegfried-Karl schrieb am 3. November 2010
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Lieber Manfred, in der Betrachtung was ich mitgeteilt habe, kannst Du dokumentarisch nachverfolgen, daß ich nichts hinzugefügt oder weggelassen habe.
In der Zeit nach dem Konzil erfolgte die Einführung von modernistischen Strömunungen. Die Handkommunion kam aus dem Treiben der hölländischen Diözesen heraus, diese wurden von den deutschsprachigen unterstüthzt. Ich habe nicht gesagt die Protestanten haben dies vorgenommen. Bei der Einführung des Missale 69 habe ich auf die Zusammenarbeiz der lutherischen Bischöfe und Erzbischof Bugnini (welcher sein Amt dadurch verloren hat) hingewiesen, was innerkirchlich auch von den Modernisten bestätigt wird.
Es erfolgten sofortige Maßnahme um die nachkonziliaren modernistischen Ziele zu erreichen. Bis in die Zeit nach dem Konzil wurde ein Bischof oder Priester erst dann in den Ruhesatnd versetzt, wenn es körperlich und gesundheitlich erforderlich wurde. Um die Gegner der Moderne zu minimieren wurden viele Bischöfe, die auch im Konzil anwesend waren, in den Ruhestand geschickt und die Stellen mit modern geprägten Theolgen aufgefüllt. Priester wurden in den Ruhestand geschickt und durch modern geprägte ersetzt. Priester, welche Schwierigkeiten mit der Modernisierung des Glaubens hatten wurden zwangslaisiert. Dies geschah oft sehr schnell, die Gemeinden bekamen nur mit der Herr XX ist nicht mehr Priester, dem ging das Konzil nicht weit genug. In vieölen Gemeinde kam große Verwirrung auf. Priester die wegen einer Frau freiwillig in den Laienstand gingen, hier wurde die Wahrheit gesagt, mit dem Hinweis; "H. Pfarrer/ Kapla X wird aber bald wieder kommen, da die Priester ja bald heiraten dürfen. X wollte nur nicht solange warten".Es wurden mehr Priester zwangslaiisiert durch den Eingriff der Moderne, als Priester sich laiisieren liesen, wegen Frauenangelegenheiten. Aus Priesterseminaren wurden Priesteramtskandidaten entlassen, teilweise bereits mit niederen Weihen bis zum Subdiakon und auch Diakonen, die sich für den Modernismus als ungeeignet zeigten. Vielen von diesen kanem zu der Piusbruderschaft um Priester zu werden. Andere haben sich den Gemeinschaften angeschlossen, die den Petrusstuhl als unbesetzt betrachten und sich von der Kirche abgespaltet haben.
Ein bekannter Kämpfer gegen das Moderne war und ist der Begründer der Piusbruderschaft Erbischof Levfebre, der von den Modernisten teils als satanisch dargestellt wurde und wird. Der Erzbischof war Angehöriger des päpstlichen Hauses unter Pius XII. und Jahnnes XXIII. Er war das Ordensoberer des größten Missionsorden der "Väter vom Heiligen Geist" und Berater des Heiligen Stuhles in Fragen der Weltmission. Unter den Modernisten, bei Paul VI., und nach Neuordnung der päpstlichen Verwaltung wurde die Mission aus dem direkten Aufgaben des Heiligen Vaters zurückgenommen. Das Amt welches der Erzbischof eingenommen hatte ist erloschen.
Gläubige konnten sich nicht leicht zu ihm bekennen. Es war und ist einfacher gewesen zu Drewermann ja zu sagen, als zur Tradition.
Auch die Orden und Priesterschaften wie Petrsubruderschaft, Bruderschaft Herz Jesu und Mariä, sowie Jesus Christus Hoherpriester und andere Gemeinschaften, der Tradition, werden von den Ortsbischöfe als nicht vorhanden beachtet und so behandelt. Priester aus diesen Gemeinschaften erhalten trotz angeblichem Priestermangel kein Recht in der Diözese tätig zu werden. Obwohl diese (Piusbrüder sind eine Ausnahme), alle Gemeinschaften des päpstlichen Rechtes sind und in Rom mit der Betreung von Pfarreien beauftragt sind.
Nun zur Piusbruderschaft zum Bruch kam es, da Zusagen gegenüber dem Gründer, von Johannes Paul II. nicht eingehalzen werden konnten.
Der Bruch mit der Piusbruderschaft lag an Erzbischof Lehmann. Die Piusbruderschaft war eine Einrichtung päpstlichen Rechtes, nachdem die Bruderschaft zuerst als bischgöflichen Rechts gegründet wurde. Als der Gründer erkannte, daß er immer älter wurde, hatte er mit Papst Johannes Paul II. eine Vereinbarung getroffen und dessen Zusage erhalten; "nach Benennung geeigneter Kandidaten und Terminbestätigung des Papstes für die traditionelle Form Weihbischöfe weihen zu dürfen." Um so zu ermöglichen, daß diese Form der Tradition weiter bestehen kann. Alle Benennungen wurden von den deutschsprachigen Bischöfen bekämpft. Lehmann erhob immer seine Einwände und forderte, nicht der Gründer der Bruderschaft sondern er benenne die Kandidaten. So wurden alle Eingaben an den Heiligen Vazter abgelehnt. Dies ist und war der Grund warum der Gründer sich in der Notlage sah und aus diesem Grunde die Weihen vorgenommen hat.
