Augen ÖFFNER

 

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind muss schon in der Grundschule wissen, was LSBTTI sind (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle).

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind soll sich von Klasse 1 bis 12 immer wieder mit LSBTTI befassen, im Rahmen der Leitprinzipien Nachhaltigkeit, Berufliche Orientierung, Medien-, Verbraucherbildung, Prävention und Gesundheitsförderung. Und das fächerübergreifend in bis zu 19 Fächern! Genau so ist es im Bildungsplan 2015 von Baden-Württemberg vorgesehen.

Wegen der Proteste wurde er auf 2016 verschoben. Am Inhalt soll festgehalten werden.

Stellen Sie Sich weiterhin vor, Ihr Kind soll mit zwölf Jahren erklären können, was ein Strichjunge oder was Sadomasochismus ist.

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind soll sich mit 13 Jahren in Kleingruppen das erste Mal Petting vorstellen, das erste Mal Selbstbefriedigung, das erste Mal Homo-Sex, das erste Mal Hetero-Sex, das erste Mal Kondom-Benutzen, das erste Coming Out.

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind soll mit 15 Jahren den „neuen Puff für alle“ planen und sich überlegen, was ein Lesben- oder Schwulenpaar, ein weißer Hetero im Rollstuhl, eine strenge Katholikin oder Muslim mit einer Transfrau, beide lesbisch, in ihrem Zimmer vorzufinden wünschen.

Das wollen Sie Sich nicht vorstellen? Wenn das so ist, dann sollten Sie sich dringend engagieren. Gegen das Politikziel von Rot-Grün: Anerkennung der sexuellen Vielfalt.

Unter dem Deckmäntelchen der Toleranz wird die „Denaturalisierung“ der Familie, der Heterosexualität und der Generativität betrieben.

Jawohl, Sie haben richtig gelesen. Das Standardwerk „Sexualpädagogik der Vielfalt“ will Kinder und Jugendliche auf oben beschriebene Weise in ihrer Identität als Mann oder Frau „verstören“.  Damit es endlich zu einer gleichwertigen und gleichberechtigten Geschlechtervielfalt kommt. Das hat mit Toleranz nichts zu tun. Das ist übergriffig: ideologisch verbrämter Kindesmissbrauch.

Stehen wir dagegen auf!

 

Michaela von Heereman in der „Katholischen Sonntagszeitung“,

8./9. November 2014/Nr. 45

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"Kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, in keines Menschen Herz ist es jemals gedrungen was Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben."