spero
Veröffentlicht am 2. April 2010, von spero
Ölberggedanken
Die Möglichkeit, die der christliche Glaube und das Gethsemanegebet bieten, ist, das Leben als Willen Gottes zu verstehen: alles was mir geschieht, als Gottes Willen zu verstehen und sich mit diesem Willen Gottes liebend zu einigen. Wenn es irgendein zuversichtliches Gebet gibt, dann dieses Liebesgebet „Vater, nicht wie ich will“ , dieses Hingabegebet: Das Sein, das Leben, der Wille Gottes steht mir nicht feindselig gegenüber.Wenn ich mich liebend überlasse, trägt es mich. Dann ist es ein Grund der Zuversicht.
Das Lebensgefühl, das wir mit dem „Nicht wie ich will“ verbinden müssen , lässt sich am besten umschreiben mit dem Gefühl der Freiheit. Es gibt keine größere Knechtschaft als die, unter die man sich selbst stellt. Zutiefst ist erst frei , wer sich loslassen kann und weiß: Ich begründe mich nicht selbst, sondern ich werde durch den Willen Gottes begründet. Wenn ich loslasse, werde ich nicht haltlos, sondern erlebe Gott im Herzen. Gott selber hält mich im Leben, nicht ich. Welch eine Befreiung!
Aus dem Stundenbuch TeDeum, mir aus dem Herzen gesprochen
spero
Mehr zum Thema: Gründonnerstag
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MFF schrieb am 2. April 2010
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danke liebe Monika,
liebe Grüße:
Paul
MFF
schrieb am 2. April 2010
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Ganz der Wille GOTTES,was auch geschehe.
Sein Wille in ALLEM.
Seine LIEBE übr ALLES.
Ganz SEIN.bete-1
spero schrieb am 2. April 2010
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Paul wenn du ganz und klar in der Klemme steckst, so dass du nichts mehr ändern kannst , dann befreit dich dieses Gebet, aus dem Herzen gesprochen, von jeder "Beklemmung".
Allerdings kann man es schon vorher üben.
Spero
spero
MFF schrieb am 2. April 2010
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"Wenn ich mich liebend überlasse, trägt es mich"

Du tue ich mir schwer das im praktischen Leben zu begreifen bzw.zu leben. Das konnte mir auch niemand erklären was da genau gemeint ist ?
L.G.:
Paul
MFF
Talita schrieb am 2. April 2010
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Danke für diese wertvollen Gedanken!

Sie sind Dreh- und Angelpunkt meines geistigen Lebens, doch muss ich zugeben: Ich bin noch auf dem Weg...
Talita
waeltwait schrieb am 2. April 2010
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Genau das ist es , liebe Monika, was wir nie vergessen oder beiseite drängen dürfen.

Ich begründe mich nicht selbst, sondern ich werde durch den Willen Gottes begründet

Danke !!
waeltwait