Eine Exkommunikation wurde nicht ausgesprochen. Von deutscher Seite kam plötzlich die Lösung, diese lautete "durch die Weihe, haben sich alle Beteiligetn selbst ausgeschlossen!" Nun hat der Heilige Vater diese Randerscheinung wieder berichtigt und die Gläubigen können sich 2wieder etwas freier bekennen.
In Deutschland schließen die Ortsbischöfe viele Kirchen und übergeben sie teilweise auch häretischen protestantischen Freikirchen, aber der Piusbruderschaft nicht. In Deutschland und Europa haben die Gläubigen und Freunde der Piusbruderschaft, bereits mehr Kirchen als Neubauten auch in barocker Form bauen lassen um für die Piusbruderschaft Gotteshäuser zu besitzen als die Ortsbischöfe Kirchen geschloßen haben, mit Steuergeldern. Nur weil Du sagst, Du hast keine Gläubigen gesehen, die für die römische Tradition sich einsetzen.
Nun möchte ich Dich gerne davon in Kenntnis setzen, im Mai 1998 fand auf Einladung von Erbischof Lehmann in Mainz eine geheime Konferenz der deutschsprachigen Bischöfe statt, mit Ausnahme Erzbsichof Dyba, in welcher beschlossen wurde, nicht in allen Bereichen den Forderungen des Heiligen Stuhles zu folgen. Mons. Dyba stellte hierzu fest "Die eingesetzte Kommission, die festlegt wie und was nicht befolgt wird im deutschen Sprachraum, das ist eine Farce und eines Bischofs unwürdig."
Lieber Manfred, beantworte Dir bitte die Frage hast Du die Handlungen aller Seiten betrachtet. Eines muß festgestellt werden, wer behauptet, es bleiben keine Partikel auf der Innefläche der Haut nach dem Emofang der Handkommunion zurück, der hat seine Haut nicht betrachtet. Als die Handkommunion eingeführt wurde hatte ich diese ebenfalls angenommen, da es der Ortsbischof sagte. Niemals habe ich meine Handfläche betrachtet. Im Jahre 1982 wurde meine Frau katholisch, sie war evangelisch. Ihre Erstkommunion wurde als Mundkommunion gereicht. Dies war bei unserem damaligen Pfarrer so üblich, die weiteren dann in Handform uim Tragen. Bei der nächsten Kommunion nahm meine Frau die Handkommunion zu sich, sie machte mich auf ihre Handfläche aufmerksam wo zwei kleinere Partikel noch lagen. So gab ich ihr zu verstehen mit der Zungenspitze diese aufzunehmen. Von nun an habe ich meine Handfläche genauer betrachtet und mußte feststellen, daß ich mit großer Sicherheit viele Partikel zu Boden geworfen habe. Dies ist der Grund warum ich wenn es möglich ist diese Form des Empfanges vermeide.
Es würde mich freuen, wenn Du evtl. die Kirchegeschichte und besonders die nachkonziliale zur Kenntnis nehmen köntest.
Der Katholische Glauben beruht auf den Aussagen und Offenbarung in der Heiligen Schrift, in der Glaubenstradition der Kirche, in der kirchlichen Dogmatik und in der Annahme aller von Seiten des heiligen Vaters als zu glauben verpflichtet Mitteilungen.
Warum muß jeder Katholik, der zur Tradition ja sagt, sich für die Annahme diese Glaubensbestandteiles entschuldigen?
Siegfried-Karl
waeltwait schrieb am 3. November 2010
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Liebe Gratia.

Und was hat der Priester alles angefasst ??
Wäscht er sich vor der Messe immer die Hände ?
Jeder Priester ? Immer ?
Und was sagst du zur Antwort unseres Herrn und Heilandes an die dieses Thema aufgreifende Juden ? Was aus dem Munde herauskommt ist schmutzig aber nie was in den Mund hineinkommt ??
Du kennst diese Geschichte.
Wenn du so denkst, dann dürftest du überhaupt nicht zur Kommunion gehen, weil die heilige Hostie einmal im Magen angekommen von Salzsäure zerfresen und aufgelöst wird.
Weterhin, wenn du einmal Schnupfen hast könnstes du ja den Priester anstecken.
waeltwait
Gratia schrieb am 3. November 2010
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@Made
Bis es zum Empfang der HL.Kommunion kommt, habe ich schon alles mögliche angegriffen, Türschnallen, Haltegriffe, Liftknopf....usw. das habe ich mit unhygienisch gemeint. Neulich saß ich in der Kirche in einer HL. Messe im NOM im Stephansdom und neben mir ein junger Mann, der offensichtlich kein Taschentuch hatte, aber einen ziemlichen Schnupfen. Ich habe ihm ein Taschentuch geschenkt und es kam auch zum Friedensgruß....man könnte das jetzt alles endlos fortsetzten, du verstehst?
Gratia
Gratia
Gratia schrieb am 2. November 2010
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Liebe spero,
du fühlst dich verhönt? Wieso denn? Wenn ich dir die Behinderten Menschen aufzählen und beschreiben würde, die die Hl.Messe im ao Ritus mitfeiern, würdest du es mir ohnehin nicht glauben. DIR würde niemand die Kommunion verweigern, aber auch das kann man dir nicht ausreden. Über Jahrhunderte war das die einzige und richtige Form, waren das damals die besseren oder dümmeren, oder was weiss ich was Menschen?hmmm
Gratia
Made schrieb am 2. November 2010
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@Gratia Darf ich dich fragen, wieso du die Handkommunion als unhygienisch empfindest?
Made
waeltwait schrieb am 2. November 2010
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Lieber Siegfried-Karl
Deinen Ausführungen nach sieht es für mich so aus, als hätten einige abtrünnigen Katholiken und eine handvoll evangelischer Theologen die Handkommunion erzwungen. Sozusagen: in einer Nacht-und Nebelaktion.
Wenn dem so ist, dann wundert es mich aber, dass ich vierzig Jahre vom intensiven Protest derer die nur die Mundkommunion akzeptieren nichts mitbekommen habe. Weiterhin wundert es mich, dass soviele katholische Priester so lange dieses "böse Spiel" mitgemacht haben und noch mitmachen. Auch stellt sich mir die Frage, warum denn heute weder Papst JP II noch Papst Benedikt die Handkommunion verboten haben. Denn ist die Handkommunion falsch und der Papst verbietet die Handkommuion nicht rigoros würde er sich der Zulassung einer Irrlehre schuldig machen. Entweder ist etwas falsch oder richtig oder auch richtig. Da muss man sich mal entscheiden. Solch eine Praxis verwirrt doch nur.
Ich muß ganz ehrlich sagen, dass ich keinem, auch dem Vatican die Geschichte von der "Vergewaltigung" der Wahrheit diesbezüglich nicht abnehme. Wäre es so, dann hätte der Vatican schon vor 45 Jahren reagieren müssen.
Ich glaube, dass nach der Rücknahme der Exkommunikation der Piusbrüder der Einfluss der Piusbrüder nebst Anhang und auch der Petrusbrüder nebst Anhang einen stärkeren Einfluss im Vatican ausüben. Ich glaube, dass die Priester dieser Gemeinschaften den Papst in die Enge treiben wollen, so dass er doch eines Tages die Handkommunion verbietet.
So etwas hat mit der Meinung einiger Menschen zu tun aber nichts mehr mit der Wahrheit unserer Religion.
Deswegen weise ich immer wieder darauf hin, dass Christus unser Herr ist und nicht irgendwelche Menschen innerhalb des katholischen Klerus.
Nur wenn die Kirche getreu die Lehren und den Willen Jesu interpretiert und verkündet gebe ich etwas darum was die Kirche sagt, sonst nicht.
Und was Christus getan und gesagt hat, hat mit diesem hier besprochenen Thema nicht das Geringste zu tun.
Mag es Menschen geben, die besonderen Wert darauf legen gute Katholiken zu sein. Ich lege mein ganzen Augenmerk darauf Christus richtig zu verstehen und seinen Willen zu tun.
Es kann ja sein, dass man von seiten des Klerus schon sehr früh angefangen hat sich selbst als etwas Besseres zu sehen und entsprechend den normalen Gläubigen als pöbeliges, dummes Anhängsel um die man sich ja auch mitleidig kümmern muß. Dieses ist ein dummes Elitedenken. Und was Jesus von Elitedenken hält, kann man in den heiligen Schriften nachlesen.
Wenn ich das alles zusammenzähle was ich von der Kirche gehört habe, so wird mir immer klarer, dass Christus und nur Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Was wahrscheinlich große Teile des Klerus über den normalen Gläubigen denkt, habe ich oft genug mitbekommen.
waeltwait
Siegfried-Karl schrieb am 2. November 2010
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Lieber Manfred waeltweit,
in der Kirche des Westen und Osten gab es seit der Apostelzeit nachweislich keine Handkommunion. In allen Riten der Katholischen, wie auch der orthodpoxen Kirchen, gibt und gab es nachweislich keine Handkommunion.
Die Kommuniofeier hat ihren Ursprung in der Herkunft der Liturgie für das Messopfer zu tun. Wer sich mit der Liturgie befaßt erkennt, daß alle Riten der Ostkirche wie die außerordentlichen Form des lateinischen Ritus (Westritus) starke inhaltliche Gemeinsamkeiten aufweisen. Die a.o. Form des Lateinischen Ritus hat mit den Riten der Ostkirchen mehr Gemeinsamkeiten, als mit der nun ordentlichen Form (Novus Ordo) des lateinischen Ritus.
Die neue Form wurde ohne katholhliche Bischöfe vom Erzbischof Annibale Bugnini +1982 (leitete kein Dikasterium, sondern eine liturgische Arbeitsgruppe) und 6 lutherische Theologen und Bischöfe neu entwickelt. Die erste Missale - Ausgabe des Novus Orde 1969 hat Papst Paul Vi sofort zurück nehmen lassen, da die Gebete usw. soviel an der Eigenschaft des Katholischen Mesoopfers verloren hat, daß von einer Heiligen Messe nicht mehr gesprochen werden konnte. Dieses Missale sollte vernichtet werden, die DBK hat hier nicht den Anweisungen entspruchen (dies ist der Grund für die unrichtigen Wandlungsworte viele oder alle), ähnlich wie mit der Enzyklika Humane vite, hat die DBK, ÖBK und SBK der päpstlichen Anordnung nicht entsprochen. In der deutschen Übersetzung ist eine Mischform der Ausgabe 1969 und 1970 im Einsatz.
Obiger Erzbischof hatte im Missale 19690 die Handkommunion nicht vorgesehen. Die Ursache liegt an den lutherischen Kirchen besonders in den USA, die auch nur die Mundkommunion benützen. Deren Messefeier noch mehr Ähnlichkeiten mit der außerordenzlichen Form des lateinischen Ritus haben als der Novus Ordo.
Als Papst Paul VI. von Kardinälen auf die vielen Einbrüche im Meßopfer durch Erzbischof Bugnini hingewiesen wurde, wurde Bugnini sofort seines Amtes enthoben und an einen islamischen Staat in eine päpstliche Nuntiatur geschickt.
Zur Aussage due Handkommunion ist die Ursprungsform kam es, da die Theolöogen und Bischöfe aus holländischen und deutschsprachigen Regionen ihren Schritt für die Einführung begründen wollten., führten sie ohne jeglichen Beweis diese Behauptung ein. Diese Behauptung ist bis heute jeglicher Nachweisführung schuldig geblieben.
Nachweislich gab es in einigen südlichen Bistümern, aber nicht in der ganzen Kirche eine Handkommunion. Dies war aber nur eine ganz kurze Zeit, dann haben die wieder die gemeinsame Form angenommen. Diese wurde so verteilt:
Der knieende Empfänger legte die rechte offene Hand in die linke offene Hand, in Kreuzform. Der Spender legte auf den rechten Handballen die Kommunion ab. Der Empfänger ging mit dem Mund an den Handballen und nahm die Heilige Kommunion mit dem Mund auf. Neben der Kommuniuonbank stand ein Behältnis mit klarem Wasser, in diesem hat der Empfänger nach der Kommunion seine Hand gereinigt, damit keine Partikel verloren gehen. Hinter dem Hochaltar gibt es eine Bodenöffnung, in diese wurde das Wasser entfernt. Dieses sollte auch heute noch mit dem Renigungswasser geschehen, mit welchen die Kelchtücher vorgereinigt werden, um Partikel nicht zu verstreuen.
Die heute erlaubte Handkommunion in der Art wie sie gehandhabt wird, gab es in der Kirche. in dieser Form niemals. Dies ist liturgiewissenschaftlich bewiesen. Die heute übliche Form wurde erzwungen. Die Mundkommunion geht in ihrer Form auf die Apostel zurück. Dies ist die bisherige theologisch wissenschaftliche und vom obersten Lehramt der Kirche sowohl in den Ostkirchen, wie in der Westkirche gelehrte Form.
Warum sollte die kirchliche Lehre in diesem Punkte lügen. Wenn dies so ist, da0 jeder das was ihm nicht gefällt oder zusagt als Unwahrheit ablegen will, dann kommen wir in die Handlungen wie dies immer ist, wenn Häresien die kirchliche Lehre zerstören wollen.
Solange die Handkommunion als Kannbestimmung erlaubt ist, respektiere ich dies. Nachdem ich mehrfach auf meiner Hand Hostienpartikel säh, wenn ich die Hostie in den Mund nahm, habe ich begonnen die Hand ganz deutlich zu begutachten und die Partikel mit der Zunge aufzunehmen. Wo es möglich ist, empfange ich auch im Novus Ordo die Mundkommunion. Menschen, die die Handkommunion besonders achten, müssen die Wahrheit über die offiziellle Form der Kommuniospende in den Mund anerkennen und sollten dankbar ehrfurchstvoll die Kannbestimmung "Handkommunion" nützen. Dies erlaubt aber nicht dort die Kannbestimmung zu erzwingen, wo es kirchenrechtlich nicht erlaubt ist.
Durch die früher intensiv in unserer Kirche bewahrte Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Altrasakrament haben wir sehr viele herrliche Frömmigkeiten und Gedenktage wie Sakramentsandachten, sakramentaler Segen, Fronleichnamsfest u.v.a.m. Wir sollten der Kirche dankbar sein, daß diese Frömmigkeit sehr lange besonders liebevoll gepflegt wurde.
Für mich ist der Heilige Vater, der bereits als Erzbischof von München und später als Kardianl in Rom, immer wieder auf die wiedersprüchliche Aussage nach dem Konzil hingewiesen hat ein Vorbild auch in der Kommunionspende.
Die Handkommunion wurde nicht durch das VK 2 eingeführt.
Siegfried-Karl
spero schrieb am 2. November 2010
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Ich fühle mich verhöhnt.
Wenn nur die Kommunion mit dem Mund und kniend zu empfangen ist, und alle andere Form abzulehnen ist, was soll ich machen?
Siegfried Karl, ich wäre gerne einmal nach Rom gefahren. Aber selbst wenn ich es könnte, müsste ich dann nicht einen Antrag stellen damit ich die Kommunion sitzend, schweigend und mit der Hand empfangen kann?
Mein Trost ist, vor dem Herrn empfange ich die Kommunion würdig und in Ehrfurcht. Vor den frommen Menschen nicht.
Der Herr weiß von meinem Leiden,an die Menschen müsste ich einen Antrag stellen um die Kommunion "würdig" zu empfangen.
Ein fremder Priester würde mir die Kommunion verweigern.
Waeltwait hat schon recht, was würde Jesus sagen wenn die Form vor der Liebe geht?
Dann hat Chiara recht: Der Gottesdienst hat nichts mit Barmherzigkeit zu tun.
Ich werde mich nicht mehr melden
spero
spero
Gratia schrieb am 2. November 2010
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Lieber waeltweit,
du bist also päpstlicher als der Papst. Staunst du auch über ihn? Lass es doch einmal gut sein, was du schreibst unterstellst du auch dem Papst. Die äussere Haltung verändert und prägt auch die innere. Knien ist eben demütiger als stehen. Das was du schreibst sind Haarspaltereien, niemand will dir etwas aufzwingen! Ich sprach von "näherbringen" und nicht "aufzwingen". Ich finde es schade, dass du uns Pharisäertum unterstellst. Das ist zwar nichts neues, aber es schmerzt trotzdem. Während der Woche gehe ich auch in eine NOM Messe, wo ist das Problem? Schon aus hygienischen Gründen werde ich aber die Hl.Kommunion nie wieder mit der Hand empfangen. Das ist für mich und dem Herrn nicht zumutbar.
@spero
Du sprichst von Lieblosigkeit dieser frommen Vertreter?
Das kannst du aber nicht beurteilen, kennst du die Priester der Petrusbruderschaft?
Ich habe noch nie so gute Priester kennengelernt, die für jeden da sein möchten, wie diese Priester!
Sie werden in den Seminaren so gut geschult für die Menschen da zu sein, wie in keinem anderen Seminar.
Ich hatte auch viele Voruteile und habe festgestellt, dass diese Priester zb.die besten Beichtväter sind. Vielleicht gibt es ja noch bessere, aber meine Erfahrung mit Priestern waren auch sehr schlecht und ich hatte schon wenig Vertrauen, aber sie haben das Bild des Priesters deutlich verändert. Ich habe so großes Vertrauen, dass ich ohne Angst an Einkehrtagen und Exerzitienwochenenden teilnehmen kann. Das hätte ich mich bei anderen Weltpriestern usw. nicht mehr getraut. Man muss aber schon den Mut haben, sich mit ihnen persönlich in Verbindung zu setzten. Fernsehen allein genügt nicht, um sich ein richtiges Urteil zu machen. Das könnt ihr mir glauben, zwei Priester, die auf K-tv hin und wieder die Hl. Messe an Sonntagen zelebrieren kenne ich mittlerweile bereits persönlich und das sind ganz hervorragende Priester und liebe Menschen. Ich habe die allerbesten Erfahrungen gemacht und bin einen einfache Hausfrau. Ich freue mich mit Ihnen, dass die Priesterschaft so einen großen Zulauf hat und dass die Eintritte in den Seminaren bei weitem der Zahl der Eintritte der üblichen Priesterseminare übertrifft. Das ist ein gutes Zeichen und gestern erst war ich erst bei einer Nachprimiz. Es war ein hervorragendes Fest zu Allerheiligen! Sie werden enorm gut geschult mit Menschen und ihren Sorgen umzugehen und den Glauben katholisch zu verkündgen und ich bete gerne für sie, mittlerweile als Mitglied, dass ihre Zahl noch weiter zunimmt. Die haben Zukunft und ich mache mir mit ihnen um die Zukunft der Kirche keine Sorgen mehr.
Gratia
Gratia
Chiara schrieb am 2. November 2010
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Lieber Weltwait
Dein Beitrag in Ehren - aber du vermischst hier leider zwei Dinge miteinander
- der barmherzige Dienst am Nächsten
- und den Gottesdienst.
Ich finde wir sollten bei dieser Diskussion auf einer Plattform bleiben, weil es sonst zu einer Verwässerung kommt.
Gott zum Gruss - schuechtern
Chiara
waeltwait schrieb am 2. November 2010
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Ich komm aus dem Staunen nicht heraus.

Wie kann man als derjenige, der ausschließlich die Mundkommunion als würdig gelten lässt, glauben, dass er von Christus selbst zum Abendmahl eingeladen würde. Ein solcher Mundkommunionverfechter würde mit Sicherheit auch Christus maßregeln. Toll !
Warum können denn diese Menschen nicht endlich einsehen, dass die äußere Form nichts über den inneren Seelenzustand aussagt.Und nur auf den kommt es doch an. Ich könnte mir vorstellen, daß Menschen mit dieser Einstellung selbst unseren Herrn und Gott Jesus Christus aus ihrer Mitte verbannen würden wenn er sich nicht an den von ihnen(von Menschen also) vorgeschriebenen Ritus hält. Genau so sind ja auch die gläubigen Juden mit Jesus umgegangen. Er hat den frommen Juden immer wieder deutlich gemacht, dass es nur auf die Liebe zum Vater und und die Liebe zu den Menschen ankommt; und sonst auf nichts. Das war ja genau das, warum sie Jesus hassten. Sie wollten nicht einsehen, dass es nicht auf ihre frommen Riten ankommt sondern das Gott die Seele eines jeden Menschen kennt und es ihm nur darauf ankommt, dass diese Seele wieder gesund wird. Jede Heuchelei ist Gott zuwider. Mit Riten kann man Menschen beeindrucken aber nicht Gott. Gott will nur das Ehrliche. Es geht um die Substanz, nicht um die Form. Ich kann mich körperlich noch so klein machen und doch eine lieblose Seele haben.
Christus ist zu allen gegangen, vornehmlich zu den Sündern, d.h. den Kranken. Das "Wo" und "Wie"
war IHM völlig egal. Menschen, die nur die Mundkommunion akzeptieren können sollten mal in sich gehen und sich selbst kritisch hinterfragen und sich die Frage stellen, ob sie überhaupt genug Glaubenssubstanz haben. Mir kommt das so vor, als wenn der Ritus eine Krücke ist an der sie sich festhalten weil sie keine echte Glaubenssubstanz haben. Wer echte Glaubenssubstanz hat hat auch Vertrauen und hat es nicht nötig sich an Nebensächlichkeiten aufzuhalten.

LG Manfred
waeltwait
Chiara schrieb am 1. November 2010
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Liebe Spero
Wennd du weiterhin den Novus Ordo bevorzugst, dann befindest du dich in völliger Einheit mit dem Papst, mit der Kirche - und letztlich mit Jesus, denn ER verbindet sich so ganz mit dir.
Es ist mir einfach ein Herzensanliegen, dass du den a.o. Ritus nicht ganz ablehnst, denn er ist nicht so gläubigenfeindlich, wie er dir erscheint.

Du musst bspw. nicht "Amen" sagen, nach der Kommunion, weil dies wirklich nur im Novus Ordo üblich ist. Doch abgesehen von diesen Aeusserlichkeiten bin ich überzeugt, dass man auch für dich eine Lösung finden würde.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass du die Form praktizieren solltest, in der du dich wohl fühlst und dich Jesus nahe fühlst.

Ganz herzliche Grüsse, Gottes und Mariae Segen
Chiara
Siegfried-Karl schrieb am 1. November 2010
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Liebe Spero, in der außerordentlichen Form wurde und ist die Handkommunion nicht erlaubt. Das Motu proprio des Heiligen Vater sagt ganz deutlich, eine Vermischung der Handlungen der außerrordentlichen Form mit den Handhabungen der ordentlichen Form des Novus Ordo ist nicht erlaubt.
Im Novus Ordo ist gemäß der päpstlichen Emnzyklika die offiziele Form der Kommunionspende die Mundkommunion, wie sie der Heilige Vater grundsätzlich und ausnahmslos spendet. Im Novus Ordo darf der zuständige Ortsbischof die Handkommunion zulassen (dies ist eine Kannbestimmung und nicht die offizielle Version). Warum und wie es dazu kam habe ich bereits mitgeteilt.
Liebe Spero, nun eine Frage, ich würde Dir von Herzen wünschen, daß Du eine Rompilgerfahrt machst. Deine Besuchergruppe zu der Gruppe von Teilnehmern zählt, denen der Heilige Vater die Kommunion reicht. Der Heilige Vater feiert die Heilige Messe in der Form des Novus Ordo. Die Ordner weisen Dich und Euch alle dann darauf hin, der Heilige Vater erlaubt sich und seinen Kommunikanten nur die offzielle Version kniende Mundkommunion. Natürlich wenn Du nicht knieen kannst, aus gesundheitlichern Gründen, so erhälst Du den Hinweis die Mundkommunion stehnd zu empfangen.
Meine Frage, was willst Du dann machen:
1. Mit dem Heiligen Vater Dich auseinanderysetzen,
oder
2. Sagst Du, dann gehe ich nicht zur Kommunion?

Das Missale von 1962 schreibt für die Form der Heiligen Messe die Form der Kommuniospende kniend und in den Mund vor. Auch Dein Orstbischof hat nicht das Recht in dieser Form des lateinischen Ritus die Handkommunion stehnd zu erlauben. Dies ist ihm nach dem geltenden, Kirchenrecht verboten.
Dies ist auch der Grund warum die Ortsbischöfe sich mit aller Gewalt gegen die Feier, trotz des päpstlichen Wunsches, der Messe nach dem Missale 62 auflehnen. In dieser Form hat der Ortsbischof kein Recht der Veränderung.
Im Novus Ordo hier wird ein nachkonziliares Dokument ständig angewendet. Dort lautet es. Der Ritus wird alleine (für Novus Ordo) festgelegt, Änderungen darf keiner vornehmen, sei er Priester usw.Eine Ausnahme ist im gesetzten Rahmen. Der Ortsbischof kann im Rahmen der zugestandenen Möglichkeiten zusätzliche Anordnungen treffen. Hier ist die Möglichkeit der Handkommunion gegeben. Es wird aber ein großer Mißbrauch zum Ärger des Heiligen Vaters unternommen.
In Deutschland wir kaum das Schuldbekenntnis gebetet, sondern sofort mit dem Kyrie begonnen. Die Gabenakklamation
Pr. Betet Brüder und Schwestern....
A. Der Herr nehme das Opfer an auus....

Das 1. Hochgebet, für Hochfeste vorgesehen wird nicht gebetet;
Der sonntägliche Reichtum der Schriftlesung (2. Episteln und 1 Evangelium) wird nicht eingehalten. Nur eine Epistel.
Wer einmal eine ordentliche Feier der Heiligen Messe genau in vom Heiligen Stuhl vorgegeber Version erleben möchte, der solle bitte einmal eine Werktagsmesse, oder eine Sonntagsmesse bei EWTN betrachten. Was wir unterlassen wird hier grundsätzlich nicht unterschlagen. Ebenso kann der Betrachter hier beim Novus Ordo sehen, daß ca 90 % die Mundkommunion stehen, aber mit vorheriger Kniebeuge gemacht empfangen. Ebenso wird die vorgeschriebene in Deutschland nicht verwendete Patene immer angewendet, sowohl bei Mund- wie auch bei der Handkommunion angewendet.
Zum Schluß weise ich darauf hin, sollte Dein Bischof die außerordentliche Form gemeint haben, dann hat er Dir die Unwahrheit gesagt.
mitzuteilen.
Liebe Grüße Siegfried
Siegfried-Karl
spero schrieb am 1. November 2010
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Nach all den Beiträgen werde ich es vermeiden eine Messe zu besuchen wo ich den Priester in Gewissensnöte bringe weil ich weder hinknien noch Mundkommunion empfangen kann, nicht einmal Amen kann ich sagen.
Wenn ich ohne das alles krank würde wie Mariagoretti, dann müsste ich auf den Leib des Herrn ganz verzichten,was mich aber krank machen würde.
Wenn so ein Priester, ohne Vorankündigung, wie bei uns geschehen, die Messe liest, kann ich ihm vorher nicht schreiben, sprechen kann ich ohnehin nicht, dass ich krank bin.
Halte ich also die Hände hin, wird er eine Protesthaltung vermuten.Und das halte ich für lieblos.
Außerdem hat der Papst die Handkommunion nicht verboten, sagte mir unser Bischof. Und ich glaube nicht dass er mir was falsches erzählt.
spero
spero
Made schrieb am 1. November 2010
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@Mariagoretti Ich finde, dass das Wort "Hass" doch sehr stark ist und von Monika überhaupt nicht verwendet wurde. Monika hat ein Recht auf ihre Empfindungen, so wie du und ich und wir alle. Lieblos finde ich Monikas Worte nicht. Auch wenn du nicht einer Meinung mit ihr bist, solltest du bedenken, dass wir alle unterschiedliche Erfahrungen im Leben gemacht haben. Ich kann zum Beispiel nicht nachvollziehen, dass du psychisch krank aus dem Urlaub gekommen bist, weil dir die Messfeier auf der Insel Borkum nicht gefallen hast. Aber ich denke, dass du wohl deine Gründe dafür hast und deine Gesundheit nun mal so ist wie sie ist. Das hast du dir nicht ausgesucht.
Monika empfindet eben, dass Lieblosigkeit von den Geistlichen ausgeht, mit denen sie schlechte Erfahrungen gemacht hat und fühlt sich durch die Messfeier auf K-TV daran erinnert. Ich weiß nicht, ob sie mit ihrer Einschätzung ganz gerecht ist. Aber ich finde, dass wir versuchen sollten, uns gegenseitig zu verstehen.
Made
Mariagoretti schrieb am 31. Oktober 2010
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Ich wollte heute Nachmittag schon dazu Stellung nehmen, aber da Spero einen Hass auf die alte Messe hat, habe ich es erstmal gelassen.
Wir sind alle in derselben Messe grossgeworden,grossgeworden in der Furcht Gottes, die vielleicht heute besser wieder ihren Platz hätte, d.h., keine Angst vor Gott, aber in Achtung und Respekt und vor allem Ehrfurcht!
Mit a.o. Ritus wird nur die Mundkommunion gespendet, es hat ja auch sehr viel mit Ehrfurcht vor Christus zu tun.
Kein Verständnis habe ich dafür, dass Du, Monika, den Priestern Lieblosigkeit anhängst! Eher wäre das Dein Beitrag.
Der Papst will die Handkommunion nicht, und was heisst befürchten? Er will sie nicht wegen der Ehrfurchtslosigkeit, die allenthalben herrscht.
Gratia, Dir gebe zu Deinen Ausführungen vollkommen recht.
Liebe Monika, Du solltest mit Hilfe eines Priesters die Ängste Deiner Kindheit aufarbeiten, ich denke, daran hängen Deine Probleme. Und das Problem liegt dann wohl bei Deinem Elternhaus.

Ich war jetzt 3 Wochen auf der Insel Borkum, und ich bin seelisch krank zurückgekommen wegen der hochmodernistischen Messen die dort gefeiert werden, es geht dort ja nur um den Ökumenismus. Das hat mit katholischen Messfeiern nichts mehr zu tun.
Mein grösstes Glück war heute Abend wieder eine tridentinische hl. Messe, ich bin wieder daheim. Deo gratias.
Mariagoretti
Siegfried-Karl schrieb am 31. Oktober 2010
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Liebe Spero,
die Kommunion wird in der außerordentlichen Form dem knienden Empfänger in den Mund gelegt. Hier gibt es keine Ausnahme, zur Handkommunion.
In der zur Zeit gebräuchlichen Form des Novus Ordo ist der Empfang ebenfalls die Austeilung in den Mund. Nur aus diesem Grunde teilt der Heilige Vater die Heilige Kommunion grundsätzlich nur in den Mund aus, auch bei Priestern.
Die 1. holländischen und die 2. deutschsprachigen Bischöfe unter Federführung von Kardinal Döpfner haben eine Testphase für die Hnadkommunion beim Papst erzwungen. Papst Paul VI. hat dies bewilligt. Die Testphase sollte nur in einem kleinen Bezirk über eine bestimmte Zeit erprobt werden. Hierbei sollte festgestellt werden, ob die Eucharistiefrömmigkeit bei dieser Austeilung leidet, ob häretische Handlungen vorkommen, ob Verletzungen der eucharistischen Gestalten vorkommen usw. Nach der Testzeit sollt dies mit dem Heiligen Vater (Paul VI.) besprochen werden. Erst danach sollte eine Entscheidung vereinbart werden. Dieses Zugeständis wurde mißbraucht. In den beiden Regionen wurde über Nacht in allen Bistümern mit sofortiger Wirkung die Handkommunion, im Ungehorsam, eingeführt. Personen welche die römische Form beibehalten wollten, wurden in vielen Pfarreien übergangen.
Die Mundkommunion ist auch im Novus Ordo die Form der Kirche. In der Enzyklika (letzte von Papst Johannes Paul II. ) Redemtionis Sacramentum vom 25. März 2004 wurde dies nochmals ganz deutlich heraus gestellt. Vor Veröffentlichung dieser Enzyklika hat die Deutsche Bischofskonferenz mit der Presse überdacht, was der heilige Vater evtl. alles verbieten könnte. Da die Handkommunion erzwungen war, hat die DBK bereits vor Herausgabe der Enzyklika in der deutschen Presse mitgeteilt, sollte der Heilige Vater diese erzwungen Handkommunion (wie mehrere andere erzwungenen Handlungen) verbieten, dann würden sie das Kirchenvolk gegen den Heiligen Vater leiten. Kurz zuvor mußte der Heilige Vater mit der Entfernung von Bischof Kamphaus vom bischöflichen Amt drohen und ihm bischöfliche Zuständigkeiten, wegen des Ungehörsam im Schwangerschaftabbruch vornehmen. Papst Johannes Paul II. wollte nicht das Kirchenvolk in Deutschland spalten. Aus diesem Grunde wurde in der Enzyklika hinzugefügt; "nach gewissenhafter Überprüfung könne der Ortsbischof die Mundkommunion erlauben, dann müsse aber trotzdem ein Helfer dabei sein der mit einer Patene einen Schutz bildet", damit keine Partikel oder evtl Hostien auf den Boden fallen.
Es wird die Handkommunion verteilt, aber der Schutz mit der Patene nicht geleistet. Warum?

In der außerordentlichen Form ist die Handkommunion verboten. Der zelebrierende Priester hat keine Erlaubnis diese auzuteilen. Ebenfall die mitassistierenden Diakon und Subdiakon empfangen die Mundkommunion. Priester die im Chorrock und im Chorgestühl an der Messe teilnehmen empfangen auch die Mundkommunion.
Der Priesrer behält Daumen und Zeigefinger von der Wanflung bis zur Handreinigung nach der Kommunion verschlossen um einen Partikelverlußt zu vermeiden.
Als Papst Benedikt XVI. daufhingewiesen hat daß die a.o. Form niemals verboten war und weiter gefeiert werden soll, wurde darauf hingewiesen, daß Änderungen im Ordo nicht vorgeommen werden dürfen. Hierzu gehört auch der Empfang der Kommunion.
Der Priester empfängt als erster beide Formen der Kommuniogestalten. Danach empfängt der Diakon und Subdiakon, dann die anderen Altardiener usw. aber nur die Brotkommunion.
Siegfried-Karl
peanutbecker schrieb am 31. Oktober 2010
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Teil 1:

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Teil 2

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von www.gloria.tv
peanutbecker
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